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Björn Andrae verlängert bei Netzhoppers

Volleyball-Bundesliga Björn Andrae verlängert bei Netzhoppers

„Wir sind froh, dass ein solcher Ausnahmespieler weiter für uns aufschlägt“, sagt Manager Arvid Kinder über die Vertragsverlängerung von Außenangreifer Björn Andrae (36) beim Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers Solwo Königspark KW. Der 280-fache ehemalige Nationalspieler geht damit in die zweite Saison bei den Brandenburgern.

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Spielt eine weitere Saison für die Netzhoppers: Björn Andrae.

Quelle: Oliver Schwandt

Bestensee. “Wir sind froh, dass ein solcher Ausnahmespieler weiter für uns aufschlägt“, sagt Manager Arvid Kinder über die Vertragsverlängerung von Außenangreifer Björn Andrae (36) beim Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers Solwo Königspark KW. Der 280-fache ehemalige Nationalspieler geht damit in die zweite Saison bei den Brandenburgern. Im Interview äußert sich Andrae unter anderem darüber, was er den Dahmeländern in der kommenden Saison zutraut und wie wichtig die heimischen Fans sind.

Warum haben Sie Ihren Vertrag verlängert?

Björn Andrae: Für mich war früh klar, die Netzhoppers sind der einzige Verein, der für mich infrage kommt. Das hat letztes Jahr gut funktioniert und Spaß gemacht. Mit den Netzhoppers – das passt einfach. Ich habe da ein gutes Gefühl.

Am Ende der Saison mussten Sie sich am rechten Knie operieren lassen. Sind Sie wieder fit?

Momentan plagt mich eine Sommergrippe. Aber was das Knie angeht, war das nur ein kleiner Eingriff. Ich hatte danach genug Zeit zur Reha, es ist wieder alles in Ordnung.

Zum Abschluss der Saison wurden Sie auch als wertvollster Spieler der Bundesliga geehrt, weil Sie im Verlaufe der Saison die meisten MVP-Medaillen durch die Trainer erhielten. Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung?

Volleyball ist ein Mannschaftssport. Das geht nicht ohne Mitspieler. Dennoch ist diese Auszeichnung eine Wertschätzung, die man gern annimmt. Aber ich würde nie sagen: Ich bin der beste Spieler der Liga.

Neben dem MVP-Pokal gab es von der Bundesliga auch einen Reisegutschein für Zypern. Wie war der Urlaub?

Das klappt wohl erst nächstes Jahr. Für dieses Jahr hatte ich meinen Urlaub schon verplant.

Ist denn wenigstens der Hausbau in Berlin-Kaulsdorf vorangekommen?

Hausbau ist übertrieben. Ich habe einen Bungalow von 42 Quadratmetern saniert, so dass ich darin wohnen kann. Familie und Freunde haben geholfen. Es ist eine große Freude und Genugtuung zu erleben, wie das Ganze Tag für Tag Gestalt annimmt. Die Terrasse ist ebenfalls fertig, sogar einen Pool habe ich angelegt. Auch den Garten habe ich wieder auf Vordermann gebracht. Man entwickelt dann so langsam einen Draht zur Natur.

Sind Sie als Volleyballer ein besonders begabter Handwerker?

Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Ich kann mit anpacken, aber die Dinge überlasse ich lieber denjenigen, die das fachlich auch können. Ich habe auf jeden Fall viel dazu gelernt.

Auf dem Volleyballfeld macht Ihnen keiner was vor. Wie sehen Sie die neue Mannschaft der Netzhoppers für die neue Saison?

Wir hatten ja kaum Abgänge, bleiben so ziemlich zusammen. Es sind wieder ein paar Talente dazu gekommen. Zusammenarbeit mit jungen Leuten macht auch mir Spaß. Ich werde ja nicht mehr besser, aber ich kann einiges weitergeben, damit die jungen Leute mehr Verantwortung übernehmen können. Das ist eine gute Investition meiner Energie. Das macht Spaß, das motiviert mich. Man muss sich auch wohlfühlen in der Mannschaft, um gut zu spielen.

Was trauen Sie den Netzhoppers in der Saison 2017/18 zu?

Die Playoffs müssen wieder unser vorrangiges Ziel sein. Ich spiele nicht gern gegen den Abstieg. Da bin ich optimistisch. Die Liga ist sicherlich noch ausgeglichener geworden. Da kommen wieder neue Herausforderungen auf uns zu, wenn es gegen Unterhaching bis nach Innsbruck geht.

Wie haben Sie die Fans in Brandenburg erlebt?

Die Stimmung in Bestensee war grandios. Die Fans haben toll hinter der Mannschaft gestanden – in guten wie in schlechten Zeiten. Das ist schon ein richtiger kleiner Hexenkessel, daher sind wir auch eine heimstarke Mannschaft. Es macht absolut Spaß, in der Landkost-Arena zu spielen. Wenn wir gewinnen, natürlich noch mehr.


Von Peter Stein

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