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SV Wasserfreunde betreut Flüchtlingsschwimmen

Vereinsaktivitäten SV Wasserfreunde betreut Flüchtlingsschwimmen

Seit November 2015 betreut der SV Wasserfreunde Brandenburg bereits das Projekt Flüchtlingsschwimmen. 15 Jugendlich unter 18 Jahren, die vom VHS-Bildungswerk betreut werden, werden einmal die Woche im Marienbad betreut.

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Die „Flüchtlingsschwimmer“ mit Wajer (r.) sowie C. Sieg und K. Friese.

Brandenburg/H. Ein Amerikaner hat ein Herz für Flüchtlinge. Mit Hilfe einer Spende von Timothy Murphy war es den Wasserfreunden Brandenburg möglich Flüchtlinge mit Badelatschen, Schwimmbrillen, Badehosen und Handtüchern aus zustatten. Diese Schwimmutensilien wurden vom „Sport Shop Wave Pannhausen“ aus Potsdam bezogen und im Beisein von Kellie Friese, einer in Berlin wohnenden Kollegin von Murphy, jetzt übergeben.

Die Flüchtlinge und asylbewerbende Jugendlichen, die bis zu ihrem 18. Geburtstag in Wilhelmsdorf untergebracht sind und dort auch betreut werden, schwimmen seit dem November 2015 regelmäßig beim 290 Mitglieder zählenden SV Wasserfreunde Brandenburg. „Wir haben eine Anfrage vom VHS-Bildungswerk bekommen, ob wir asylsuchende Jugendliche ohne eingereiste Eltern in unseren Verein aufnehmen würden“, erinnert sich Vereinschef Thomas Wajer. Die Entscheidung wurde schnell getroffen und für die Jugendlichen eine Trainingszeit, integriert in einer vereinseigenen Trainingsgruppe, gefunden. Mit Unterstützung des VHS-Bildungswerkes in Form von Bereitstellung von Dolmetschern und der guten Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund konnte dieses Projekt schnell positiv umgesetzt werden. Über den Landessportbund sind die Sportler auch versichert.

Auf Grund der großen Nachfrage am Schwimmtraining wurde für die nunmehr 15 Jugendlichen mittlerweile sogar eine zweite Trainingszeit erforderlich. Als Trainer fungieren Heike Kussatz und Maik Gränzer. „Ziel der Trainer ist es den Jugendlichen so viel Schwimmpraxis zu vermitteln, dass diese nach Absolvierung einer kleinen Prüfung einen Schwimmpass erhalten können“, so Wajer. „Dem VHS-Bildungswerk liegt viel daran, dass sich die Jugendlichen sicher im Wasser bewegen können“, betont VHS-Teamleiterin Celina Sieg`l. Schließlich hätten drei Jugendliche zu Beginn überhaupt nicht schwimmen können. „Zwei oder auch drei hätten sogar das Zeug bei Wettkämpfen mit schwimmen zu können“, schätzt Trainer Gränzer ein.

Von Marcus Alert

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