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SV 63 personell auf dem Zahnfleisch

Ostsee-Spree-Liga der Männer SV 63 personell auf dem Zahnfleisch

Der SV 63 kroch beim Tabellenführer der Ostsee-Spree-Liga Grün-Weiß Werder geradezu auf dem Zahnfleisch. Drei Akteure fielen im Vorfeld aus und zwei verletzten sich noch während der Begegnung. Da kam die Niederlage nicht völlig unerwartet.

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Wojciech Lipinski machte im Rückraum bei den Brandenburgern ein starkes Spiel.

Quelle: Foto: Marcus Alert

Werder. Ausgerechnet beim Ostsee-Spree-Liga-Spitzenreiter HV Grün-Weiß Werder kroch der SV 63 Brandenburg-West am Sonnabend personell geradezu auf dem Zahnfleisch. Nach den Ausfällen von Sebastian Ackermann, Tim Wollweber und Steven Nhantumbo musste auch Phillip Kryszon bereits nach acht Minuten von Physiotherapeutin Ute Eckhardt am Sprunggelenk behandelt werden. Er biss dann in Hälfte zwei die Zähne zusammen, weil da Gregor Teichert wegen einer Armverletzung passen musste und er dringend gebraucht wurde. Letztlich verloren die Brandenburger beim Drittliga-Aufsteiger mit 27:35.

Als noch alles gut war, spielte der SV 63 beim heimstarken Favoriten auf Augenhöhe und führte in Hälfte eins sogar zweimal. In der 26. Minute stand es Unentschieden. „Da dachten die Schiedsrichter wohl, dass sie Grün-Weiß Werder ein wenig helfen müssen“, so ein verärgerter SV-63-Trainer Dietmar Rösicke. Innerhalb kürzester Zeit standen kurz vor dem Pausenpfiff nur noch drei Brandenburger inklusive des Torhüters auf dem Parkett. Auch Trainer Rösicke bekam dabei wegen Meckerns eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt. So ging es folgerichtig mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause.

Da mit dem Coach zwar noch zwei Torhüter, aber nur ein einsatzfähiger Feldspieler auf der Bank saßen, ließen in der 2. Hälfte schnell die Kräfte nach. Gastgeber Werder machte das Spiel immer wieder sehr schnell und Brandenburg ging so nach und nach die Luft aus. Akteure wie Tommy Käselau, Wojciech Lipinski, Marcus Tietz oder Michael Habermann, die in der bisherigen Saison eher häufiger die Bank drückten, standen nun fast ständig auf dem Parkett. „Vor allem Wojciech Lipinski machte im Rückraum ein sehr ordentliches Spiel“, so Dietmar Rösicke. Er hoffe, dass sich die verletzten Spieler in den nächsten 14 Tagen gut erholen. Während hinter Steven Nhantumbo ein dickes Fragezeichen steht, sollten Sebastian Ackermann und Tim Wollweber in zwei Wochen wieder einsatzfähig sein.

Von Marcus Alert

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