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Aufholjagd im vierten Viertel

Red Dragons holen 49:52-Rückstand auf und gewinnen 76:63 Aufholjagd im vierten Viertel

Die Red Dragons der WSG 81 Königs Wusterhausen gewannen am Sonntag das Heimspiel gegen VfB Hermsdorf mit 76:63 und belegen nach ihrem zweiten Saisonsieg in der 2.Basketball-Regionalliga Ost mit vier Punkten den zweiten Tabellenplatz. Für Spitzenreiter Empor Berlin spricht das etwas bessere Korbverhältnis.

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Königs Wusterhausen. Die Hermsdorfer Gäste hatten sich schon in der vorigen Saison durch großen Kampfgeist ausgezeichnet. Inzwischen konnten sie sich noch personell verstärken.Was sich auch zum Punktspielauftakt bestätigt hatte, als gegen die Kombination DBV Charlottenburg/TuS LichterfeldeII nur knapp mit 65:69 verloren wurde. So erlebten die 60 Zuschauer in der Paul-Dinter-Halle ein abwechslungsreiches und über weite Strecken ausgeglichenes Spiel, das Red Dragons erst im Schlussspurt für sich entscheiden konnten. Das klare Ergebnis täuschte dabei ein wenig über den Spielverlauf hinweg.

Die Gäste konnten das Geschehen vor allem dank ihrer Treffsicherheit aus der Distanz lange Zeit offen gestalten. Wobei sich Eduardo Panda noch ganz besonders auszeichnete. Der gebürtige Angolaner liegt in der Dreier-Wertung der Regionalliga-Staffel zurzeit auch mit fünf Treffern an dritter Stelle. Spitzenreiter ist Christian Klink vom SSC Südwest Berlin, der siebenmal aus der Distanz in den Korb traf. Als bester WSG-Werfer taucht in dieser speziellen Statistik Felix Schekauski auf Platz 13 auf. Er kam bisher auf drei Treffer. Schekauski erwies sich auch gegen seinen Hermsdorfer Heimatverein als erfolgreichster Königs-Wusterhausener Angreifer und brachte es insgesamt auf 23 Punkte.

Zunächst hatten die gastgebenden Red Dragons ihre Probleme, durch den Ring zu treffen. So gelang es ihnen auch nicht, sich abzusetzen, und nach dem ersten Viertel stand es 14:14. Beide Seiten kämpften mit hohem körperlichen Einsatz, so dass im zweiten Abschnitt durchaus von einem offenen Schlagabtausch die Rede sein konnte. Wobei Maik Hasselberg das Königs-Wusterhausener Team mit einem Drei-Punkte-Wurf in Führung brachte. Die Gastgeber profitierten dann auch von der Treffsicherheit, die Marcel Stölzel in der gesamten Spielzeit bewies. Er verwandelte alle seine sechs Freiwürfe. So lagen Red Dragons dann auch zur Halbzeitpause mit 36:31 vorn.

Die Hoffnung der Zuschauer, dass sich ihre Basketballer nun auch vorentscheidend absetzen würden, sollte aber nicht in Erfüllung gehen. Im Gegenteil: Die Gastgeber wurden zunächst durch eine taktische Umstellung der Gegenseite überrascht. Zudem eröffnete Panda das dritte Viertel mit zwei Drei-Punkte-Treffern, und so gerieten die Gastgeber schnell ins Hintertreffen. Nachdem die Hermsdorfer acht Punkte in Folge geholt hatten, sah sich WSG-Coach Konstantin Mau veranlasst, diesen Run durch eine Auszeit zu stoppen.

Schekauski konnte seine Mannschaft auch wieder in Führung, doch währte die Freude nicht lange. Nahezu im Alleingang brachte Panda das Hermsdorfer Team erneut in Front, und vor dem abschließenden Viertel lagen die Gastgeber mit 49:52 zurück.

Die Red Dragons vermochten es aber, das Blatt noch zu wenden. Wobei ihnen entgegen kam, dass Panda nun sein fünftes Foul angekreidet wurde, so dass er nicht weiter mitwirken durfte. Mit einem Distanzwurf glich Hasselberg aus zum 57:57. Schekauski, der mit 23 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte, hatte nun entscheidenden Anteil daran, dass die Gastgeber einen Vorsprung herauswerfen konnten und eine Minute vor Spielschluss mit acht Punkten vorn lagen. Wobei es in der Schlussphase auf beiden Seiten etliche Freiwürfe gab. Dabei gelang es den Königs-Wusterhausener Basketballern, ihre Führung noch etwas auszubauen, und so gab es mit 76:63 sogar ein klares Ergebnis.

Nach den Berlin Baskets haben die Red Dragons mit VfB Hermsdorf auch die zweiten starken Regionalliga-Kontrahenten bezwungen. Die Aufgabe am kommenden Wochenende wird aber eher noch schwerer, ist das WSG-Team doch am Sonnabend zu Gast bei Tabellenführer Empor Berlin, Spielbeginn: 18 Uhr in der Sporthalle an der Wichertstraße. Die Berliner waren am vergangenen Spieltag beim Tiergarten ISC 99 mit 71:66 erfolgreich, wobei sie im vierten Viertel zunächst noch einen Fünf-Punkte-Rückstand aufholen mussten.

Von Rainer Rosenthal

Mehr zu den Red Dragons gibt es hier.

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