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Derby bleibt ohne Sieger

Handball-Brandenburgliga Derby bleibt ohne Sieger

Nach dem Erfolg beim SSV Falkensee wollten die Männer des HSV Wildau im Brandenburgliga-Heimspiel gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst nun auch zu Hause die nächsten zwei Pluspunkte einfahren. Leider reichte es am Ende nur zu einem 28:28 für die Truppe von Coach Sven Brade.

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Collin Winter bot im HSV-Tor eine starke Vorstellung beim 28:28-Unentschieden gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst. Foto: Oliver Schwandt

Wildau. Nach dem Erfolg beim SSV Falkensee wollten die Männer des HSV Wildau im Brandenburgliga-Heimspiel gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst nun auch zu Hause die nächsten zwei Pluspunkte einfahren. Leider reichte es am Ende nur zu einem 28:28 für die Truppe von Coach Sven Brade. „Wir haben definitiv einen Punkt verschenkt. Meine Mannschaft hat es im zweiten Durchgang nicht geschafft, die klare Führung ins Ziel zu retten. Am Ende war es schade, dass es nicht zu einem Derbysieg gereicht hat“, ärgerte sich der Trainer nach dem Abpfiff der Partie vor 150 Zuschauern.

Brade hatte im Vorfeld der Partie mit argen Personalproblemen zu kämpfen. Zwar konnte Kreisspieler Patrick Hohenstein nach mehrmonatiger Verletzungspause endlich wieder aktiv in das Spielgeschehen eingreifen, doch gingen Poschinski, Lopez und Zupke angeschlagen in das Spiel. Löwendorf und Pietrusky fehlten weiterhin krankheitsbedingt ihrem Team. Einige somit notwendig gewordene Umstellungen im Team ließen die Wildauer zu Beginn auch sehr nervös starten. „Im Deckungsverbund setzte ich wieder auf eine in dieser Saison schon erfolgreich praktizierte 5:1-Deckungsvariante“, erzählte der Trainer. Zusätzlich hatte er mit Collin Winter einen Mann im Tor, der erneut eine überragende Leistung bot. „Leider wurden im Angriff viele Aktionen ohne den nötigen Druck vorgetragen und zum Teil auch viel zu früh abgeschlossen, so dass sich die Ahrensdorfer immer wieder sehr leicht den Ball erkämpfen konnte“, berichtete Brade weiter.

Nach frühem 0:2 Rückstand konnte Poschinski zum 1:2 und endlich auch wieder Hohenstein zum 2:3 treffen. Der im letzten Spiel noch etwas unglücklich agierende Röschel traf nach Vorbereitung von Poschinski zum 3:4 und zeigte sich auch im weiteren Spielverlauf deutlich verbessert bei seinem Abschlussverhalten. Nachdem die HSG mit 5:7 in Führung gegangen war, kamen die Wildauer besser in das Spiel. Mit Maximilian Richter und Humberto Julien Lopez brachte der Coach zwei frische Rückraumspieler auf die Platte. Sebastian Kroll stellte mit zwei Toren den 7:7-Ausgleich her. Stephan Dähn (8:8) und Alexander Röschel (9:9) konnten die Gästeführung sofort wieder ausgleichen. Leider werteten die Unparteiischen im weiteren Spielverlauf einen klaren Treffer von Dähn nicht und ahndeten auch einige unsaubere Attacken gegen die HSV-Angreifer nicht mit der nötigen Konsequenz wie es nötig gewesen wäre. So konnten sich die Gäste bis zur Pause auf 14:16 absetzen.

Die Wildauer waren sich in der Kabine einig, dass man einen solchen Rückstand jederzeit aufholen kann. Dementsprechend motiviert starteten sie auch in die zweite Halbzeit. Nachdem Poschinski den ersten Angriff nicht nutzen konnte, sorgten Kroll, Lopez und dann auch Poschinski für die 17:16- Führung. Die HSV-Abwehr wurde mit zunehmender Spieldauer immer stabiler und Torwart Winter zeigte einige sensationelle Paraden, so dass die Führung bis auf 22:18 ausgebaut wurde. „Nun war es durchaus möglich, dieses Spiel tatsächlich zu gewinnen. Die Ahrensdorfer stellten aber in der Deckung auf ein offensives 4:2 um, womit sich mein Team sehr schwer tat“, sagte Brade weiter. Alexander Röschel war mit einem beherzten Wurf aus dem Rückraum zum 25:21 erfolgreich und konnte von Linksaußen sogar das 26:21 erzielen. Leider verloren die Wildauer im Anschluss die spielerische Linie und die Gäste kamen Tor um Tor heran und gingen drei Minuten vor Ende des Spieles sogar wieder mit 26:27 in Führung. Kroll verwandelte dann einen Strafwurf zum 27:27. Die HSV-Deckung stand anschließend sehr sicher und den daraus resultierenden Ballgewinn nutzte Lopez zum 28:27. Den nächsten Ahrensdorfer Angriff konnten die Wildauer abwehren. Doch nach einem Fehlabspiel von Kroll kamen die HSG nochmals in Ballbesitz. Wenige Sekunden vor der Schlusssirene erzielten sie den 28:28-Ausgleichstreffer. Der nächste Wildauer Angriff brachte nichts mehr ein, so dass man am Ende mit der Punkteteilung leben musste. Nun heißt es, sich auf das schwere Auswärtsspiel in Bad Liebenwerda vorzubereiten, um auch dort um die Punkte mitzuspielen.

Von Oliver Schwandt

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