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Dritter Neuzugang für Netzhoppers

Culic-Team rüstet weiter auf Dritter Neuzugang für Netzhoppers

Florian Hecht schließt sich dem Volleyball-Bundesligisten an und wird somit Nachfolger von Georg Escher im Mittelblock, der zu den Rheinmain Volleys nach Frankfurt am Main gewechselt ist.

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Florian Hecht (M.) bei seiner Vorstellung in der Landkostarena. Neben ihm stehen Marian Ziburske (l.), Inhaber der Westminster Unternehmensgruppe und Arvid Kinder, Geschäftsführer Sport.
 

Quelle: Oliver Schwandt

Bestensee.  Nach Zuspieler Peter Itzigehl und Außenangreifer Ivailo Ivanov kann Volleyball-Bundesligist Netzhoppers Königs Wusterhausen-Bestensee einen weiteren Neuzugang vermelden. Von den Cloud & Heat Volleys Dresden schließt sich Florian Hecht dem Team von Trainer Mirko Culic an. Der 22-Jährige ersetzt damit Georg Escher im Mittelblock, der zu den Rheinmain Volleys nach Frankfurt am Main gewechselt ist.

 Da Hecht schon 2009 mit der U18-Nachwuchsmannschaft der Berlin Recycling Volleys Deutscher Meister wurde, im Jahr 2014 mit den Profis die Deutsche Meisterschaft gewann und ins Pokalfinale einzog, ist er ein vielversprechendes Talent für die Netzhoppers. „Florian hat schon beim Turnier in Warschau bewiesen, dass er eine Bereicherung für unsere Mannschaft ist. Er kam zwar nur im letzten Spiel zum Einsatz, benötigte aber keine große Anlaufzeit um zu zeigen, dass er ein Teil des Teams ist. Ich bin sehr froh, mit Heinecke, Sprung und Hecht jetzt drei gute Mittelblocker in der Mannschaft zu haben“, sagte Culic über seinen Neuzugang.

Die Personalplanungen für die neue Saison sind bei den Netzhoppers aber weiterhin noch nicht vollständig abgeschlossen. „Die Gespräche mit Matthias Böhme, der ja schon in der zweiten Saisonhälfte der vergangenen Spielzeit bei uns aktiv war, stehen kurz vor dem Abschluss. Des Weiteren sind wir aktuell noch in Verhandlungen mit Robin Hafemann vom VC Olympia Berlin, der bereits schon einige Mal bei uns mittrainiert hat“, sagte Culic weiter.

Für Hecht, dessen Vater René mit 385 Einsätzen Volleyball-Rekordnationalspieler ist, entpuppte sich der Wechsel zu den Netzhoppers als ein kleiner Glücksgriff. „Florian bekommt bei unserem Hauptsponsor, der Westminster Unternehmensgruppe, die Möglichkeit, seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann zu beenden. So kann er Leistungssport und Beruf sehr gut miteinander kombinieren“, weiß Arvid Kinder, Geschäftsführer Sport.

Auch Hecht schaut optimistisch auf die neue Saison: „Ich spiele jetzt bei einer jungen und ambitionierten Mannschaft, die mit Mirko Culic einen sehr guten Trainer hat. Diese Umstände haben mich unter anderem zum Wechsel bewegt. Unsere Saisonziele werden sich sicherlich in den nächsten Wochen noch herauskristallisieren, die Play Offs sind aber immer ein Thema, obwohl die Bundesliga sehr stark geworden ist. Außerdem bin ich froh, dass ich sowohl meine duale Ausbildung als auch meine Leidenschaft für den Volleyball in der 1. Bundesliga zeitgleich fortsetzen kann.“ Sein neues Team wird am 24. Oktober die erste Saisonpartie beim TV Rottenburg bestreiten. Vier Tage später, am 28. Oktober, läuft Hecht dann zum ersten Mal in der Bestenseer Landkostarena für die Netzhoppers im neuen Trikot auf. Dann geht es für die Brandenburger, die im Vorjahr ins Playoff-Viertelfinale einzogen, ins erste Heimspiel der Saison.

Von Oliver Schwandt

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