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Ein Schritt zum Klassenerhalt

HC Königs Wusterhausen setzt sich gegen die Berliner Bären mit 14:5 durch Ein Schritt zum Klassenerhalt

Der HC Königs Wusterhausen gewann am Sonntag in der Hallenhockey-Regionalliga Ost das Keller-Derby beim SV Berliner Bären mit 14:5 und kann in Kampf um den Klassenerhalt neue Hoffnung schöpfen.

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Berlin. „Dieser Sieg ist enorm wichtig für den restlichen Saisonverlauf“, atmete Trainer Mario Scholtze auf. Als Tabellensiebenter hat die Königs-Wusterhausener Mannschaft nun noch zwei Punkte Rückstand zum rettenden sechsten Platz, den zurzeit der HC Grünau-Lindenau aus Leipzig belegt.
Während die Chance der Berliner Bären, in der Regionalliga zu bleiben, auf ein Minimum gesunken sind, könnte die Entscheidung über den zweiten Absteiger möglicherweise erst zum Saisonabschluss am 8. März fallen. Dann stehen sich die unmittelbaren Rivalen aus Leipzig und Königs Wusterhausen in der sächsischen Messestadt gegenüber.
Da die Konstellation klar war, begann HC Königs Wusterhausen in der Sporthalle Tegel voll konzentriert und mit offenem Visier. Was zunächst zur Folge hatte, dass die Berliner Bären dank ihrer ersten Strafecke in Führung gehen konnten. Die Gäste blieben aber unbeeindruckt, drängten weiter in die Offensive und ließen den Berlinern kaum Gelegenheit zum Luftholen. So boten sich auch viele Torchancen. Podewski glich nach vier Minuten aus und sorgte mit weiteren vier Treffern dafür, dass seine Mannschaft nach einer guten Viertelstunde bereits 5:1 führte.
Die Gäste hatten zudem in Nachwuchstorhüter Meinhardt starken Rückhalt. Er wehrte insgesamt fünf Strafecken ab. Allerdings musste die Königs-Wusterhausener Mannschaft auch einen Schock verdauen. Kapitän Chilla zog sich bei einem Zusammenprall eine Platzwunde zu konnte nicht weiter mitwirken.
Obwohl die Gäste nach dem 5:1 ihre Taktik umstellten, nun mehr auf Defensive und Konter setzten, bauten Kolditz, der zweimal nach Ecke erfolgreich war, und Moos den Vorsprung bis zur Pause auf 8:1 aus. Trotzdem mahnte Trainer Scholtze in der Pause, nicht überschwänglich zu werden. Noch sei der Sieg nicht unter Dach und Fach, könne sich doch beim Hallenhockey die Situation schnell ändern.
Sollten die Berliner Bären aus ihrer Sicht ähnliche Überlegungen gehegt haben, so wurden ihre letzten Hoffnungen im Keim erstickt. Gleich nach Wiederanpfiff erzielte Podewski das 9:1. Die Gastgeber sahen sich ihrerseits gezwungen, die Taktik zu ändern. Bei Ballbesitz wechselten sie stets den Torhüter gegen einen sechsten Feldspieler aus. So war die Königs-Wusterhausener Seite in der Defensive stets in Unterzahl.
Die Gäste stellten sich aber auf diese Situation ein und wirkten in der Abwehr recht sicher. Zwar gelangen den Hauptstädtern in der zweiten Halbzeit vier Treffer, doch auch HC Königs Wusterhausen konnte weitere Tore erzielen, so dass der Vorsprung sogar größer wurde. Für den HC Königs Wusterhausen trafen noch Kolditz, Mallwitz, Dreuße und Podewski (2) ins Schwarze.
„Die Jungs haben ihre Sache sehr gut gemacht und auch in dieser Höhe völlig verdient gewonnen“, lobte Trainer Scholtze. „Dennoch war noch Steigerungspotenzial zu erkennen. Wir müssen weiter intensiv arbeiten. In zwei Wochen steht das Rückspiel gegen die Bären an. Auch sie dürften ihre Lehren ziehen. Das Rückspiel wird keinesfalls ein Selbstläufer.“
„Diesmal waren wir dank unserer mannschaftlichen Geschlossenheit erfolgreich“, ergänzte Torschütze Jan Dreuße. „Mit Einsatz, einem super Torwart und einem Knipser, der einen guten Tag hatte, konnten wir erstmals unsere spielerische Stärke voll ausnutzen. Wir müssen das Selbstvertrauen, das wir uns nun erarbeitet haben, nutzen, um auch die nächsten Spiele zu gewinnen.“

Die Aufstellung

HC Königs Wusterhausen: Wegner, Meinhardt; Chilla, Guld, Kasperkowitz, Kolditz (3 Tore), Dreuße (1), Seidenglanz, Podewski (8), Moos (1), Fiebelkorn, Mallwitz(1).

eb

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