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HSV Wildau wird Handballstützpunkt

Handball HSV Wildau wird Handballstützpunkt

Nach Potsdam, Oranienburg und Cottbus wurde jetzt auch dem HSV Wildau als vierter Verein im Land Brandenburg die Ehre zuteil, den Titel Handball-Landesstützpunkt zu tragen. Damit wurde die über Jahrzehnte hervorragende sportliche Ausbildungsarbeit gewürdigt, die in den kommenden Jahren noch weitere Früchte tragen soll.

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Die Teilnehmer der Anerkennungsveranstaltung in der Wildauer Sporthalle: (vordere Reihe von links): Landestrainer Axel Bornemann, HSV-Chef Guido Thieke, Falk Neubauer (Vize) und Sven Brade. (Hintere Reihe von links): Günter Stier, René Weber (Landesstützpunkt-Leiter), Joachim Kolberg, Bürgermeister Dr. Uwe Malich, Jens Herrmann (Vizepräsident Brandenburger Handballverband) und Stützpunkttrainer Patrick Hohenstein.

Quelle: Oliver Schwandt

Wildau. Nach Potsdam, Oranienburg und Cottbus wurde jetzt auch dem HSV Wildau als vierter Verein im Land Brandenburg die Ehre zuteil, den Titel Handball-Landesstützpunkt zu tragen. Damit wurde die über Jahrzehnte hervorragende sportliche Ausbildungsarbeit gewürdigt, die in den kommenden Jahren noch weitere Früchte tragen soll. Unter der Trainingsausbildung von Sven Brade schaffte unter anderem der ehemalige HSV-Spieler Fynn-Ole Fritz den Sprung in den Bundesligakader der Reinickendorfer Füchse. „Dort hat Fynn-Ole regelmäßig Einsätze in der 1. Bundesliga, in Katar wurde er sogar mit den Füchsen im September Klub-Weltmeister“, freute sich Brade für seinen ehemaligen Schützling.

„Ohne die Stadt, die für unseren Verein schon seit Jahren sehr viel Engagement zeigt, wäre diese gute Arbeit hier überhaupt nicht möglich gewesen. Für uns ist diese Anerkennung eine ziemlich große Auszeichnung“, sagte der Vorsitzende des Vereins, Guido Thieke, der aus den Händen von Jens Herrmann, Vizepräsident des Handball-Verbandes Brandenburg, die Anerkennungsurkunde bekam. „Wir beobachten die Entwicklung in Wildau schon über einen längeren Zeitraum sehr genau. In den neuen Stützpunkt setzen wir vom Verband sehr viel Hoffnung, dass die positive Arbeit im Verein weiter voran geht“, sagte Jens Herrmann in seiner Rede vor den anwesenden Gästen im Vereinsraum der Sporthalle. Landestrainer Axel Bornemann, der auch die A-Jugend vom 1. VfL Potsdam unter seinen Fittichen hat, schätzt den Standort Wildau sehr: „Durch eine gute Infrastruktur können auch andere Vereine aus dem näheren Umfeld das Stützpunkttraining ohne größere Probleme wahrnehmen.“

Als ehemaliger Aktiver, er erlernte 1964 in Wildau das Handball-ABC, freute sich Bürgermeister Dr. Uwe Malich (Die Linke) ganz besonders über die Auszeichnung: „Durch die guten Rahmenbedingungen können wir beim HSV auch in der Zukunft durchaus was bewegen. Die Handballer tragen außerdem unheimlich viel für den Imagefaktor hier in der Region bei. Weiterhin werde ich mich dafür einsetzen, dass die Sporthalle wie schon in der Vergangenheit kostenfrei von den Sportlern genutzt werden kann."

Die 9 – 14-jährigen Talente aus dem Umland (E – C-Jugend) werden vom neuen Landesstützpunkt-Leiter René Weber ab Anfang November alle zwei bis drei Wochen zusammen mit den Wildauern Spielern in gemeinsamen Trainingseinheiten individuell weiterentwickelt. Ihm zur Seite steht Patrick Hohenstein, der mit den 1. Männern des HSV in der Brandenburgliga spielt. „Wir wollen die jeweiligen Stärken der Spieler fördern und natürlich auch verbessern. Um geeignete Akteure zu scouten werden wir eng mit den jeweiligen Vereinen und deren Trainern im Handballumfeld von Wildau zusammenarbeiten. Natürlich können uns auch talentierte Spieler genannt werden, die für das Stützpunkttraining geeignet wären“, so René Weber, der auch die 1. Frauenmannschaft des HSV in der Brandenburgliga coacht. „Geplant ist auch, etwa drei bis vier Mal im Jahr an verschiedenen Spielorten ein Stützpunktturnier zu veranstalten. Dort kann das Erlernte in Wettkampfform hervorragend umgesetzt werden“, blickt Weber voraus.

Von Oliver Schwandt

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