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Endspurt der roten Badekappen

12. Zeuthener See-Schwimmen Endspurt der roten Badekappen

Bei 22 Grad Wassertemperatur starteten 42 Teilnehmer zum 12. Zeuthener See-Schwimmen. Auf der langen 2800-Distanz gewannen Luise Knebel und Jan Tzschoppe vom SSV Wildau. Über 1000 Meter waren die Wildauerin Nicole Hebenstreit und Leonard Wasserkampf am schnellsten.

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Endspurt auf der 2800-m-Strecke. Luise Knebel (vorn) erreicht beim Zeuthener See-Schwimmen das Ziel knapp vor Jan Tzschoppe.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Eichwalde. „Der Einstand ist gelungen“, atmete Stefan Winzig auf. Nachdem das populäre Zeuthener See-Schwimmen im vorigen Jahr wegen allzu großer Gegensätze zwischen Organisator und kommunaler Seite ausgefallen war, übernahm der Kreissportbund die Regie, und Geschäftsführer Winzig konnte sich darüber, dass insgesamt 42 Teilnehmer den Wettkampf aufnahmen, und dass dank es dank des Einsatzes der Local-Crew und der anderen Helfer auch mit der Organisation klappte.

Die sportliche Bilanz fiel für den SSV Wildau besonders erfolgreich aus. Luise Knebel, die noch zur Juniorinnen-Altersklasse gehört, gewann die 2800-m-Entscheidung. In 44:52,0 s lag sie über drei Minuten vor Bettina Knebel (47:56,1) und Jessica Grasso vom Berliner PSV Delphin 1889 (47:59,8). Luise Knebel war im Schlussspurt der roten Badekappen, an denen die Teilnehmer auf der langer Strecke zu erkennen waren, sogar schneller als ihr Vereinskamerad Jan Tzschoppe, der nach 44:56,1 min als erster Mann das Ziel an der Eichwalder Badewiese erreichte. Mit Carsten Heller (52:30,6 min) und Andreas Reichelt (57:02,9) folgten zwei weitere Schwimmer vom SSV Wildau auf den Plätzen zwei und drei.

Den ersten Platz im 1000-m-Wettbewerb sicherte sich mit Nicole Hebenstreit, die noch im Jugendbereich starten kann, eine weitere Wildauer Schwimmerin. Für sie wurde eine Zeit von 19:43,6 min gestoppt. In 19:59,4 min folgte Vivianne Schröter auf dem zweiten Platz. Bei der Männer-Entscheidung gab es einige Aufregung. Sieger Leonard Wasserkampf vom Triathlon-Verein Berlin (17:41,4) trug einen Schwimmanzug, wie ihn Triathlonsportler üblicherweise auch im Wettkampf benutzen, um vom Wasser schnell aufs Rad umsteigen zu können. Der Zweitplatzierte Tobias Lipski aus Treptow (18:11,0) sah darin einen Verstoß gegen Wettkampfbestimmungen. Die Organisatoren wiesen aber darauf, dass solch ein Triathlontrikot durchaus keine Vorteile wie etwa ein Neoprenanzug, der allerdings nicht gestattet gewesen wäre.

Am gemeinsamen Ziel vor der Eichwalde Badewiese wurde an die Tradition angeknüpft, noch ein 100-m-Schwimmen für Kinder auszutragen. Die 1000-m-Zweite Vivianne Schröter, die hier ebenfalls startberechtigt war, erreichte bei den Mädchen in 1:23,0 min die beste Zeit. Schnellster Junge war Kevin Becker in 1:22,2 min.

„Dass wir für die unterschiedlichen Strecke verschiedene Badkappen ausgegeben hatten, war eine gute Idee“, bestätigte Stefan Winzig. „Natürlich wurden auch Lehren für das nächste Jahr gezogen. Da wollen wir den Termin mit dem Zeesener See-Schwimmen abstimmen. Zusätzlich zu den zehn Bojen, die diesmal den Streckenverlauf markierten, werden dann noch Segeltonnen verankert, so dass sich die Schwimmer gut orientieren können, auch wenn Boote und andere Wasserfahrzeuge auf dem See für Unruhe sorgen.“

Von Rainer Rosenthal

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