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Scharf auf Edelstahl

Läufergruppe „Gib alles“ Scharf auf Edelstahl

Beim Scholle-Natur-Marathon gibt es handgefertigte Medaillen nur für Teilnehmer auf der langen Distanz

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Einige Läufer gingen die Runden ohne großen Druck an, hatten einfach nur Spaß an der Teilnahme.

Quelle: Marcus Alert

Brandenburg/H. Beim Anblick der handgefertigten Edelstahl-Medaillen schaute der eine oder andere Läufer, der nur zwei oder drei Runden gelaufen war, dann doch etwas neidisch. Nur beim Scholle-Natur-Marathon werden derartige Medaillen an die vergeben, die 42 Kilometer geschafft haben. Die 30 Einzelstücke reichten gerade so aus, 24 Läufer schafften die lange Distanz. Dabei erzielte der Kirchmöseraner Tino Blank mit 3:04.53 Stunden eine neue Strecken-Bestzeit.

Vor dem Start gibt es Geld für einen guten Zweck

Bevor die Brandenburger Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann den Lauf im Naturschutzzentrum startete, verteilte die gastgebende Läufergruppe „Gib alles“ noch etwas Geld aus dem Erlös. 300 Euro gingen an den Förderverein Krugpark in Person von Klaus Windeck. Und Hartmut Wacker nahm als Vorsitzender des VfL Brandenburg die gleiche Summe für die Nachwuchsarbeit des Vereins entgegen. Seit 2011 veranstaltet die Laufgruppe im Zusammenwirken mit dem VfL Brandenburg diesen Lauf. Und die knapp über zehn Kilometer lange Runde hat einiges für das Auge zu bieten. So geht es entlang des Sandfurthgrabens, der Autobahnsee wird passiert und auch die Ausflugsgaststätte „Neue Mühle“ ist einmal kurz in Sichtweite. 90 Prozent der Strecke geht über Sandwege, so dass Marathon-Bestzeiten hier kaum zu erlangen sind.

Brandenburger Läufer schaffen Bestzeiten

Zumindest der Brandenburger Dirk Luther und der Borkheider Hans-Joachim Erdmann schafften Bestzeiten. Schließlich war es auch ihr erster Marathon. Ein kleines Jubiläum konnten Oliver Windeck und Frank-Robby Wallis im Ziel feiern. Beide bestritten ihren 50. gemeinsamen Marathon. Rekordhalter an diesem Tag war Detlev Voigt. Er lief seinen 111. Marathon. Auch für hinterher war wieder bestens gesorgt. Neben Getränken, Essen und Duschen standen auch Antonia Gericke und Antonia Ettmer bereit. Die beiden Studentinnen der Therapie-Wissenschaften verwöhnten die Läufer mit einer wohltuenden Massage.

Auch Keimzeits Hartmut Leisegang lief schon mit

„Ich habe vor genau einem Jahr in der Märkischen Allgemeinen Zeitung von dem Marathon gelesen“, so Erdmann. Hartmut Leisegang von der bekannten Rockband Keimzeit lief damals mit. Das sei für ihn der Ansporn gewesen, es auch einmal zu probieren, so der 55-Jährige. Wichtig sei ihm gewesen, dass die Strecke nicht aus Bitumen bestehe. Das vertrage sein Knie nicht.

Ehemaliger Fußballer schon zum fünften Mal dabei

Der ehemalige Fußballer des FSV Brück bestritt in den vergangenen Jahren vier Mal den Burgenlauf in Bad Belzig über 25 Kilometer, bereitete sich zuletzt akribisch vor. Zwei längere Trainingseinheiten standen pro Woche auf dem Programm. Nach 4:14,17 Stunden war er durchaus zufrieden im Ziel. „Die letzten fünf Kilometer taten zwar weh, doch habe ich mein Ziel erreicht“, so Hans-Joachim Erdmann, der die Medaille aus den Händen von Brita Meißner stolz in Empfang nahm.

Von Marcus Alert

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