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HSV Wildau bleibt weiterhin sieglos

Handball Brandenburgliga HSV Wildau bleibt weiterhin sieglos

Mit 21:28 gegen den SSV Falkensee wurde auch das fünfte Saisonspiel verloren „Trotzdem ist mein Team ist auf einem guten Weg zu alter Leistungsstärke. Zu hoffen bleibt, dass auch der eine oder andere verletzte Spieler schnell wieder zurückkommen kann“, so Trainer Sven Brade.

Wildau. Die Brandenburgliga-Handballer vom HSV Wildau konnten auch im fünften Saisonspiel nicht punkten. Gegen den SSV Falkensee setzte es in eigener Halle eine 21:28-Niederlage.

Die personelle Situation konnte sich auch in der Begegnung gegen die Randberliner leider nicht entspannen. Zu den bereits bekannten Ausfällen von Brands, Hohenstein, Richter, Rüger kam nun auch noch der im rechten Rückraum und im Innenblock spielende Martin Klopsch dazu. Als kleiner Lichtblick konnte erstmals nach einer drei monatigen Verletzungspause A-Jugendspieler Juliano Pietrusky wieder eingesetzt werden. Die Wildauer mussten also mit acht Feldspielern und drei Torwarten gegen stark spielende Gäste auskommen.

Trotzdem wollten die Hausherren zunächst mit einer kämpferischen Einstellung überzeugen und spielten im Deckungsverband erstmals mit einem 1:5-Deckungssystem. Damit sollten die Falkenseer Spieler frühzeitig unter Druck gesetzt und zu leichten Fehler gezwungen werden. Auch wenn dabei noch nicht alles so lief, wie man sich das vorgenommen hatte und einige Wildauer Spieler sich natürlich erst an solch offensive Spielweise gewöhnen müssen, zeigte sich in Verlauf der Partie, dass man sich damit eine weitere gute Deckungsvariante erarbeitet hat. Natürlich ist dieses offensive Deckungsverhalten athletisch sehr anspruchsvoll und bei der kleinen Wildauer Besetzung und damit eingeschränkten Wechselmöglichkeiten auch sehr risikoreich.

Trotzdem gelang es immer wieder die Falkenseer Angriffsaktionen gut zu stören und der starke Wildauer Torwart Collin Winter konnte ebenfalls mit sehenswerten Paraden überzeugen. Die daraus resultierenden Ballgewinne konnten die Wildauer aber nicht immer in ein Tor ummüntzen. So geriet man zunächst auch mit 0:4 in Rückstand, ehe Jim Ludwig das erste Tor für die Gastgeber gelang. Steffen Löwendorf, Sebastian Kroll und wieder Jim Ludwig brachten ihr Team wieder bis auf 3:6 heran.

Nach dem 4:8 von Sebastian Kroll folgte eine Serie von fünf Wildauer Angriffen, die alle ungenutzt vergeben wurden. In dieser Zeit gelang zwar auch den Gästen kein Tor, aber der Vorsprung konnte nicht entscheidend verringert werden. Nach dem 4:10 konnten die Wildauer allerdings eine Überzahlsituation nutzen, um durch Tore von Stephan Dähn, Jim Ludwig und Sebastian Köppen bis auf 9:11 zu verkürzen. Dem 9:11 folgte das 9:12 der Falkenseer und nach drei leichtfertigen Ballverlusten sogar noch den Gästetreffer zum 9:13-Pausenstand.

Die Gastgeber ergaben sich jedoch nicht und starteten sehr engagiert in die zweite Hälfte. Dem 10:13 durch Sebastian Köppen folgten dann die Tore von Sebastian Kroll zum 11:15 und von Sebastian Köppen zum 12:15, 13:16, 14:17 und 15:18. Danach legten die Gäste eine Zwischenspurt ein und setzten sich bis auf 15:22 ab. Begünstigt war dieses wiederum durch einige überhastet abgeschlossene oder nicht präzise heraus gespielte Wildauer Angriffsaktionen. In Tor bekam anschließend Alberto Chambers Einsatzzeit und zeigte auch noch einmal einige sehenswerte Paraden.

Den Falkenseern, die immer öfter am Rande des erlaubten verteidigten, ging Spielmacher Maurice Gernig durch eine Rote Karte verloren, leider folgte ihm kurze Zeit später später Rückraumspieler Sebastian Kroll. Den ohnehin dezimierten Wildauer war dann auch allmählich der Kräfteverschleiss anzumerken. Trotzdem wurde weiter um jeden Ball gekämpft. Der eingewechselte Juliano Pietrusky erzielte sein erstes Punktspieltor für die Wildauer zum 21:26 und der in der zweiten Spielhälfte stark aufspielende Sebastian Köppen sorgte mit seinem Tor 21:28-Endstand. „Auch wenn wieder keine Punkte für den HSV heraussprangen, konnte man sich endlich auch wieder einmal als gemeinsam kämpfendes Team präsentieren. Mein Team ist auf einem guten Weg zu alter Leistungsstärke. Zu hoffen bleibt, dass auch der eine oder andere verletzte Spieler schnell wieder zurückkommen kann“, so Trainer Sven Brade.

Von Oliver Schwandt

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