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Rathenow entscheidet Derby klar für sich

Basketball-Play-offs Rathenow entscheidet Derby klar für sich

Ausgelassene Freude auf der einen, betrübte Gesichter auf der anderen Seite: Das dritte Derby der Saison zwischen den Basketballern aus Brandenburg und Rathenow war eine deutliche Angelegenheit. Nach einem in allen Belangen überlegenen Spiel schickten die Red Eagles ihre Gäste am Samstag mit einem auch in der Höhe verdienten 87:64 nach Hause.

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Auch Kapitän Stiev Dignas (weiße Kluft) fand im Derby nicht zu bewährter Form.

Quelle: Christoph Laak

Rathenow. Ausgelassene Freude auf der einen, betrübte Gesichter auf der anderen Seite: Das dritte Derby der Saison zwischen den Basketballern aus Brandenburg und Rathenow war eine deutliche Angelegenheit. Nach einem in allen Belangen überlegen geführten Spiel schickten die Red Eagles ihre Gäste aus der Havelstadt am Samstag mit einem auch in der Höhe verdienten 87:64 nach Hause.

„Eine Schippe drauf legen“ wollte Florian Schöttler, um im Aufstiegsrennen von Beginn an ein Wörtchen mitreden zu können. Was die Jungs des Brandenburger Coaches dann zum Auftakt der Play-offs aber auf dem Parkett der Havellandhalle boten, war vom Tip-off weg mehr als bieder. Im Spiel der Brandenburger fehlte über die komplette Spielzeit eine ordnende Hand, zudem war das Spiel durch zuletzt ungekannte Ungenauigkeiten in Passspiel und Abschluss geprägt.

Rathenow klar besser

Ganz anders die Hausherren: Von Beginn an machten die Red Eagles klar, wer Herr im Hause ist. So ist auch die Geschichte der ersten Hälfte schnell erzählt: Von der wieder einmal proppevollen Halle nach vorn gepeitscht, zog Rathenow schnell davon, führte Mitte des zweiten Viertels 35:20.

Die Play-offs

Nachdem die reguläre Saison vorbei ist, spielen die besten vier Teams (Stahnsdorf II, Basket Brandenburg, Red Eagles Rathenow, BG Lauchhammer) in der so genannten Meisterrunde den Champion der Oberliga-Saison 2015/16 aus.

Die restlichen Mannschaften versuchen, in der Abstiegsrunde den Gang in die Landesliga zu vermeiden.

Im System „Jeder gegen jeden“ treten die vier Teams in Hin- und Rückspiel gegeneinander ran. Der Beste steigt am Ende auf.

Drei Heimspiele haben die Baskets nun vor der Brust: Am 20. Februar gegen Lauchhammer, am 27. Februar gegen Stahnsdorf, am 5. März gegen Rathenow (alle 18 Uhr, Halle am Marienberg).

Die Red Eagles spielen am 20. Februar um 19 Uhr beim RSV Stahnsdorf II, am 27. Februar um 18 Uhr bei der BG Lauchhammer, am 5. März um 18 Uhr in Brandenburg, am 12. März um 19 Uhr gegen Stahnsdorf und am 19. März um 19 Uhr gegen Lauchhammer.

Souverän und unaufgeregt spulten die Hausherren um Spielertrainer Björn Kasprzyk ihr Programm herunter, die Gäste fanden weiter nicht zu ihrer Linie. Mit 46:34 ging es folgerichtig in die Pause. Wobei zum Ende des zweiten Viertels auf beiden Seiten fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen zu zahlreichen Freiwürfen führten.

Kein Aufbäumen nach der Halbzeit

Wer nach dem Seitenwechsel ein Aufbäumen der Brandenburger erwartet hatte, wurde schnell enttäuscht. Zu ballsicher die Eagles, weiter viel zu fehlerbehaftet die Gäste. Mit einem 30:8-Lauf im dritten Viertel zogen die Rathenower, denen jetzt fast alles gelang, endgültig davon. Dadurch erhielten auf Rathenower Seite auch Mielke, Hübner und Lawitzke viel Spielzeit.

Während Eagles-Trainer Kasprzyk völlig zufrieden mit seinem Team war und vielen Spielern Einsatzzeiten gönnen konnte, sah die Gefühlslage bei den Gästen natürlich anders aus. „Wir konnten ihnen zu keinem Zeitpunkt unser Spiel aufzwingen“, sagte Baskets-Coach Schöttler. Bester Werfer bei den Gästen war Bronnert mit 22 Punkten. Auch der Rathenower Brätsch kam auf 22 Zähler.

Von Philip Rißling

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