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Frank Hüselitz, die „Treue Seele“ aus Prieros

Volleyball Frank Hüselitz, die „Treue Seele“ aus Prieros

„Keiner wollte den Posten, wie es auch in vielen anderen Vereinen meist der Fall ist, übernehmen, so habe ich mich dazu überreden lassen“, erinnert sich Frank Hüselitz, wie er 1999 den Vorsitz des gerade erst gegründeten Sportvereins Prieros/Dahme übernahm.

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Frank Hüselitz (2. v. r.) freut sich zusammen mit seinen Teamkollegen über den Gewinn des Kreispokals 2011.

Quelle: Privat

Prieros. „Keiner wollte den Posten, wie es auch in vielen anderen Vereinen meist der Fall ist, übernehmen, so habe ich mich dazu überreden lassen“, erinnert sich Frank Hüselitz, wie er 1999 den Vorsitz des gerade erst gegründeten Sportvereins Prieros/Dahme übernahm. Auch aktuell steht der 53-Jährige noch an der Spitze des über 200 Mitglieder starken SV und bekommt dabei auch viel tatkräftige Unterstützung von seiner Frau Astrid, die als Vorstandsmitglied unter anderem für die Finanzen zuständig ist.

Die Jungs haben durchaus das Zeug dazu, die Klasse zu halten

Diese müssen speziell in der kommenden Saison mit sehr viel Sorgfalt behandelt werden, denn nach dem Aufstieg der Volleyballmänner in die Regionalliga kommen doch schon einige zusätzliche Kosten auf die Prieroser zu. „Es wird sicherlich eine sehr schwierige Saison, aber mit tatkräftiger Hilfe unserer Sponsoren werden wir diese sicherlich erfolgreich stemmen“, gibt sich Hüselitz vor dem ersten Punktspiel im September optimistisch, „ich denke, die Jungs haben durchaus das Zeug dazu, die Klasse zu halten.“ Bei Narva Berlin begann er mit zwölf Jahren, wie viele seiner gleichaltrigen Freunde, mit dem Fußballspielen. „Leider plagte ich mich immer wieder mit kleineren Verletzungen rum, nach einer Schulterfraktur war mit dem Kicken endgültig Schluss“, erinnert sich Hüselitz an seine Kindheit.

Nach der Lehre als Autoelektriker bei den Berliner Verkehrsbetrieben machte er erste Erfahrungen mit dem Volleyballsport. „Man hatte dort nicht mehr einen direkten Körperkontakt mit dem Gegner, so dass ich als Zuspieler von weiteren Verletzungen bisher verschont geblieben bin“, begründet Hüselitz den Wechsel zum Sport am Netz. Nach dem Umzug 1995 ins schöne Dahmeland, Ehefrau Astrid hat in Prieros ein Waldgrundstück geerbt, schloss sich der damals 33-Jährige dem Lehrerkollektiv der Grundschule Prieros an, die sich immer montags, die sogenannte „Montagsrunde“, zum Volleyball spielen in der Turnhalle neben der Schule trafen.

Gründeten 13 Leute den SV Prieros/Dahme

„1999 kam die Gemeinde auf uns zu, weil sie eine neue Gebührenordnung für Sportvereine erstellt hatte. Da ein Sportverein kostenfrei die Turnhalle nutzen konnte, gründeten 13 Leute den SV Prieros/Dahme“, berichtet Hüselitz weiter. Stück für Stück schlossen sich unter seinem Vorsitz immer mehr Mitglieder dem SV Prieros an. Neben der „Montagsrunde“, wo Hüselitz mit seinem ältesten Sohn Peter, „der nie so richtiges Volleyball-Talent hatte (lacht dabei)“, zusammen in einem Team spielt, können sich die Mitglieder unter anderem beim Bogenschießen, Tischtennis, Sportgymnastik oder Badminton sportlich betätigen. Die zweite Volleyball-Männerschaft, die in der Landesklasse um Punkte kämpft, wird zudem von seinem Sohn René trainiert. „Er unterstützt aber auch Björn Langner beim Regionalligateam, denn dort sind zwei Trainer notwendig“, fügt der Vorsitzende stolz hinzu.

Zum ersten Training kamen sage und schreibe immerhin 30 Kinder

Mit Nachwuchsproblemen im Volleyballsport dürfte der SV Prieros/Dahme in den kommenden Jahren nicht wirklich größere Probleme haben. „Aufgrund des Aufstiegs der Männer in die Regionalliga musste als Auflage vom Verband eine U12 gegründet werden. Zum ersten Training kamen sage und schreibe immerhin 30 Kinder in die Halle, die größtenteils alle aus der heimischen Grundschule stammen“, freut sich Hüselitz, der bereits schon zweimal vom Heideseer Bürgermeister Siegbert Nimtz für seine ehrenamtliche Tätigkeit mit einer Urkunde ausgezeichnet wurde, über die starke Resonanz der Kinder am Volleyballsport.

Von Oliver Schwandt

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