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7. Zeesener Seeschwimmen

Schwimmen 7. Zeesener Seeschwimmen

Insgesamt 65 Teilnehmer konnte das 7. Zeesener Seeschwimmen, das wie schon in den Jahren zuvor vom ortsansässigen Interessenverein im Strandbad veranstaltet wurde, am Sonnabend verzeichnen. „Ich bin mit der Resonanz zufrieden“, sagte Tilo Schwalbe vom Veranstalter.

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Insgesamt 45 Teilnehmer gingen beim 1000-Meter-Schwimmen im Zeesener See an den Start.

Quelle: Oliver Schwandt

Zeesen. Insgesamt 65 Teilnehmer konnte das 7. Zeesener Seeschwimmen, das wie schon in den Jahren zuvor vom ortsansässigen Interessenverein im Strandbad veranstaltet wurde, am vergangenen Sonnabend verzeichnen. „Ich bin mit der Resonanz zufrieden“, sagte Tilo Schwalbe vom Veranstalter, „im vergangenen Jahr hatten wir 80 Starter, aber ich denke, aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse konnten wir diesmal mit der Beteiligung ebenfalls gut Leben. Ich bin ja froh, dass wir das diesjährige Seeschwimmen nicht absagen mussten, wie es vor fünf Jahren bereits einmal der Fall war, wo uns ein Gewitter einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht hatte.“

„Da bin ich Dritte und Vierte geworden“

Kurz nach 10 Uhr schickte der Ex-Bürgermeister von Zeesen, Peter Wein, die 20 Schwimmer auf die 200-Meter-Strecke. Vom Start weg dominierte Julie Boeck von der Grundschule Zeesen dieses Rennen. Nach 4:39 min kam die Elfjährige wieder im Start-Ziel-Bereich an. „Ich war schon in den vergangenen zwei Jahren mit dabei“, erzählte Boeck, „da bin ich Dritte und Vierte geworden. Umso mehr freue ich mich diesmal über meinen Sieg, den ich mir im Vorfeld auch ganz fest vorgenommen hatte.“

Beim diesem Rennen kam das Rettungsboot der Wasserwacht Wildau zum Einsatz. Die mit fünf Jahren jüngste Starterin Lisa Marie Göbel aus Zeesen musste nach 100 Metern aus dem Wasser geholt werden. „Sie hätte nicht mehr die Kraft gehabt, die gleiche Strecke zurückzuschwimmen“, sagte Mandy Jasker von der Wasserwacht. Ihr Kollege Frank Seidlitz fügte hinzu: „Zum Glück hatten wir auch in den vergangenen Jahren nicht wirklich viel zu tun. Wir hatten ein paar erschöpfte Schwimmer dabei, aber ansonsten sind unsere Einsätze immer sehr reibungslos und ohne Probleme abgelaufen.“

Hatte ein wenig die Orientierung verloren

Ein richtiges Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich über 1000 Meter Jakob Albrecht von der Turngemeinde in Berlin und Jan Tschoppe vom Schwimmsportverein Wildau. Nach wenigen Metern setzten sich die beiden Rivalen vom Hauptfeld ab. Nach der Hälfte der Strecke sah es nach einem Sieg von Tschoppe aus, der in einem Neoprenanzug schwimmend sich einen Vorsprung von etwa zehn Metern gegenüber dem Hauptstädter heraus gearbeitet hatte. Albrecht, der ohne Neoprenanzug in den Wettkampf gegangen war, hatte ein wenig die Orientierung verloren, da in seine Schwimmbrille Wasser eingedrungen war.

Nachdem er wieder den richtigen Durchblick hatte, setzte der Berliner zu einem fulminanten Zielspurt an. Etwa 100 Meter vor dem Ziel übernahm er die Führung, die er bis zum Ende auch nicht wieder hergab. Mit neun Sekunden Vorsprung vor seinem Widersacher durchlief Albrecht nach 13:48 min wieder die Ziellinie, die sich etwa zehn Meter hinter dem Strand befand.

„Es war jetzt meine vierte Teilnahme“

„Das war ein echt hartes Rennen. Ich muss die Leistung von Jakob als hoch bewerten, da er diese ohne Neoprenanzug erreicht hatte“, sagte SSV-Schwimmer Jan Tschoppe, der sonst mehr im Triathlonsport seine Wettkämpfe bestreitet, „es war jetzt meine vierte Teilnahme beim Seeschwimmen. Einmal konnte ich gewinnen, ansonsten musste ich mich immer mit dem zweiten Rang begnügen. Ich muss sagen, das war wieder eine tolle Veranstaltung, bei der ich auch 2018 zu finden bin.“

Von Oliver Schwandt

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