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HSV Wildau mit Kantersieg

Oberliga Ostsee-Spree HSV Wildau mit Kantersieg

Die männliche B-Jugend vom HSV Wildau konnte das Heimspiel gegen den HC Empor Rostock mit 30:19 gewinnen. „Der Sieg meiner Mannschaft geht auch in der Höhe voll in Ordnung“, resümierte ein ziemlich zufriedener Trainer Sven Brade.

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Jan-Hendrik Masuch (l.) setzt sich mit vollem Einsatz gegen einen Empor-Spieler durch.
 

Quelle: Oliver Schwandt

Wildau.  Die männliche B-Jugend vom HSV Wildau konnte das Heimspiel gegen den HC Empor Rostock mit 30:19 gewinnen. „Der Sieg meiner Mannschaft geht auch in der Höhe voll in Ordnung. Eine ganz starke Vorstellung zeigten Paul Arnold und Jan Ihle, die besonders in der Abwehr immer wieder die entstandenen Lücken mit viel Einsatz geschlossen haben. Aber auch die anderen Akteure zeigten eine tolle Leistung, auf die sich in den kommenden Partien sicherlich aufbauen lässt“, resümierte ein ziemlich zufriedener Trainer Sven Brade.

Zu Beginn des Spieles zeigten sich die Gastgeber noch etwas unsortiert, so dass sich der Coach bereits nach drei Spielminuten veranlasst sah ein Team-Timeout zu nehmen. Die Hanseaten führten zu diesem Zeitpunkt bereits mit 2:0. Die 6:0-Abwehrformation wurde anschließend mit der Hereinnahme von Julius Schulze stabilisiert und somit konnten aus dieser sicheren Abwehr heraus die Wildauer Angriffsaktionen zwingender vorgetragen werden. Jan Ihle verkürzte per Strafwurf auf 1:2 und Paul Arnold gelang mit einer beherzten Eins-gegen-Eins-Aktion im erweiterten Gegenstoß das 2:2. Diese beiden Spieler fanden auch im Deckungszentrum immer besser in das Spiel und konnten so den Rostocker Angriffsdruck immer wieder einschränken. Beim 4:4 nutzte Jan Ihle drei Strafwürfe in Folge, um sein Team mit 7:4 in Vorderhand zu bringen. Dieser kleine Zwischenspurt der Wildauer zeigte Wirkung. Die Gäste wurden immer wieder zu leichten Fehlern im Aufbauspiel gezwungen und sollte sich doch eine Rostocker Wurfchance ergeben haben, war der gute HSV-Torwart Paul Prax zumeist zur Stelle. So konnte der Vorsprung bis zur Halbzeit durch Tore von Danny Fankhänel und Jan-Hendrik Masuch bis auf 12:8 ausgebaut werden. „Nach einer schwachen Anfangsphase hat mein Team über viel Kampf ins Match gefunden“, schätzte Brade die ersten 30 Minuten ein.

Die Deckung der Gastgeber zeigte sich auch nach dem Seitenwechsel sehr beweglich und ließ den Rostockern wenig Möglichkeiten, ihr gefährliches Angriffsspiel aufzuziehen. Zwei Fehlabspiele der Gäste nutzten im direkten Tempogegenstoß Paul Arnold zum 13:8 und Kreisspieler Jan Ihle nach Anspiel von Julius Schulze zum 14:8. Damit war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Empor-Spieler Schumann traf per Schlagwurf zum zwischenzeitlichen 17:12 und der der Rückstand betrug letztmalig fünf Tore (43.). Dichter ließen die Hausherren die Gäste in den verbleibenden Spielminuten nicht mehr herankommen. Der gut aufgelegte Tim Heise traf aus dem Rückraum zum 18:12 und im Anschluss von der Rechtsaußenposition zum 19:12. Felix Sommerfeld, der für Fankhänel auf der Spielmacherposition agierte, baute den Vorsprung auf 21:14 aus. In der Schlussphase der zu diesem Zeitpunkt doch eher einseitigen Begegnung konnte er auch mehrfach seine Mitspieler am Kreis sehenswert in Szene setzen (24:15, 51., 25:16, 54.). Jan Ihle war es dann auch vorbehalten, mit dem Treffer zum 30:19 den Schlusspunkt unter die Wildauer Angriffsaktion zu setzen. Die letzte Wildauer Abwehraktion blieb allerdings Schlussmann Nicklas Fritze vorbehalten. Quasi mit dem Schlusspfiff vereitelte er einen Strafwurf der Gäste und sicherte somit das starke Endergebnis. „Nun heißt es für uns, sich auf das letzte Auswärtsspiel der Saison beim AC Berlin vorzubereiten. Das Hinspiel ging deutlich an die Berliner. Es bleibt abzuwarten, ob wir uns auch auswärts so stark präsentieren können wie in den letzten Heimspielen“, sagte Brade.

Von Oliver Schwandt

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