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Die Zeit der schweren Beine

Vorbereitung auf die Handballsaison Die Zeit der schweren Beine

Das Spiel gegen den Drittligisten SV Mecklenburg Schwerin kam für die Wildauer Handballer in der Saisonvorbereitung eigentlich noch zu früh. Doch brachte auch die 15:30-Niederlage wichtige Aufschlüsse.

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Erste Auswertung nach dem Spiel gegen den Drittligisten SV Mecklenburg Schwerin, das den Wildauer Handballern mit 15:30 die erwartet klare Niederlage bescherte.

Quelle: Rainer Rosenthal

Wildau. „So ein starker Gegner kam für uns in dieser Phase der Saisonvorbereitung eigentlich noch zu früh“, stellte Trainer Sven Brade fest, „trotzdem brachte das Spiel wichtige Aufschlüsse.“ Die Handballer vom HSV Wildau, für die die Saison in der Brandenburgliga am 5. September beim MTV Altlandsberg II beginnt, hatten im freundschaftlichen Vergleich mit dem Drittligisten SV Mecklenburg Schwerin erwartungsgemäß deutlich mit 15:30 (8:16) das Nachsehen.

„Die Anfangsphase war aus unserer Sicht noch recht gut“, anerkannte Brade. Kroll und Nousair brachte die Wildauer Gastgeber auch 2:0 in Führung. Dann aber dauerte es bis zur 14. Minute, ehe der Brandenburgligist das dritte Tor erzielen konnte. Während Kroll nun zweimal den Pfosten traf, drehten die Schweriner den Spielstand innerhalb von zehn Minuten auf 2:9. Womit dann auch die erwarteten Relationen hergestellt waren. „Das ist schon eine Klassetruppe“, zollte der HSV-Trainer den Gästen Respekt. „Natürlich hätte ich mit gewünscht, dass wir von allen Positionen mehr Tore erzielen.“ Doch konnte es nicht überraschen, dass es gegen die resoluten „Mecklenburger Stiere“ schwer fiel, Chancen herauszuspielen. Allerdings ließen die Gastgeber auch manch gute Möglichkeit aus. So scheiterte Kroll mit dem ersten Siebenmeter am ehemaligen argentinischen Nationaltorwart Ariel Panzer und konnte auch den zweiten Strafwurf nicht im Schweriner Kasten unterbringen. Kurz vor dem, Pausenpfiff traf Kroll dann noch einmal den Pfosten.

„Auch wenn die Beine immer schwerer wurden, was in dieser Phase der Saisonvorbereitung zu erwarten war, hätte ich mir im Verlauf der zweiten Halbzeit schon mehr Einsatz gewünscht“, merkte Brade an. Phasenweise fand die Wildauer Abwehr gar nicht mehr statt. Was sich nicht nur dadurch entschuldigen ließ, dass mit Poschinski und Löwendorf zwei potenzielle Stützen der zentralen Hintermannschaft fehlten. Zwar vereitelten alle drei HSV-Torhüter, Winter, Wiersbin und Chambers, die jeweils längere Einsatzzeit erhielten, noch mehrere Gäste-Chancen, der Abstand wurde trotzdem immer größer. Bei manchem Schweriner Konter guckten die Gastgeber dann nur noch aus der gegnerischen Spielhälfte zu. 37 Sekunden vor der Schlusssirene mussten die HSV-Handballer nach einem gelungenen Schweriner Kreisanspiel Wildauer den 30. Gegentreffer hinnehmen.

„Es war ein gutes Testspiel“, lobte der Schweriner Geschäftsführer Friedrich, der einst als Kreisläufer Tore für den Wildauer Verein erzielt hatte, „und daran hatten beide Mannschaften ihren Anteil.

Von Rainer Rosenthal

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