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Rösicke-Truppe weiter in eigener Halle unbesiegt

SV-63-Handballer schlagen Altlandsberg Rösicke-Truppe weiter in eigener Halle unbesiegt

Seit anderthalb Jahren sind die Handballer des SV 63 Brandenburg-West nun schon in eigener Halle in Pflichtspielen unbesiegt. Am Wochenende setzte sich der Aufsteiger in der Ostsee-Spree-Liga sicher gegen den MTV Altlandsberg durch.

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Christoph Witt steuerte vier Treffer zum klaren und verdienten Heimsieg des SV 63 Brandenburg-West bei.
 

Quelle: Foto: Marcus Alert

Brandenburg/H.  Die Weiße Heimweste der Ostsee-Spree-Liga-Handballer des SV 63 Brandenburg-West bleibt weiterhin ohne Flecken. Die Truppe von Trainer Dietmar Rösicke schlug am Sonnabend den Tabellennachbarn MTV Altlandsberg deutlich mit 30:23 (20:12). Somit sind die Brandenburger, die am Sonnabend wegen der Anschläge von Paris mit Trauerflor spielten, seit fast anderthalb Jahren in Pflichtspielen zu Hause ungeschlagen.

Die Brandenburger spielten eine starke 1. Halbzeit gegen einen Gegner, der bisher auswärts sehr erfolgreich agiert hatte.

Vor allem Keeper Andy Witowski, der am Ende über 50 Prozent aller Würfe abwehrte, zog den gegnerischen Angreifern schnell den Zahn und trug wesentlich dazu bei, dass die Begegnung nach 30 Minuten schon so gut wie entschieden war. Die Abwehr attackierte die gegnerischen Rückraumschützen sehr aggressiv, so dass diese kaum zum Zuge kamen. Durch die daraus resultierenden Ballgewinne erfolgten wiederum mehrere Kontertore durch Christoph Witt und Steve Nhantumbo.

„Etwas nervös war ich im Vorfeld schon“, räumte Coach Rösicke ein. Schließlich habe das Team eine sehr hohe Auswärtsniederlage verkraften müssen, einige Spieler hätten zuletzt wegen Krankheit und Arbeit kaum trainieren können und Sebastian Ackermann sei erst am Freitag aus dem Urlaub gekommen.

Den sicheren Vorsprung im Hinterkopf, agierte der SV 63 in Hälfte zwei nicht mehr ganz so konzen­triert. Auch hatten die Akteure das hohe Tempo der 1. Halbzeit in den Beinen. Der SV 63 markierte zwar das erste Tor zum 21:12, doch dann traf man sieben Minuten lang nicht mehr. So kam Altlandsberg auf 15:21 heran. Beim 23:16 hielt Alpers einen wichtigen Siebenmeter. Danach hatten die Brandenburger die Begegnung wieder im Griff. Auf mehr als sechs Tore kam der Gegner nicht mehr heran. Felix Richter warf in dieser Phase noch das wichtige 27:20. Damit war die Begegnung endgültig entschieden. Das 29:22 nach einem Kempa-Trick durch Sebastian Ackermann war letztlich nur noch die Zugabe für die Fans.

„Wir müssen immer 100 Prozent geben, wenn wir gewinnen wollen“, schätzte Trainer Dietmar Rösicke nach dem Schlusspfiff ein. Nach diesem Sieg könne man erst einmal durchatmen und nun hoffen, dass es endlich auch auswärts die ersten Punkte gibt. Coach Dietmar Rösicke lobte neben Keeper Witowski auch den stark in der Abwehr spielenden Philipp Kryszon sowie Felix Richter für dessen wichtige Tore.

Von Marcus Alert

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