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Gedämpfte Euphorie

Beim vorletzten Meisterschaftsturnier nur zwei Punkte für MPSV 95 Gedämpfte Euphorie

Die Euphorie hat sich bei den Bohlekeglern des MPSV 95 Königs Wusterhausen gelegt. Beim vorletzten Turnier der Landesliga-Meisterrunde, das am Sonnabend in Neuruppin stattfand, reichte es für die MPSV-Mannschaft nur zum dritten Platz.

Neuruppin. Damit liegt sie auch in der Gesamtwertung an dritter Stelle. So können die Königs-Wusterhausener Kegler beim Abschlussturnier, das am 15. Februar auf der Heimbahn ausgetragen wird, nicht mehr allein aus eigener Kraft Landesmeister werden.

Der BBC Neuruppin, der am Sonnabend den Heimvorteil nutzte, führte die Tabelle nun mit neun Punkten an. Es folgen SV 90 Fehrbellin II mit acht, MPSV 95 mit sieben und Germania Freienhufen mit sechs Punkten. Auch wenn die Königs-Wusterhausener Lokalfavoriten zum Saisonabschluss auf ihrer Bahn gewinnen, was allgemein erwartet wird, würde BBC Neuruppin der zweite Platz zum Titel reichen. So ausgeglichen, wie sich die Meisterstaffel bisher präsentierte, darf die Konstellation vor dem vierten und entscheidenden Turnier nahezu als ausgeglichen gelten. So ist dann auch mit einem spannenden Meisterschaftsfinale zu rechnen.

Nachdem die MPSV-Kegler in Freienhufen einen Auswärtssieg hatten feiern können, schien ihre Ausgangsposition sehr hoffnungsvoll. Mit dem zweiten Platz in Neuruppin wären sie dem Ziel beträchtlich näher gekommen. Doch daraus wurde nichts. Dass Gastgeber BBC Neuruppin mit 5366 Holz den Heimvorteil zu nutzen wusste, kam planmäßig. Dass der SV Fehrbellin II sich mit 5298Holz den zweiten Platz sicherte, bedeutete aus Königs-Wusterhausener Sicht aber eine unerquickliche Überraschung. Der MPSV 95 musste mit 5221Holz und dem dritten Platz vorlieb nehmen. Vierter wurde Germania Freienhufen mit 5165 Holz.

Die Bundesliga-Reserve des SV Fehrbellin machte von Anfang an deutlich, dass sie der Königs-Wusterhausener Konkurrenz den zweiten Platz streitig machen wollte. Mit 866 Holz hatte MPSV-Startspieler Thomas Siegmund gegen den Fehrbelliner Routinier Klaus Köhn, der auf 886 Holz kam, wenig auszurichten. Für die Gastgeber reizte Torten Neumann mit 885 Holz sein Potenzial nicht aus.

Der Fehrbelliner Ex-Bundesliga-Spieler Mathias Metzdorf vergrößerte mit 908 Holz den Vorsprung gegenüber den Gastgebern auf 21 Holz. Dagegen kam der Königs-Wusterhausener Sven Heise nur auf 856 Holz. So musste der MPSV 95 sogar die rote Laterne übernehmen, die auch Frank Schneider nicht abzugeben vermochte. Seine 869 Holz ließen den Rückstand noch größer werden.

Dann aber geriet der Freienhufener Raak unter die Räder und schaffte nur 836 Holz. So konnte Mathias Wüstenhagen dank seiner 865 Holz auf den dritten Platz vorbeiziehen. Marco Stettnisch stabilisierte die Position. Er stellte mit 883 Holz den Team-Bestwert auf. Mit 882 Holz stand Olaf Stettnisch seinem Bruder kaum nach, so dass die Niederlage abgewendet werden konnte.

ost/eb

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