Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Dirk Rahmlow lebt fürs K4

Treue Seele Dirk Rahmlow lebt fürs K4

„In Bestensee war unsere Aufnahmekapazität an ihre Grenze gekommen. Aus diesem Grund zogen wir ins Stadion der Freundschaft um, in dem wir in der alten Vereinsgaststätte, die nicht mehr genutzt wurde, ein neues Sport- und Trainingszentrum am 8. März 2014 eröffneten“, sagt Dirk Rahmlow (Inhaber und Leiter des K4-Zentrums Königs Wusterhausen).

Königs Wusterhausen 52.2958906 13.6228382
Google Map of 52.2958906,13.6228382
Königs Wusterhausen Mehr Infos
Nächster Artikel
Paul Sprung verlängert bei Netzhoppers

Dirk Rahmlow (l.) beim Training zusammen mit Kampfsport-Schüler Lennart Reichert im Stadion der Freundschaft.

Quelle: Oliver Schwandt

Königs Wusterhausen. „In Bestensee war unsere Aufnahmekapazität an ihre Grenze gekommen. Aus diesem Grund zogen wir ins Stadion der Freundschaft um, in dem wir in der alten Vereinsgaststätte, die nicht mehr genutzt wurde, ein neues Sport- und Trainingszentrum am 8. März 2014 eröffneten“, sagt Dirk Rahmlow (Inhaber und Leiter des K4-Zentrums Königs Wusterhausen). In einer fast dreimonatigen Umbauphase wurde in Eigenarbeit aus den völlig verwahrlosten Innenräumen der Kneipe ein schmuckes Sportlerheim mit Dojo, Umkleidemöglichkeiten und Duschen geschaffen.

Der dreifache Weltmeister versteht sein Handwerk

Zusammen mit seiner Frau Yvonne und zusätzlichen Trainern, die sich um die zahlreichen Sportgruppen kümmern, ist es Rahmlow gelungen, ein Kampfsportzentrum aufzubauen, in dem zahlreiche Kinder und Jugendliche aus der Region regelmäßig unter professioneller Anleitung trainieren können. Beim Chef persönlich sind die Kids im Alter von sieben bis 18 Jahren in besonders guten Händen, denn als dreifacher Weltmeister im Vollkontakt Kung Fu versteht er sein Handwerk vorzüglich.

Hinzu kommen noch zwei Vize-Weltmeistertitel im Bruchtest. „Ich wollte schon immer mit Kindern zusammen Sport treiben, da es mir unheimlich viel Spaß macht, dem Kampfsportnachwuchs mein umfangreiches Wissen zu vermitteln.“

In seiner Karriere bestritt Rahmlow mehr als 90 Kämpfe

Mit sieben Jahren begann Rahmlow in Berlin mit dem Sportschießen. „Ich sollte mit zehn Jahren zur Sportschule nach Suhl gehen, das war damals nichts für mich“, erinnert sich der 49-Jährige an seine ersten sportlichen Schritte. 1979 meldete er sich bei der BSG NARVA zum Boxsport an. Anschließend war er zwei Jahre auf der Sportschule des TSC Berlin. Von 2000 bis 2007 absolvierte der ehemalige Berliner bei Meister Ralf Bartsch einen Kung-Fu-Lehrgang, wodurch er die Trainerlizenz für das Chinese Boxing erhielt. In seiner Karriere bestritt Rahmlow mehr als 90 Kämpfe in verschiedenen Kampfsportarten wie Boxen, Thai-und Kick-Boxen, San Da sowie Vollkontakt Kung Fu.

Nach der Gründung 2005 des Boxclubs Bestensee trainierte der Träger des vierten Dans dort mit dem Boxnachwuchs. Bereits ein Jahr später zog er nach Bestensee, wo 2010 das erste K4-Zentrum eröffnet wurde.

„Aktuell haben wir in unserem Sportverein fast 190 Mitglieder, in Bestensee waren es nur 70“, berichtet Rahmlow, „für mich steht die regelmäßige Trainingsarbeit mit Kinder und Jugendlichen besonders im Vordergrund. Zusammen mit der Stadt Königs Wusterhausen arbeite ich mit an dem Projekt ,Held oder Feigling’, bei dem ich regelmäßig Präventionsunterricht in den umliegenden Schulen gebe.“

Im K4-Zentrum besteht aber auch die Möglichkeit, an regelmäßigen Wettkämpfen teilzunehmen. „Wer sich seine Lorbeeren verdienen will, der kann das bei uns sehr gerne machen“, sagt der Kampfsportlehrer, „wir werden aber sicherlich keine Schläger ausbilden, denn wir arbeiten nach dem Motto: Mut und Respekt.“

Von Oliver Schwandt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.

Finde Bundesliga-Wettquoten und mehr exklusiv bei SmartBets.