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Zum Auftakt zu Hause eine Niederlage

SV 63 Brandenburg Zum Auftakt zu Hause eine Niederlage

SV 63 Brandenburg unterliegt in der Handball-Ostsee-Spree-Liga der SG Uni Greifswald/Loitz mit 30:31 – Leistungsträger fehlen

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Neuzugang Magnus Wybranietz (r.) wurde nach Anlaufschwierigkeiten im Verlauf des Spieles immer stärker.

Quelle: Marcus Alert

Brandenburg. „Am Ende hat auch ein bisschen die Erfahrung gefehlt“, schätzte der Ehrenvorsitzende des SV 63 Jürgen Hildebrand beim Verlassen der Halle ein. Der Gastgeber verlor am Sonnabend die Auftaktbegegnung der Ostsee-Spree-Liga gegen die SG Uni Greifswald/Loitz etwas unglücklich mit 30:31 (15:16). Mit Felix Richter, Sebastian Ackermann und Tim Wollweber, der vor dem Anpfiff offiziell verabschiedet wurde, fehlen in dieser Saison gleich drei tragende Kräfte der vergangenen Jahre.

Punkteteilung wäre gerecht gewesen

„Eine Punkteteilung wäre sicherlich gerecht gewesen“, so Trainer Gunter Mart. Der Coach ärgerte sich vor allem über die letzte Szene der Begegnung. Sekunden vor dem Ende verhinderte ein Gästespieler die schnelle Ausführung eines Freiwurfes. „Eine blaue Karte und ein Siebenmeter wären laut Regelwerk eigentlich die Folge gewesen“, so Mart. Doch die ansonsten guten Schiedsrichter pfiffen Sekunden später stattdessen ab.

Meistens führten die Gäste mit zwei oder maximal drei Toren

60 Minuten lang wogte das Spiel hin und her. Meist führten die Gäste mit zwei und maximal drei Treffern. Nach 22 Minuten hatte der SV 63 beim 12:11 dann erstmals die Nase vorn und beim 13:11 führten die Gastgeber sogar mit zwei Toren. Zur Pause hatte dann aber die SG Greifswald/Loitz die Nase knapp vorn (16:15).

Nur drei Feldspieler standen zusätzlich zur Verfügung beim SV 63

Coach Mart wechselte frühzeitig. Mitte der ersten Hälfte ging Denny Alpers für den glücklosen Andy Witowski zwischen die Pfosten. Auch Leroy Fleischer und Gregor Teichert kamen, so dass andere Akteure immer wieder durchschnaufen konnten. Das setzte sich auch in Hälfte zwei so fort. Insgesamt standen Gunter Mart nur drei zusätzliche Feldspieler zur Verfügung, da Christoph Witt wegen eines Trauerfalles passen musste. Außerdem fehlte noch Co-Trainer Peter Reckzeh wegen Urlaub.

Führung überhastet verspielt

In Hälfte zwei rannten die Havelstädter meist wieder hinterher. Doch sieben Minuten vor dem Ende führte dann plötzlich der SV 63 mit 28:27. Als Steven Nhantumbo kurz danach einen Siebenmeter verwandelte, betrug der Vorsprung der Havelstädter sogar zwei Tore. Doch nach einigen überhasteten Würfen stand es wenig später 29:29 und 30:30. 14 Sekunden vor dem Ende nahm Mart seine Auszeit. Doch das 31. Tor wollte am Ende einfach nicht mehr fallen.

„Wir hatten es heute selbst in der Hand“

„Wir hatten es heute selbst in der Hand“, schätzte Coach Gunter Mart nach dem Spiel ein. Doch letztlich habe es gegen den körperlich starken Gegner nicht gereicht. Der Berliner Magnus Wybranietz, er ist trotz des Wegganges von gleich vier Akteuren einziger Neuzugang bei den Brandenburgern, machte ein ordentliches Spiel. Auch Gregor Teichert wusste trotz seiner längeren Spielpause zu überzeugen. Noch nicht sein altes Leistungsvermögen erreicht hat sicherlich Wojciech Lipinski nach seinem Anfang des Jahres zugezogenen Kreuzbandriss.

Von Marcus Alert

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