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Der jüngste Teilnehmer gewinnt M-Prüfung

Friedersdorfer Reitturnier Der jüngste Teilnehmer gewinnt M-Prüfung

An den drei Turniertagen hatten die Richter über 30 verschiedene Prüfungen zu entscheiden. Die Gäste bewunderten auch die gelungenen Veränderungen auf der Friedersdorfer Pferdesport-Anlage.

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Schnell und mit Übersicht über den Parcours: Jo-Louis Thiessen auf All-in-One

Quelle: Margot Kornhaas

Friedersdorf. Beim traditionellen Friedersdorfer Turnier konnten die angereisten Reiter zunächst einmal bestaunen, wie es den Gastgebern dank der Brücke über einen Graben gelungen ist, ihre Gelände attraktiver zu gestalten. Auf der einen Seite ein großer Parkplatz, von der Feuerwehr beaufsichtigt, und auf der anderen Seite die Abreite- und Dressurplätze sowie der Springplatz. Alles in Eigenleistung. Es war schwere Arbeit von vielen Männern, die teilweise auch ihr eigenes Werkzeug mitbrachten. Besonderen Respekt hatte die Beteiligten dabei für ihren Abteilungsleiter Gerd Briesenick, der die vielen Behördengänge erledigte. Von der Idee bis zum Baubeginn verging ein gutes halbes Jahr. Wobei sich wieder einmal die Erfahrung bestätigte, dass sich der Zuständige gerade nicht aufzutreiben lässt. Ein Glück, dass Briesenick Rentner ist, beruflich noch eingespannte Vereinsmitglieder hätten die Zeit gar nicht aufbringen können.“

An den drei Friedersdorfer Turniertagen hatten die Richter über 30 verschiedene Prüfungen zu entscheiden. Sehr einfühlsam gingen die beiden Richterinnen Sabine Reinke und Andrea Richter mit den Kindern in der Führzügelklasse um. Mit Silke Kuiper vom RV Caballico Jühnsdorf auf Debbie wurde zwar eine Siegerin ermittelt, Verlierer aber gab es nicht. Ganz nach dem Geschmack der Zuschauer war wieder der Wettbewerb „Jump & Drive“, den die Friedersdorfer Veranstalter vor Jahren selber kreiert hatten. Auf dem Springparcours müssen per Pferd Hindernisse überwunden werden, möglichst schnell und fehlerfrei. Dann wechselt der Reiter den Sattel und absolviert mit einem präparierten Fahrrad den Slalomparcours. Um vorwärts zu kommen, muss rückwärts getreten werden.

Wie schon im Vorjahr erwies sich Steffi Radtke wieder als schnelle Frau, was ihr in der Gesamtwertung den vierten Platz einbrachte. Mit Rico Bleßmann-Müller vom Reitgut Teupitz Höh auf Vergo-Go gab es einen neuen Sieger, der seine Ehrenrunde absolvierte, es aber seinem kleinen Sohn überließ, den Siegerpreis, das neue Fahrrad, auf dem Platz einzuweihen.

Abschließender Höhepunkt war die Springprüfung der Klasse M, bei der es um den großen Preis des Zuchthofs Dree Böken ging. Nach dem ersten Umlauf hatten sich vier Paare für die Siegerrunde empfohlen, die den ersten Platz dann unter sich ausritten. Mit dem gerade mal 19jährigen Jo-Louis Thiessen auf All-in-One vom Ländlichen RFV Lentzke konnte der jüngste Kandidat am lautesten jubeln. Reiten lernte der beste Springreiter von Friedersdorf auf seinem eigenen Pferd, dem zwölfjährigen Escobar, der in der ersten Runde der M-Prüfung auch dabei war. Seit sechs Jahren sitzt Thiessen nun im Springsattel. Das Springen hat er dank der fachkundigen Anleitung durch Steffen Krehl gelernt. In Friedersdorf gab es sogar zwei Siege, jeweils auf All-in-One. Mit 19 Jahren gehört man zu den jungen Reitern, aber als seinen bisher größten Erfolg bezeichnete Thiessen die Landesmeisterschaft von Berlin-Brandenburg, die er 2012 als Junior gewann. Zukünftig wird er mit dem Reiten allerdings etwas kürzer treten müssen, weil das Studium beginnt. Der junge Mann will Tierarzt werden.

Beim Friedersdorfer Turnier wurden auch die Kreismeister ermittelt. Springen, Reiter: Kathrin Zeibig (RC Luckau-Wieringsdorf), Rico Bleßmann-Müller (Reitgut Teupitz Höh). Junge Reiter: Kevin Lange (RFV Straupitz-Goyatz). Junioren: Thomas Zeibig (RC Luckau-Wierigsdorf).

Dressur, Reiter: Anke Lehmann (RFV Straupitz-Goyatz, Junge Reiter: Jacqueline Koss, (RPZ Selchow). Junioren:Thomas Zeibig (RC Luckau-Wierigshof).

Von Margot Kornhaas

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