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Basketballer aus Königs Wusterhausen sind spitze

Tabellenführer nach Sieg über Empor Berlin Basketballer aus Königs Wusterhausen sind spitze

Die Red Dragons der WSG 81 Königs Wusterhausen haben in der 2. Basketball-Regionalliga Ost die Tabellenführung übernommen. Sie gewannen beim bisherigen Spitzenreiter Empor Berlin mit 72:71 und sind nun das einzige Team der Staffel, das noch auf eine makellose Bilanz verweisen kann.

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Sprung nach oben: Durch den Sieg gegen Empor Berlin sprangen die Königs Wusterhausener Basketballer an die Tabellenspitze.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. „Kein schönes Spiel“, bekannte WSG-Coach Konstantin Mau, „wobei wir den ehemaligen Erstligaspieler Sean Michael Jackson erst im letzten Viertel, also viel zu spät, unter Kontrolle bekamen. Aber das Team hat wieder bis zum Schluss eine starke kämpferische und moralische Leistung zeigt.“ Die in seinen Augen katastrophale Schiedsrichterleistung ließ Mau unkommentiert. Matchwinner war Dragons Souleymane Diallo, der mit beherztem Zug zum Korb 13Punkte für das Gästeteam beisteuern konnte.

Die Königs-Wusterhausener Basketballer gingen von vornherein davon aus, dass es ihnen nur dann gelingen würde, die Tabellenspitze zu erobern, wenn Jackson nicht zum Zuge kam. Doch der Ex-Bundesligaspieler eröffnete nicht nur mit den ersten beiden Punkten das Spiel, er bewies im ersten Viertel auch weiterhin seine Qualitäten unter dem Korb sowie aus der Distanz. War der Statistik zu entnehmen, dass es Jackson pro Spiel durchschnittlich auf drei Drei-Punkte-Treffer bringt, so war er diesmal bereits im ersten Abschnitt zweimal aus der Distanz erfolgreich. Daran hatten die Gäste ganz schön zu knabbern und lagen nach dem ersten Vierteln dann auch mit 15:17 zurück.

Während die Berliner nur mit sieben Mann auflaufen konnten, hatten die Königs-Wusterhausener die immerhin zehn Spieler zur Verfügung. Es gelang ihnen aber nicht so recht, diesen Vorteil auch umzusetzen. Was nicht zuletzt daran lag, dass Spielmacher Kapitanov, der sich am Wochenende zuvor eine Blessur zugezogen hatte, geschont wurde. Doch dank starker Teamleistung schafften die Red Dragons in der 18. Spielminute den 29:29-Ausgleich. Worauf nun die Schiedsrichter etwas mehr in den Mittelpunkt rückten. Wobei beide Seiten Anlass sahen, Entscheidungen zu beanstanden.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit bekamen die Empor-Basketballer noch die Möglichkeit, von der Freiwurflinie zu punkten. Dadurch gerieten die Gäste zur Pause mit 34:38 in Rückstand.

Die zweite Hälfte eröffnete Rathke für WSG 81 mit einem Dreier. Sein Team konnte nun auch in Führung gehen, und bis zur 33. Minute sahen sich die Gastgeber unter Zugzwang. Worauf dann Jackson das Zepter in die Hand nahm. Er glänzte kurz hintereinander mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen, wodurch die Berliner neuen Auftrieb bekamen. Sie witterten ihre Chance, und die Schiedsrichter gestanden ihnen in den drei verbliebenen Spielminuten des dritten Viertels auch noch zwölf Freiwürfe zu. Auf der Gegenseite gelang lediglich Schekauski ein Korbleger. Worauf Zühr für die Gastgeber aus der Distanz erfolgreich war, und so lagen Red Dragons vor dem letzten Abschnitt mit 54:65 im Hintertreffen.

Coach Mau sah sich in der Pause dann auch zu einer höchst emotionalen Ansprache veranlasst. Mit dem Erfolg, dass sein Team zum Schlussviertel hoch entschlossen wirkte, wobei Neuzugang Diallo zum wichtigsten Spieler avancierte. Fünf seiner insgesamt dreizehn Körbe erzielte Diallo im Schlussviertel und war damit maßgeblich an der erfolgreichen Aufholjagd beteiligt. Fünf Minuten vor Spielende, als das WSG-Team 63:69 zurücklag, holte Mau seine Spieler noch einmal zu einer Auszeit an die Bank.

Nun musste auch Spielmacher Kapitanov, der bis zum dritten Viertel geschont worden war, wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Mochte dem Trainer dieser Entschluss nicht ganz leicht gefallen sein, so bewies er damit doch ein glückliches Händchen. Mit großem kämpferischen Einsatz verkürzten Red Dragons auf 69:71. Nach bravouröser Vorarbeit seiner Teamkollegen fasste sich Kapitanov zwei Minuten vor Spielende ein Herz und traf mit einem gekonnten Distanzwurf zum 72:71. Diese hauchdünne Führung ließen sich die Gäste dann bis zum Abpfiff nicht mehr nehmen.

Ihre Siegesserie möchten die Königs-Wusterhausener Basketballer am kommenden Sonntag fortsetzen. Wobei sie in der heimischen Paul-Dinter-Halle auf Eintracht Stahnsdorf II treffen. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

So spielten die Red Dragons

WSG 81 Königs Wusterhausen: Diallo (27 Punkte), Rathke (18), Schekauski (4), Stölzel (4), Hasselberg (3), Kapitanov (3), Pötzsch (3), Gersch (2), Krebs.

MAZ

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