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Goldmedaille für René Vieck

Judo Goldmedaille für René Vieck

Judosportler vom JV Königs Wusterhausen/Zernsdorf sichert sich den Titel bei den Deutschen Meisterschaften der Ü30 im Berliner Sportforum Hohenschönhausen. Vereinskamerad Jörg Frischmann wird Dritter in der Gewichtsklasse bis 100 kg.

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René Vieck (l.) und Jörg Frischmann.

Quelle: Privat

Königs Wusterhausen. Im Berliner Sportforum Hohenschönhausen gingen René Vieck und Jörg Frischmann vom Judoverein Königs Wusterhausen/Zernsdorf bei den Deutschen Meisterschaften der Ü30 an den Start. Beide Athleten konnten in den letzten Jahren bereits etliche Medaillen gewinnen und waren auch vor dem Wettkampf in Berlin sehr motiviert, dieses Kunststück zu wiederholen.

Als Erstes griff René Vieck in der 73-kg-Klasse (M4) ins Wettkampfgeschehen ein. Gegen Maik Scholz aus Halle begann das Turnier optimal für ihn. Mit Waza-ari (fast ein Punkt) und Ippon für Hiza-guruma (Rad-Technik) konnte er den Kampf bereits nach einer knappen Minute für sich entscheiden. Danach gewann er nach einem blitzsauberem Übergang mit Festhalte und stand bereits im Halbfinale. Dort wartete mit René Wolf vom ausrichtenden Verein K.i.K. Berlin ein alter Bekannter auf den JV-Judoka. Beide Kämpfer begannen sehr vorsichtig, wissentlich der Qualitäten des Gegenüber. Bei der ersten Angriffsaktion von René Vieck zwang er seinen Gegner zu einer verbotenen Abwehraktion. Diese brachte Vieck den Einzug ins Finale.

Danach stellte sich Pirrello besser auf seinen Gegner ein und konnte ihn sogar in die Festhalte nehmen

Mit Antonio Pirrello aus Brühl stand ein letzter starker Gegner zwischen ihm und dem erhofften ersten Platz. Hoch motiviert begann er und konnte schnell mit Waza-ari in Führung gehen. Danach stellte sich Pirrello besser auf seinen Gegner ein und konnte ihn sogar in die Festhalte nehmen. Mit den letzten Kräften befreite sich Vieck aber noch und gab nur einen Yuko (großer technischer Vorteil) ab. Sichtlich beeindruckt musste er anschließend sein Kampfstil umstellen und fortan taktischer kämpfen. Dies gelang ihm sehr gut und nach der vollen Kampfzeit verkündete der Kampfrichter René Vieck zum Sieger und damit zum Deutschen Meister 2016.

Angetrieben vom Titelgewinn des Vereinskameraden ging Jörg Frischmann im Anschluss in der Klasse bis 100 kg (M2) an den Start. Der erste Kampf gegen Kolja Wohlbold war ein idealer Beginn in das Turnier. Frischmann dominierte den Kampf und konnte diesen mit Waza-ari für Hiza-Guruma und Ippon für Uchi-mata klar für sich entscheiden.

Anschließend ging es in der Trostrunde darum, wenigstens einen Platz auf dem Treppchen zu erreichen

Im folgenden Duell gegen den Berliner Sascha Heu konnte er sich leider nicht durchsetzen. In einem ausgeglichenen Kampf, in dem sich beide Kämpfer weitestgehend neutralisierten, musste er einen Yuko abgeben und verlor somit das Duell über die Zeit. Anschließend ging es in der Trostrunde darum, wenigstens einen Platz auf dem Treppchen zu erreichen.

Gegen Frank Dörr aus Quierschied konnte Frischmann bereits nach 20 Sekunden den Kampf mit Uchi-mata (innerer Oberschenkelwurf) für sich entscheiden. Gegen Jan Wabnitz wollte er sich den dritten Platz sichern. Die Anfangsphase war geprägt durch das gegenseitige Abtasten, da sich beide Kämpfer bereits mehrmals begegnet sind.

Der JV-Kämpfer konnte einen Angriff von Wabnitz mit Uchi-mata-gaeshi kontern und lag mit Waza-ari in Front. Mit dieser Führung im Rücken konnte er beruhigter kämpfen und im Kampfverlauf einen weiteren Waza-ari für Yoko-Gake erzielen und sich über den Gewinn der Bronzemedaille freuen. „Beide Athleten haben zum Saisonhöhepunkt noch einmal eine hervorragende Vorstellung gezeigt“, sagte Marian Lorenz, der beim JV KW/Zernsdorf als Trainer tätig ist.

Von Oliver Schwandt

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