Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Erfolgreiche Wildauer Handballteams

Handball Erfolgreiche Wildauer Handballteams

Die A-Junioren vom HSV Wildau gewannen ihre Heimpartie in der Ostsee-Spree-Liga gegen den BFC Preussen Berlin klar mit 28:22 und auch die B-Junioren-Handballer beendeten ihr Match erfolgreich. Gegen SG OSF Berlin stand am Ende ein 28:20-Sieg auf der Anzeigentafel.

Wildau 52.3260146 13.6265615
Google Map of 52.3260146,13.6265615
Wildau Mehr Infos
Nächster Artikel
TSC Arriba mit guten Leistungen

Danny Fankhänel (l.) von den B-Junioren des HSV Wildau erzielt mit diesem Sprungwurf das 20:13.

Quelle: foto: oliver schwandt

Wildau. „Der Sieg war absolut verdient“, freute sich Coach Sven Brade, nachdem wenige Minuten zuvor seine von ihm trainierten Handball-B-Junioren vom HSV Wildau in der Ostsee-Spree-Liga gegen den Tabellenletzten SG OSF Berlin einen wichtigen 28:20-Erfolg einfahren konnten. „Die Jungs haben von der ersten Minuten an gezeigt, dass sie die zwei Punkte in eigener Halle behalten wollten. Über die gesamte Spielzeit hat jeder meiner Akteure alles gegeben, so dass ich jetzt sehr optimistisch auf die kommenden Begegnungen blicken kann“, so Brade weiter.

Im Vorfeld der Partie musste er auf Stammkeeper Niklas Fritze verzichten. Sein Vertreter, Paul Gemeinhardt, konnte mit vielen starken Paraden aber den Ausfall von Fritze sehr gut kompensieren. Schnell warfen sich die Gastgeber vor gut 100 Zuschauern in der Sporthalle Wildorado eine 9:6-Führung heraus. Besonders der stark spielende Danny Fankhänel war von der Berliner Deckung kaum zu bändigen. Immer wieder fand er geschickt die Räume und am Ende trug die Nummer sechs des HSV acht Treffer zum Erfolg bei. Als die Hauptstädter den 9:9-Ausgleich herstellten, sorgte ein kleiner Zwischenspurt der Gastgeber (10:9 Heise, 11:9 Kloß, 12:9 Meumann und erneut Kloß per Strafwurf zum 13:9) zum Ende des ersten Durchganges hin wieder für klare Fronten. Beim Stand von 13:10 wurden die Seiten gewechselt.

„Im Handball sind drei Tore überhaupt kein beruhigender Vorsprung“, warnte Brade sein Team in der Kabine, auch in den zweiten 25 Minuten die Messlatte hoch zu halten. Gleich den ersten Wildauer Angriff nach dem Wiederanpfiff nutzte Heise zum 14:10 und Teamkollege Kloß legte mit dem 15:10 einen weiteren Treffer nach. Anschließend wurde Danny Fankhänel von den Berlinern in Manndeckung genommen. Den daraus resultierenden Platz nutzte Kloß im Zusammenspiel mit Heise zum 16:12 und 17:12, eine Vorentscheidung war in dieser Phase des Spiels somit gefallen. In einer spannenden Schlussviertelstunde ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen und fuhren beim 28:20 ihren zweiten Saisonsieg ein.

Nach dem erfolgreichen Match der B-Junioren mussten noch einige Spieler des Teams bei der Partie der A-Junioren aushelfen, die ihr Heimspiel beim 28:22-Erfolg gegen den BFC Preussen Berlin ebenfalls erfolgreich beenden konnten. „Besonders erfreulich war aus meiner Sicht, dass mit Oliver-Mathis Buck wieder ein Spieler mit dabei war, der im Laufe der Saison vom VfL Potsdam nach Wildau zurückgekehrt war und im letzten Spiel krankheitsbedingt noch ausgefallen war“, freute sich Trainer Sven Brade über seinen Neuzugang. Buck konnte auch gleich acht Tore beim Erfolg gegen die Hauptstädter erzielen.

Leichte Fehler im Aufbauspiel führten dazu, dass die Gäste sich nach gut zehn Spielminuten mit 3:7 absetzten. Nach einer Auszeit von Brade fing sich das Team und drehte bis zur Pause die Begegnung zu ihren Gunsten (11:10). Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts nutzte Julien Bolduan den ersten Angriff des HSV zum 12:10. Paul Arnold (13:10), Danny Fankhänel (14:11, 15:12) und erneut Arnold (16:13) bauten den Vorsprung etwas aus. Im Deckungsverband steigerten sich die im Innenblock spielenden Ihle und Arnold, was der Abwehr in der Schlussphase mehr Sicherheit gab und somit den Gästen immer weniger Möglichkeiten geboten wurde, sich Chancen zu erspielen. „Am Ende erarbeitete sich mein Team ein leistungsgerechtes 28:20“, freute sich Brade.

Von Oliver Schwandt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.