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Gegen den VfL Potsdam überzeugt

Handball Gegen den VfL Potsdam überzeugt

Nachdem die männliche B-Jugend in der Oberliga Ostsee-Spree vor zwei Wochen gegen den SSV Falkensee den ersten Sieg erringen konnte, stand nun das erste Rückrundenspiel gegen den 1. VfL Potsdam auf dem Programm.

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Felix Born (l.) setzt sich energisch gegen einen BFC Preußen-Spieler durch.

Quelle: Oliver Schwandt

Wildau. Die männliche A-Jugend vom HSV Wildau hat das erste Rückrundenspiel in der Oberliga Ostsee-Spree gegen den BFC Preußen in eigener Halle klar und deutlich mit 22:35 verloren. Mit null Punkten rangiert das Team von Trainer Sven Brade weiterhin auf dem letzten Tabellenrang. Einzige Lichtblicke im Spiel der Gastgeber waren der gute HSV-Torwart Niclas Stiehl, der neben einigen starken Paraden auch drei Strafwürfe vereitelte. Der andere war Felix Born, der gegen die Berliner immerhin zehn Treffer erzielte.

Die Hauptstädter konnten durch zu leichte Fehler im Spielaufbau des HSV mit einer klaren 7:14-Führung in die Halbzeitpause gehen. Erst beim Stand von 11:25 konnten die Wildauer wieder einmal einige Angriffe hintereinander mit einem guten Abschluss beenden. Zum Ende des Spieles konnte die Truppe von Sven Brade endlich auch einmal spielerisch überzeugen. Tim Liedke traf nach Anspiel von Johannes Seurig zum 16:31, Felix Born per Gegenstoß zum 17:32 und 19:32. Den Schlusspunkt setzte Johannes Seurig mit seinem Treffer zum 22:35-Endstand. „Es bleibt bis zum nächsten Spieltag am 9. Januar beim TSV Rudow eine Menge zu tun, um unser Spiel noch mehr zu stabilisieren“, sagte Brade nach dem Abpfiff.

Nachdem die männliche B-Jugend in der Oberliga Ostsee-Spree vor zwei Wochen gegen den SSV Falkensee den ersten Sieg erringen konnte, stand nun das erste Rückrundenspiel gegen den 1. VfL Potsdam auf dem Programm. Bei den Gästen spielt seit dieser Saison der ehemalige Wildauer Manuel Thieke und HSV-Rückraum-Mitte-Spieler Oliver-Mathis Buck wechselt schon zum neuen Jahr ebenfalls nach Potsdam. Bei den Gastgebern fehlten krankheitsbedingt Kreisspieler und Abwehrchef Jan Ihle und der im rechten Rückraum spielende Julius Schulze. Trotz der Ausfälle funktionierte der Deckungsverband gut und die Potsdamer konnten so zu Fehlern im Spielaufbau gezwungen werden. Nach dem 4:2 durch Tim Heise folgte eine Phase, in der die Gastgeber die sich bietenden Chancen nicht mehr so konsequent nutzten. Der bis dahin sehr starke Tim Heise verletzte sich bei seinem Tor zum 8:9 an der Wurfhand und konnte nicht mehr zu 100-Prozent eingesetzt werden. Auch Spielmacher Danny Fankhänel musste nach einer schmerzhaften Wadenprellung ausgewechselt werden. Die daraus resultierende Unruhe nutzten die Gäste aus der Landeshauptstadt ihrerseits zu einer beruhigenden 8:12-Pausenführung. Den Wildauern war aber bewusst, dass vier Tore keine unlösbare Aufgabe sind und so wollten sie auch die zweite Spielhälfte angehen.

Zunächst konnten die Potsdamer jedoch zwei Ballverluste der Gastgeber nutzen, um nochmals den Vorsprung zu vergrößern. Im Tor der Wildauer hatte zur Halbzeit Nicklas Fritze den bis dahin guten Paul Prax abgelöst und zeigte sich in bestechender Form. Er konnte mehrere klare Torchancen der Potsdamer vereiteln, so auch eine Strafwurf samt Nachwurf und avancierte so zum starken Rückhalt seines Teams. Nachdem Paul Arnold zum 15:17 treffen konnte, schien das Spiel weiterhin offen. Der VfL schaffte es auch in der Folgezeit nicht, sich weiter als zwei Tore von den Gastgebern abzusetzen (17:19). Richtig spannend wurde es in der Halle, als Paul Arnold 49 Sekunden vor der Schlusssirene das Anschlusstor zum 18:19 gelang. Mit dem letzten Angriff erzielte aber der VfL den 18:20-Endstand. „Gegen den VfL Potsdam haben wir unsere beste Saisonleistung gezeigt. Leider blieb unser Spiel gegen den klaren Favoriten aus der Landeshauptstadt ohne Pluspunkte“, ärgerte sich Trainer Sven Brade etwas. Am 9. Januar steht dann das Auswärtsspiel beim amtierenden Deutschen B-Jugend-Meister, den Füchsen Berlin, auf dem weiteren Spielplan.

Von Oliver Schwandt

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