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Erster Sieg für HSV-Handballer

Handball-Brandenburgliga Erster Sieg für HSV-Handballer

Am siebten Spieltag in der Brandenburgliga hat es endlich geklappt! Die 1. Männer des HSV Wildau 1950 konnten beim verdienten 37:30-Erfolg gegen den neuen Tabellenletzten HC Bad Liebenwerda ihren ersten Saisonsieg bejubeln.

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Zeigte eine ganz starke Partie gegen den HC Bad Liebenwerda: Sebastian Kroll (r.).

Quelle: Oliver Schwandt

Wildau. Am siebten Spieltag in der Brandenburgliga hat es endlich geklappt! Die 1. Männer des HSV Wildau 1950 konnten beim verdienten 37:30-Erfolg gegen den neuen Tabellenletzten HC Bad Liebenwerda ihren ersten Saisonsieg bejubeln. „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Die Jungs haben sich den Sieg durch eine couragierte und couragierte Vorstellung verdient. Meine Mannschaft hat endlich gezeigt, dass sie doch Handball spielen kann“, freute sich Trainer Sven Brade über die Leistung seiner Truppe nach der Begegnu.

Bei den Gastgebern konnte erstmal Routinier Humberto Julien Lopez nach seiner Freigabe vom DHB erstmals eingesetzt werden, wodurch sich die personelle Lage der Wildauer etwas entspannte. Eben dieser Spieler erzielte auch gleich das erste Tor für sein Team und bestimmte in der ersten Hälfte durchaus die Richtung für seine Mitspieler. Die in der letzten Woche erprobte Deckungsvariante griff diesmal von Beginn an und die daraus resultierenden Ballgewinne konnten die HSV-Akteure diesmal besser nutzen, um eigene Abschlussmöglichkeiten zu erspielen. Juliano Pietrusky zum 2:1, Jim Ludwig und Maximilian Richter zum 3:2 und 4:2 nutzten die sich so bietenden Möglichkeiten und brachten ihr Team nach dem 2:2 wieder in Front. Doch Bad Liebenwerda ließ sich so leicht nicht abschütteln. Der Rückraumspieler der Gäste, Hannes Rabe, brachte sein Team mit seinen Toren wieder bis auf 6:6 heran.

An diesem Tag ließen sich die Wildauer jedoch nicht den Schneid abkaufen. Sebastian Kroll traf zum 7:6, Stephan Dähn nutzte einen erweiterten Gegenstoß zum 8:6 und Humberto Lopez traf nach Anspielen von Maximilian Richter zum 9:6 und 10:6. A-Jugendspieler Juliano Pietrusky spielte wieder stark auf und konnte immer wieder seine Schnelligkeit in der Gegenstoßbewegung aber auch im Positionsangriff unter Beweis stellen. So traf er gleich hintereinander zum 12:9 und 13:9. Doch zum Ende der ersten Halbzeit konnten die Gäste bis auf 18:17 noch an die Gastgeber heranzukommen.

Die Wildauer ließen sich davon nicht beeindrucken. Sebastian Kroll traf per Strafwurf zum 19:17 und Torwart Collin Winter wehrte im Gegenzug den ersten Siebenmeter der Gäste ab. Der wiederum starke HSV-Rückhalt konnte im weiteren Spielverlauf noch fünf weitere Strafwürfe vereiteln und war somit maßgeblich am Erfolg seiner Mannschaft beteiligt. Juliano Pietrusky traf nach Anspiel von Jim Ludwig zum 20:18. Sebastian Kroll konnte drei Würfe vom Strafpunkt verwandeln und brachte sein Team so mit 25:19 in Front. Die Gäste deckten anschließend noch offensiver. Die so entstandenen Räume konnte Linksaußen Stephan Dähn immer wieder für gelungene Aktionen nutzen. Er traf selbst oder war nur mit unfairen Mitteln zu stoppen. Diese Möglichkeiten verwandelte der vom Siebenmeterpunkt fehlerlose Sebastian Kroll jedes Mal souverän. Die Tore von Steffen Löwendorf zum 33:28 und Humberto Lopez mit einem verwandelten Freiwurf zum 34:28 brachten die endgültige Vorentscheidung. War es zu Beginn des Spieles dem Routinier Lopez vorbehalten den ersten Treffer zu erzielen, setzte Nachwuchsspieler Juliano Pietrusky nach einem Anspiel von Torwart Collin Winter mit seinem Treffer zum 37:29 den Schlusspunkt unter eine durchaus spannende Partie. Das 37:30 der Gäste fiel dann auch nicht mehr in das Gewicht. Am Sonnabend, 21. November, spielt der HSV um 16 Uhr in Eberswalde.

HSV Wildau: Collin Winter, Fabian Wiersbin, Sebastian Kroll (13/7), Jim Ludwig (5), Stephan Dähn (2), Steffen Löwendorf (2), Robin Schulze (0), Abdulrahman Nousair (2), Juliano Pietrusky (5), Maximilian Richter (1), Humberto Julien Lopez ( 6), Martin Klopsch (0)

Von Oliver Schwandt

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