Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 5 ° heiter

Navigation:
BR Volleys waren einfach zu stark

Volleyball-Bundesliga. BR Volleys waren einfach zu stark

Im 22. Berlin-Brandenburg Derby verlief nahezu alles so, wie man es auf dem Papier im Vorfeld schon durchaus hätte erahnen können: Die Netzhoppers KW-Bestensee verloren am Sonnabend ihr Auswärtsspiel in der Berliner Max-Schmeling Halle gegen den sechsfachen Deutschen Meister und aktuellen Tabellenführer BR Volleys klar und deutlich mit 0:3 (20:25, 17:25, 19:25).

Berlin 52.5200066 13.404954
Google Map of 52.5200066,13.404954
Berlin Mehr Infos
Nächster Artikel
Weiterhin auf Aufstiegskurs

Eine der wenigen Situationen, wo sich Sebastian Krause (M.) gegen den Berliner Block, Tomas Kmet (Nr. 14) und Tsimafei Zhukouski (Nr. 11), erfolgreich durchsetzen konnte.

Quelle: Oliver Schwandt

Berlin. Im 22. Berlin-Brandenburg Derby verlief nahezu alles so, wie man es auf dem Papier im Vorfeld schon durchaus hätte erahnen können: Die Netzhoppers KW-Bestensee verloren am Sonnabend ihr Auswärtsspiel in der Berliner Max-Schmeling Halle gegen den sechsfachen Deutschen Meister und aktuellen Tabellenführer BR Volleys klar und deutlich mit 0:3 (20:25, 17:25, 19:25). Die 4.328 Zuschauer in der Hauptstadt bildeten bei dieser Begegnung einen würdevollen Derby-Rahmen, vor dem die Berliner einmal mehr ihre eindrucksvolle Heimbilanz gegen die Netzhoppers manifestierten. Denn es bleibt auch in dieser Volleyball Bundesligasaison dabei: Für die Netzhoppers KW-Bestensee ist in der Heimspielstätte der BR Volleys einfach nichts zu holen, sie müssen sogar weiterhin auf einen Satzgewinn dort warten.

Das machte der diesjährige Pokalfinalist auch gleich im ersten Durchgang deutlich, bei der zweiten technischen Auszeit war er den Netzhoppers schon um vier Punkte enteilt (12:16). Netzhoppers-Coach Mirko Culic baute wieder auf sein bewährtes Stammpersonal um Kapitän und Zuspieler Manuel Rieke, das die Berliner immer wieder in lange Ballwechsel zwang. Dass sie diese allzu oft auch für sich entschieden, war ein wesentlicher Faktor für die Dominanz des Heimteams über die ganze Spieldauer.

Das schlug sich später auch in der Statistik nieder, in der gleich vier Berliner Spieler mehr als zehn Punkte erzielten. Bei den Netzhoppers hingegen war Diagonalangreifer Matthias Böhme mit acht Zählern erfolgreichster Punktesammler. Sein Trainer Mirko Culic verließ dann auch mit eher gemischten Gefühlen seinen Platz an der Seitenlinie. „Wir haben gekämpft und den Zuschauern ein wirklich tolles Spiel geboten. Nur mussten wir aber die Überlegenheit des Gegners neidlos anerkennen, der ein sehr gutes Spiel gemacht hat“, so Culic direkt nach dem Abpfiff der nur 76 Minuten dauernden Begegnung. Direkt nach Spielschluss war er mit seinen Gedanken aber schon eher bei der nächsten Partie.

„In einer Woche (Sonnabend, 20. Februar) spielen wir beim CV Mitteldeutschland. Das ist für uns ein sehr wichtiges Spiel und eine Partie im Abstiegskampf, in der wir Punkte holen müssen“, so Culic weiter. Denn der Tabellenzehnte ist dann beim Tabellenneunten zu Gast, nur ein Zähler trennt beide Teams voneinander. In der Spergauer Jahrhunderthalle können die Netzhoppers KW-Bestensee dann wieder auf ihren treuen Fanclub zählen, der schon im Derby zwar zahlenmäßig unterlegen, stimmungsmäßig aber ebenbürtig war. „Es ist wunderbar, dass unsere Fans trotz der aktuellen sportlich schwierigen Situation so im Abstiegskampf zu uns halten“, erzählt Mirko Culic. Zum Auswärtsspiel nach Sachsen-Anhalt reist der Netzhoppers-Fanclub Netzino e.V. erneut mit einem Fanbus an. Einige freie Plätze dafür können noch dafür gebucht werden.

Platzreservierung für die Auswärtspartie in Spergau: www.netzhoppers.org

Von Matthias Penk

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.