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510 Zuschauer sehen Netzhoppers-Sieg

Volleyball-Bundesliga 510 Zuschauer sehen Netzhoppers-Sieg

Mit einem 3:1-Erfolg (25:19, 21:25, 25:22, 25:17) gegen die Solingen Volleys haben die Bundesliga-Volleyballer der Netzhoppers SolWo Königspark KW das erste Heimspiel der Saison gewonnen. Vor 510 Zuschauern in der Bestenseer Landkost-Arena waren die Gastgeber nur im zweiten Satz nicht voll auf der Höhe, ansonsten dominierten die Netzhoppers das Spielgeschehen und fuhren drei verdiente Punkte ein.

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Filip Gavenda (Nr. 2) musste nach dem Match mit einem gebrochenen Finger ins Krankenhaus gebracht werden.

Quelle: Oliver Schwandt

Bestensee. Mit einem 3:1-Erfolg (25:19, 21:25, 25:22, 25:17) gegen die Solingen Volleys haben die Bundesliga-Volleyballer der Netzhoppers SolWo Königspark KW das erste Heimspiel der Saison gewonnen. Vor 510 Zuschauern in der Bestenseer Landkost-Arena waren die Gastgeber nur im zweiten Satz nicht voll auf der Höhe, ansonsten dominierten die Netzhoppers das Spielgeschehen und fuhren drei verdiente Punkte ein. Damit springen die Brandenburger auf Tabellenplatz sieben in der Volleyball Bundesliga. Die Freude über den Erfolg wurde jedoch direkt nach Spielschluss getrübt, und in der sonst so lauten „Brandenburger Hölle“ wurde es im vierten Durchgang trotz Netzhoppers-Matchball (24:17) ganz still: Bei einer Blockaktion verletzte sich der slowakische Neuzugang Filip Gavenda so schwer am kleinen Finger, dass er erst ausgewechselt und anschließend ins Krankenhaus musste.

„Das war ein Schockmoment“

„Das war ein Schockmoment, weil Filip selbst auch unter Schock stand“, erzählte Mirko Culic, „die erste Diagnose hat später ergeben, dass der Finger gebrochen ist.“ Am Montag steht für Gavenda eine weitere Untersuchung bei Mannschaftsarzt Kai Dragowsky an, dann haben die Netzhoppers Gewissheit darüber, wie lange der Diagonalangreifer ausfallen wird. „Bei unserer eh schon dünnen Personaldecke ist ein verletzter Spieler natürlich richtig bitter“, gesteht Culic, dem nach dem Sieg auch erst einmal nicht nach Feiern zumute war.

Dabei hätte der Coach dazu einige Gründe gehabt, denn in der Partie zuvor kämpfte sich sein Team trotz sichtlich nervösem Beginn in die Partie. Solingen führte in der Anfangsphase, erst nach und nach traten die Hausherren souveräner auf und drehten den ersten Durchgang zu ihren Gunsten. „Wir haben lange gebraucht, um ins Spiel zu finden. Auch danach hat bei weitem noch nicht alles geklappt, aber letztlich zählt für uns erst einmal nur der Sieg“, sagte Kapitän Björn Andrae, der zum wertvollsten Spieler der Partie gekürt wurde.

Björn Andrae (l) wurde zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt

Björn Andrae (l.) wurde zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt.

Quelle: Oliver Schwandt

Zwischen Andrae und dem neuen Zuspieler Taylor Hammond gab es noch einige Abstimmungsprobleme, die Culic in der anstehenden Trainingswoche abstellen will. Der Amerikaner Hammond war nach seiner Heimspielpremiere jedenfalls voll des Lobes: „Die Fans haben uns immer wieder lautstark nach vorne gepeitscht. Besonderes die Trommler sorgten für eine tolle Atmosphäre in der Halle“, sagte der US-Boy nach seinem ersten Heimauftritt in der „Brandenburger Hölle“.

„Gegen Düren wollen wir uns dann noch stärker präsentieren“

„Wir wissen, woran wir noch zu arbeiten haben, denn gegen Düren wollen wir uns dann noch stärker präsentieren“, gibt Andrae die Marschrichtung für den nächsten Gegner vor. Denn schon am kommenden Sonntag (6. November, 16 Uhr) kommt in den SWD Powervolleys Düren der nächste Gegner in die Bestenseer Landkost-Arena. Die haben am zweiten Spieltag ein Ausrufezeichen gesetzt und den Supercup-Sieger VFB Friedrichshafen in eigener Halle mit 3:0 besiegt.

Von Matthias Penk

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