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Wasserfreunde-Triathleten beim Teamzeitfahren über 275 km

Brandenburger Quartett nahm an Teamzeitfahren zwischen Hamburg und Berlin teil Wasserfreunde-Triathleten beim Teamzeitfahren über 275 km

Eine imposante Strecke legten die Triathleten der Wasserfreunde Brandenburg zurück. dabei ging es aber weniger um den sportlichen Wettkampf, sondern um das gemeinsame Fahren auf landschaftlich sehenswerten Strecken.

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Die Wasserfreunde Triathleten Lisa Boost, Ralf Boost, Sven Riedel, Udo Kampf und Lars Beilfuß (v.l.) fuhren von Hamburg nach Berlin.

Quelle: Privat

Berlin/Hamburg. „Zum Saisonabschluss noch mal so richtig in die Pedale treten.“ Das sagten sich die Wasserfreunde Triathleten Ralf Boost, Sven Riedel, Udo Kampf, Jörg Kaluzny, Norbert Becker und der Ruderer vom Ruderclub Havel Brandenburg, Lars Beilfuß. So meldeten die Triathleten zum alljährlich im Oktober stattfindenden Einzel- und Teamzeitfahren, welches von Hamburg nach Berlin führt. Die vom Audax Club Schleswig Holstein organisierte Veranstaltung war mit 323 Startplätzen nach kurzer Zeit wieder ausgebucht. Jedoch gingen lediglich 286 Fahrer/Innen an den Start.

Auch das Wasserfreunde-Team musste sich auf ein Startquartett reduzieren, krankheitsbedingt konnten Norbert Becker und Jörg Kaluzny nicht mitfahren. Hauptsächliches Ziel für Ralf Boost, Sven Riedel, Udo Kampf und Lars Beilfuß war das gemeinsame Ankommen in Berlin, gemeinsam den Tag mit seinen Höhen und Tiefen zu meistern, gemeinsam noch einmal richtig in die Pedale treten. Dafür waren auch von vornherein zwei längere Pausen eingeplant.

7.14 Uhr fiel dann für die Wasserfreunde in Hamburg-Altengamme der Startschuss, bei einer kühlen Temperatur von nur 3 Grad. Schnell fanden die Vier einen guten und gleichmäßigen Tritt. Nach 92 km wurde der Kontrollpunkt in Dömitz erreicht und eine Pause von 20 Minuten eingelegt. Hinter Dömitz trennten sich die Wege. Die ganz Schnellen bevorzugten die Strecke über Karstädt und dann weiter auf der B 5 bis Nauen. Die Wasserfreunde wählten aber die Strecke über Havelberg. „Da fährt es sich viel schöner und ist ein wenig gemütlicher“, so Sven Riedel welcher die gesamte Streckenführung vorab plante, indem er in den Wochen zuvor sogar einige größere Teilabschnitte mit dem Rad abgefahren war. Im Buga-Standort Havelberg (nach etwa 175 km) war dann eine Pause von 45 Minuten eingeplant. Hier erwartete die Wasserfreunde ein tolles umfangreiches Buffet, welches ihre Teambegleiterin Lisa Boost zubereitet hatte. Sie hatte, mit dem vom Autohaus Weinreich zur Verfügung gestellten Fahrzeug, das Wasserfreunde-Team nach Hamburg gebracht. Die letzten 100 km wurden die Fahrer zwar von blauem Himmel und Sonne pur begleitet, aber ein ständig wehender und kühler Gegenwind sorgte dafür, dass die Fahrer ihre letzten Kraftreserven mobilisieren mussten.

Nach einer reinen Fahrzeit von 9:56 h, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 28 km/h entspricht, überquerte das Wasserfreunde-Team gemeinsam, erschöpft aber glücklich die Ziellinie in Berlin-Gatow. Sie waren jetzt nun schon zum fünften Mal bei diesem Team-Zeitfahren Hamburg-Berlin dabei, aber zum ersten Mal blieb das Wasserfreunde-Team von einer Materialpanne verschont. In Lauenburg erreichte das Quartett eine maximale Geschwindigkeit von 70,8 km/h und jeder von Ihnen verbrauchte an diesem Tag in etwa 4000 Kilokalorien.

Von Holger Jurich

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