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HSV-Handballer besiegen Bad Freienwalde

Handball-Brandenburgliga HSV-Handballer besiegen Bad Freienwalde

Nach zwei Auswärtserfolgen in Folge in der noch sehr jungen Saison gelang den Handballern vom HSV Wildau endlich auch der erste Heimsieg. Mit 31:26 konnte in der Brandenburgliga Aufsteiger SV Jahn Bad Freienwalde bezwungen werden. In der Tabelle verbesserte sich die Truppe von Trainer Sven Brade mit 6:2 Punkten auf den vierten Rang.

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Zeigte gegen Bad Freienwalde erneut eine starke Leistung im HSV-Tor: Keeper Collin Winter.

Quelle: Oliver Schwandt

Wildau. Nach zwei Auswärtserfolgen in Folge in der noch sehr jungen Saison gelang den Handballern vom HSV Wildau endlich auch der erste Heimsieg. Mit 31:26 konnte in der Brandenburgliga Aufsteiger SV Jahn Bad Freienwalde bezwungen werden. In der Tabelle verbesserte sich die Truppe von Trainer Sven Brade mit 6:2 Punkten auf den vierten Rang. „Es war eine tolle Teamleistung meiner Mannschaft. Der Sieg geht voll in Ordnung“, freute sich der Coach über den dritten Saisonerfolg.

Gestützt auf eine immer besser werdende Deckung

Mit den Bad Freienwaldern kam ein starker Aufsteiger nach Wildau, der einen Spieltag zuvor in eigener Halle sogar Staffelfavorit HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf besiegte. Dementsprechend vorbereitet waren die HSV-Akteure, trotzdem gehörte die Anfangsphase den Gästen. Bis zum 1:4 aus Wildauer Sicht gelang den Gastgebern nicht wirklich viel. Brade nahm früh eine Auszeit, um das Wildauer Angriffsspiel zu stabilisieren. Gestützt auf eine immer besser werdende Deckung um den wieder starken Torwart Collin Winter gelang den Gastgebern innerhalb kürzester Zeit über die Stationen Humberto Julien Lopez (2:5) und Sebastian Köppen (3:4, 4:4) der Ausgleich.

Der gut aufspielende Jim Ludwig konnte mit einem verwandelten Strafwurf sogar die 5:4-Führung markieren. Stück für Stück erarbeiteten sich dann die Gastgeber durch die Treffer von Ludwig (6:5,), Kroll (7:6) und erneut Ludwig (8:5) eine Drei-Tore-Führung. Juliano Pietrusky baute diese sogar auf vier aus 10:6 (21.). „In dieser Phase gelang es uns erstmals, das Umschaltverhalten zwischen Deckung und Angriff besser umzusetzen als in den vergangenen Begegnungen“, freute sich Brade.

Bis zur klaren 16:12-Halbzeitführung konnten sich noch Lopez (2), Ludwig, Poschinski, Pietrusky und Sebastian Kroll mit einem Schlagwurf aus dem Rückraum in die Torschützenliste eintragen.

Mit der Warnung im Hinterkopf

In der Kabine erinnerte Trainer Brade, dass sich die Freienwalder nicht so leicht abschütteln lassen werden, denn auch Teltow hatte schon einen Fünf-Tore-Vorsprung gehabt und diesen am Ende noch leichtfertig verspielt. Mit der Warnung im Hinterkopf starteten die Wildauer furios in die zweite Hälfte. Die HSV-Deckung und Torwart Winter ließen wenige Chancen der Gäste zu.

Hinzu kam, dass die Bad Freienwalder ihrerseits auch viele leichte Fehler machten, die die Gastgeber mit schnellen Tempogegenstößen durch Lopez (17:12), Pietrusky nach Anspiel von Richter (19:13), Sebastian Kroll (20:13), Jim Ludwig (21:13, 22:14) und Köppen (24:14, 25:14) eiskalt bestraften. Auch bei eigenen Ballverlusten erkämpften sich die Hausherren die Bälle in der Rückwärtsbewegung immer wieder schnell zurück, jeder Spieler setzte sich für den anderen mit hohem Einsatz ein.

Im weiteren Spielverlauf schlichen sich leichte Fehler ein

Nach dem Strafwurftor von Ludwig zum 28:15 betrug der Abstand erstmals 13 Tore (48.). Im weiteren Spielverlauf schlichen sich leichte Fehler in das Wildauer Spiel, so dass die Gäste bis auf 28:20 verkürzen konnten, ehe Ludwig zum 29:20 traf. Dem 30:23 von Köppen folgte dann noch ein Treffer von A-Jugendspieler Paul Arnold zum 31:25. Am Ende stand ein deutlicher und auch in der Höhe verdienter 31:26-Sieg auf der Wildauer Anzeigentafel. Das nächste Spiel findet am Sonnabend, dem 15. Oktober, um 18 Uhr beim Absteiger aus der Ostsee-Spree-Liga, der TSG Lübbenau 63, in der Sporthalle Otto-Grotewohl-Straße 17a statt.

Von Oliver Schwandt

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