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SV 63 schafft ein Remis bei Bad Doberan

Erster Auswärtspunkt SV 63 schafft ein Remis bei Bad Doberan

Endlich hat es funktioniert. Die Handballer des SV 63 erreichten in der Ostsee-Spree-Liga ein 26:26 beim Bad Doberaner SV. Es war der erste Auswärtspunkt für die Truppe von Trainer Rösicke. Die Heimfahrt verlief allerdings nicht optimal. Der Bus fuhr sich fest und konnte erst Stunden später freigeschleppt werden.

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Andy Witowski zeigte in Bad Doberan wieder eine ganz starke Leistung.

Quelle: Marcus Alert

Bad Doberan. Der SV 63 Brandenburg-West hat sich am Sonnabend endlich den ersten Auswärtspunkt in der Ostsee-Spree-Liga erkämpft. Die Truppe von Trainer Dietmar Rösicke erreichte beim Bad Doberaner SV ein 26:26, nachdem sie zur Pause noch mit 14:12 geführt hatte. „Es ist für mich ein gewonnener Punkt, obwohl wir am Ende sogar hätten gewinnen können“, so ein durchaus zufriedener Coach Dietmar Rösicke.

Während der mit dem Pkw nachgefahrene Rösicke pünktlich noch vor Mitternacht wieder mit dem eigenen Auto zu Hause eintraf, verbrachte die Mannschaft eine lange Nacht. Auf der Rückfahrt fuhr sich der Bus bei einem Wendemanöver auf einem Parkplatz unweit von Rostock fest und musste Stunden später durch einen Abschleppdienst wieder befreit werden. „Ich war um 4.30 Uhr im Bett“, so Co-Trainer Frank Seiler.

Die Gäste starteten schlecht in die Begegnung und liefen in den ersten 15 Minuten immer einem Rückstand hinterher. Dass man nicht deutlicher ins Hintertreffen geriet, war Keeper Andy Witowski zu verdanken, der gleich mehrere Konterangriffe entschärfen konnte. Der SV 63 steigerte sich schließlich und konnte so mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause gehen.

Auch nach Wiederanpfiff ging es hin und her. Doch kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In Minute 49 lag dann Bad Doberan plötzlich mit drei Toren in Front. „Da ließen meine Jungs schon die Köpfe etwas hängen“, so Trainer Dietmar Rösicke, der in der Schlussphase noch einmal durch wechselte. In den letzten Minuten war es dann vor allem Sebastian Ackermann, der mit seinen Fernwürfen den SV 63 im Spiel hielt. 35 Sekunden vor dem Ende kam der SV 63 noch einmal an den Ball. 18 Sekunden später nahm Trainer Rösicke seine Auszeit. Doch letztlich gelang der Siegtreffer nicht mehr.

„Bad Doberan hat ein starkes Team mit zwei deutlich über zwei Meter großen Abwehrspielern im Mittelblock“, so Dietmar Rösicke. Jeder seiner Spieler hätte über die 60 Minuten gesehen gute Phasen gehabt. Erstmals agierte Wojciech Lipinski im Wechsel mit Steven Nhantumbo auf links außen. Und Rechtsaußen Christoph Witt macht laut dem Coach einige Tore aus dem Nichts. Die Kryszon-Zwillinge hatte starke Szenen und der agile Tim Wollweber war am Kreis wie gewohnt nur schwer zu stoppen.

Von Marcus Alert

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