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HSV Wildau wartet auf den ersten Punkt

Handball-Brandenburgliga HSV Wildau wartet auf den ersten Punkt

Die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst konnte am 6. Spieltag der Brandenburgliga einen ungefährdeten 33:24-Erfolg gegen den HSV Wildau einfahren. Mit 6:6 Punkten rangiert die HSG auf dem 8. Tabellenrang, Wildau ist mit 0 Zählern weiterhin Schlusslicht.

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Erzielte für den HSV zwei Tore: Maximilian Richter.
 

Quelle: Oliver Schwandt

Wildau.  Trotz des schmalen und durch Verletzungen dezimierten Kaders wollten die Männer des HSV Wildau im Auswärtsspiel bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst die ersten Punkte in dieser Saison erkämpfen. Die Gäste begannen mit einem wiederum neuen Abwehrsystem. Zu Beginn brauchte es zunächst etwas, um die notwendige Abstimmung im 5:1-Deckungsverbund zu finden. So konnte der Ahrensdorfer Halbangreifer Bosdorf zunächst die ersten Tore für sein Team erzielen, bis sich der auf der vorgezogenen Position spielende Sebastian Köppen in Absprache mit seinen Nebenleuten immer besser auf seine Spielweise einstellen konnte. Im Folgenden gelang es dem Wildauern auch, die Ahrensdorfer zu Fehlern im Aufbauspiel zu zwingen. Im Angriff erzielten Steffen Löwendorf, Sebastian Köppen und Juliano Pietrusky die ersten Tore für ihr Team. Beim Stand von 3:3 war der HSV so richtig im Spiel und es schien im Bereich des Möglichen zu sein, diesmal auch die Punkte aus Ahrensdorf mitzunehmen. Doch nach einem Wildauer Abspielfehler und einem daraus resultierenden Gegenstoß der Gastgeber, den der bis dahin gut spielende Sebastian Köppen zu verhindern versuchte, folgte der nächste Schock für das Wildauer Team. Köppen musste nach dieser Abwehraktion mit einer schweren Handverletzung das Spielfeld verlassen. Es folgte eine minutenlange Unterbrechung des Spieles, denn Köppen musste ins Krankenhaus gebracht werden. Anschließend mussten die Wildauer erneut umstellen und die Verunsicherung war dann auch zu spüren. Die Gastgeber setzten sich in der darauf folgenden Spielphase bis auf 3:6 ab, ehe Maximilian Richter nach einer sehenswerten 1:1-Aktion zum 4:7 für sein Team treffen konnte. Im weiteren Spielverlauf ließen die Wildauer eine Reihe gut heraus gespielter Chancen ungenutzt verstreichen und Ahrensdorf baute den Vorsprung bis auf 5:13 aus. Stephan Dähn, Maximilian Richter und Jim Ludwig brachten ihr Team bis zur Pause nochmals bis auf 8:15 heran.

Dies muss im Handball noch keine Vorentscheidung sein, darüber war man sich in der Halbzeitpause einig und so wollten die Wildauer in der zweiten Hälfte auch noch einmal über den Kampf in das Spiel zurückfinden. Jim Ludwig konnte gleich den ersten Wildauer Angriff zum 9:15-Anschlusstreffer nutzen und erzielte nach Anspiel von Stephan Dähn auch gleich das 10:15 für sein Team. Der an diesem Tag stark aufspielende Juliano Pietrusky traf nach Anspiel von Jim Ludwig von der Rechtsaußenposition zum 11:17. Danach folgte wieder eine Phase, in der sich die Wildauer leichte Fehler im Aufbauspiel leisteten. Diese nutzen die Gastgeber immer wieder, um im Tempogegenstoß leichte Tore zu erzielen. So vergrößerte sich der Abstand Mitte der zweiten Hälfte bis auf 13:22. Sebastian Kroll per Strafwurf und Juliano Pietrusky mit zwei Toren aus einem Tempogegenstoß konnten den Rückstand ihrer Mannschaft bis auf 17:25 verringern. In der Schlussphase gelang es den müde werdenden Wildauern jedoch nicht mehr, sich weiter heranzukämpfen und man verlor das Spiel deutlich mit 24:33. Nun heißt es am kommenden Sonnabend in heimischer Halle wieder anzugreifen und mit etwas Glück auch endlich die ersten Punkten zu erkämpfen.

 Collin Winter, Fabian Wiersbin, Sebastian Köppen (1), Sebastian Kroll (5), Jim Ludwig (6), Stephan Dähn (2), Steffen Löwendorf (1), Robin Schulze (1), Abdulrahman Nousair (0), Juliano Pietrusky (6), Maximilian Richter (2)

Von Sven Brade

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