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Eintracht Braunschweig war zu stark

2. Basketball-Bundesliga Frauen Eintracht Braunschweig war zu stark

Die Basketballerinnen aus Königs Wusterhausen hatten sich für das erste Rückrundenspiel bei Eintracht Braunschweig im Vorfeld viel vorgenommen. Vielversprechend begannen die Schützlinge vom neuen Headcoach Florian Pätzolt das schwere Match in Niedersachsen.

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Jana Thiedke (r.) versucht Eintracht-Spielerin Helena Eckerle am Vorwärtsgang zu hindern.

Quelle: Oliver Schwandt

Königs Wusterhausen. Die Basketballerinnen aus Königs Wusterhausen hatten sich für das erste Rückrundenspiel bei Eintracht Braunschweig im Vorfeld viel vorgenommen. Vielversprechend begannen die Schützlinge vom neuen Headcoach Florian Pätzolt das schwere Match in Niedersachsen. Überzeugen konnten die Dragons, ganz zur Freude des Trainers in der Defense, wenngleich in der Offensive der Knoten nicht platzen wollte. Lediglich 18 Punkte ließen die Brandenburgerinnen in der 1. Spielhälfte zu. Selbst konnten sie die gute Arbeit unter dem eigenen Korb nicht in einen Vorteil im Angriffsspiel umsetzen. „Leider hatten in diesem Match unsere Innenspieler nicht den besten Tag erwischt und so fehlten uns die so wichtigen Punkte am Brett“ musste Florian Pätzolt zur Kenntnis nehmen. Daraus resultierend konnten die Gäste lediglich mit einer minimalen Führung von 19:22 in die Halbzeitpause gehen.

Anders als erwartet zeigten sich die Dragons dann zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Das Team schien in dieser Phase den Schwung und die Energie aus der ersten Hälfte nicht mitnehmen zu können. Zusätzliche schienen die Lady Dragons aus Königs Wusterhausen in dieser Phase zu unaufmerksam beim Rebound. Dies nutzten die erfahrenen Gastgeber umgehend aus und setzten sich mit einem Lauf ausreichend ab. Zwar gelang es Braunschweigs gefährlichste Spielerin, Dayeesha Hollins, deutlich daran zu hindern, erneut 50 Punkte wie im Hinspiel zu erzielen, jedoch witterte gerade die junge US-Amerikanerin im 3.Viertel ihre Chance. Sie sicherte ihrem Team durch ihre Punkte mit viel Willen und Biss eine 37:28- Führung vor dem letzten Viertel. Im Team der Dragons arbeitete erneut Natasa Zolotic hart und erzielte die meisten Punkte (12) für ihr Team. Trotz aller Anstrengungen und einem erneut ausgeglichenem Schlussviertel (16:15) unterlagen die Drachen der Eintracht mit 53:43. „Wir zeigten ein ordentliches Spiel über 30 Minuten. Zu viele Turnover und zu wenig Bewegung in der Offensive binnen 10 Minuten im 3. Viertel kosteten uns jedoch den Sieg“, sagte Pätzolt, der in Braunschweig das erste Mal seine neue Mannschaft an der Seitenlinie coachte.

Fast 10 Jahre war Halle/Saale der Arbeitsstandort von Pätzolt. Dort war er als Trainer der Landesauswahl Sachsens, der JBBL des Mitteldeutschen BC, als auch der Regionalliga Herren des USV Halle sowie letztendlich des Bundesligisten SV Halle Lions tätig. „Für Florian ist die Position als Headcoach in der 2. DBBL eine neue Aufgabe. Der Basketballcoach (B-Lizenz) genießt jedoch vollstes Vertrauen seitens des Clubs. Wir stehen ihm jederzeit mit Rat und Tat zur Seite“, sagte Dragons-Manager Norman Grätz.

Mit Florian Pätzolt werden es die Damen der Lady Dragons nun mit einem komplett anderen Trainercharakter zu tun bekommen. In den ersten Übungseinheiten unter seiner Leitung galt es vorerst die richtige Arbeitsplattform zwischen Team und Trainer zu schaffen. Bereits Aushilfscoach Dirk Stenke weckte neue Erwartungen bei den Spielerinnen. Dass ein neuer Wind im Training weht, war sofort zu merken. Mit neuem Elan trat das Team in die Halle und wurde dabei bereits von neuen Jugendtrainingsspielerinnen unterstützt. Nur mit einer entsprechenden Trainingsbeteiligung und der Einbindung der Jugend werden die Abläufe gefestigt und eine Weiterentwicklung erreicht. Dabei muss Pätzolt jedoch weiterhin auf Youngster Lucy Reuß verzichten. Die junge Spielerin von Alba Berlin benötigt noch Zeit für die Genesung von ihrer Fußverletzung, die sie sich im Spiel gegen Wuppertal zugezogen hatte.  

Von Norman Grätz

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