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Trainer sitzen fest im Sattel

Fußball-Trainer Trainer sitzen fest im Sattel

Der BSC Süd 05, der FC Stahl und Lok Brandenburg wollen nicht an ihren Trainern rütteln

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Özkan Gümüs bastelt bereits am Kader für die nächste Oberliga-Saison des BSC Süd 05.

Quelle: Foto: Marcus Alert

Brandenburg/H. Bei den überregional spielenden Fußballvereinen ist die Trainerfrage bereits weitgehend geklärt. So hat der BSC Süd 05 den neuen Trainer Özkan Gümüs auch deshalb mitten in der Oberliga-Rückrunde geholt, damit er für die nächste Saison frühzeitig das neue Team zusammenstellen kann. „Er macht eine gute Arbeit und das Team steht voll hinter ihm“, lobt Präsident Peter Janeck. Derzeit steckt man mitten in der Personalplanung. Allerdings gilt der Vertrag mit dem Coach nur für die Oberliga. Sollte der BSC Süd 05 doch noch absteigen, würde es laut Janeck noch ein Gespräch mit Gümüs geben.

Beim FC Stahl Brandenburg gibt es keine Hintertürchen, da die Mannschaft in der Brandenburgliga eine überaus gute Saison gespielt und erstmals seit vielen Jahren überhaupt nichts mit dem Abstieg zu tun hat. „Eckart Märzke und Andreas Koch haben eine tolle Arbeit geleistet“, lobt der sportliche Leiter des Quenzvereins, Lars Bauer. Es passe zwischen den beiden Männern, die aus einer Vielzahl von neuen Spielern verschiedener Nationalitäten ein sehr homogenes Team geformt hätten. „Auch das Verhältnis mit den anderen Trainern im Verein stimmt“, schätzt Bauer ein. Beide Trainer bleiben dem Verein erhalten und haben die Personalplanungen für die nächste Saison mittlerweile schon ziemlich weit vorangetrieben.
Auch Lok Brandenburg hält an Trainer Ike Wittke fest. Und das, obwohl der Coach den erhofften Aufstieg in die Landesliga nicht geschafft hat. „Das lag nicht an ihm“, betont der Vereinsvorsitzende Jürgen Horst. Die Zusammenstellung der Mannschaft passe einfach nicht. Durch die vielen Schichtarbeiter würde nie die beste Truppe auf dem Rasen stehen, gebe es immer wieder andere Aufstellungen. Mehrmals musste Wittke sogar selbst in die Fußballschuhe schlüpfen, weil der Kader zu dünn war. „Wenn wir uns verstärken können, wollen wir wieder um den Aufstieg mitspielen“, so Horst. Derzeit würden bereits die Vorgespräche laufen.

Von Marcus Alert

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