Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
HSV mit couragierter Vorstellung

Handball-Oberliga Ostsee-Spree HSV mit couragierter Vorstellung

Nach dem starken Auftritt gegen die SG Narva Berlin (25:20-Sieg) empfing die B-Jugend vom HSV Wildau den aktuellen Tabellenzweiten der Oberliga Ostsee-Spree, die Sportschulmannschaft vom LHC Cottbus. Nach einer sehr starken Vorstellung mussten sich die Gastgeber am Ende nur knapp mit 21:23 den Gästen geschlagen geben.

Wildau 52.3260146 13.6265615
Google Map of 52.3260146,13.6265615
Wildau Mehr Infos
Nächster Artikel
Ohne Sven Rehfeldt geht nichts in Wildau

Dieser direkte Freiwurf des LHC Cottbus blieb in der Mauer des HSV Wildau hängen. Links beobachtete HSV-Keeper Nicklas Fritze die Situation.

Quelle: Oliver Schwandt

Wildau. Nach dem starken Auftritt gegen den Tabellenvierten der SG Narva Berlin (25:20-Sieg) empfing die B-Jugend vom HSV Wildau den aktuellen Tabellenzweiten der Oberliga Ostsee-Spree, die Sportschulmannschaft vom LHC Cottbus. Nach einer sehr starken Vorstellung mussten sich die Gastgeber am Ende nur knapp mit 21:23 den Gästen geschlagen geben. „Meine Jungs zeigten sich von Anfang an sehr couragiert und erwiesen sich als harter Gegner für das Handballteam aus der Lausitz. Am Ende war es wirklich schade, dass meine Jungs nach dem Spiel nichts Zählbares in der Hand hatten. Sie zeigten eine starke kämpferische Leistung, auf die sich in der Zukunft durchaus aufbauen lässt“, resümierte HSV-Coach Sven Brade.

Paul Arnold erzielte sehr sehenswert den ersten Treffer für seine Mannschaft (2.). In der Deckung arbeitete der Innenblock um Jan Ihe und Jan-Hendrik Masuch sehr engagiert und auch Torwart Fritze war mit einigen guten Paraden ein guter Rückhalt seiner Vorderleute. Jan-Hendrik Masuch traf zum 2:2 und Danny Fankhänel brachte den HSV mit einem starken Schlagwurf mit 3:2 in Führung (6.). „Im Anschluss blieben leider einige Chancen ungenutzt, so dass sich die Gäste bis auf 3:6 absetzen konnten. Doch anschließend zeigte mein Team eindrucksvoll, dass sie sich als Einheit und auch spielerisch weiterentwickelt hatten“, so Brade weiter. Spielmacher Danny Fankhänel, Jan-Hendrik Masuch und Jan Ihle per Strafwurf verkürzten mit drei Treffern in Folge auf 6:8 (13.). Die Wildauer Deckung konnte die Cottbusser immer wieder zu Fehlern zwingen. Diese Ballgewinne nutzten Rechtsaußen Tim Heise und Felix Sommerfeld zum zwischenzeitlichen 8:9. Der LHC stellte in der Folgezeit auf offensive 4:2-Deckung um. Trotzdem gelang Kreisspieler Jan Ihle nach einem guten Anspiel von Felix Sommerfeld der 9:9-Ausgleichstreffer, der mit lautem Applaus der etwa 40 Wildauer Handballfans gewürdigt wurde. Trotzdem zeigte die Umstellung Wirkung, die HSV-Akteure taten sich deutlich schwerer gute Tormöglichkeiten zu erspielen. Folgerichtig zogen die Gäste bis zur Halbzeit auf 10:13 davon.

Doch dieser Drei-Tore-Vorsprung sollte keine Vorentscheidung sein. Die Gastgeber legten im Deckungsspiel nochmals eine Schippe drauf. Die Cottbusser blieben bei ihrer 4:2-Deckung, die den Wildauern alles abverlangte. Tim Heise erzielte nach Zuspiel von Arnold das 11:14. Paul Arnold markierte den Treffer zum 12:15. Nach dem Sprungwurftor von Jan-Hendrik Masuch zum 16:17 entwickelte sich eine nervenaufreibende Schlussphase. Die Lausitzer legten zum 16:18 und 16:19 vor. Jan Ihle verwandelte mit einem Wurf durch die Beine des Gästekeepers seinen zweiten Strafwurf und brachte sein Team wieder bis auf 17:19 heran. Dem folgte das 18:19 von Jan-Hendrik Masuch. Tim Heise traf aus dem Rückraum zum 19:20. Die Cottbusser trafen zum 19:21 und 19:22, ehe Jan Ihle mit einem Sprungfallwurfheber nach Anspiel von Fankhänel den Gästekkeeper erneut überwinden konnte und zum 20:22 einnetzte. Beim nächsten Gästeangriff erkämpften sich die Wildauer den Ball, doch der Gegenstoßpass fand leider keinen Abnehmer. Die nächste Cottbusser Aktion vereitelte Torwart Prax und Tim Heise traf zum 21:22. Mit der Schlusssirene fiel dann noch das 21:23 für Cottbus. Leider konnten sich die Wildauer für ein starkes Spiel nicht mit Punkten belohnen. Sie haben aber eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial doch in dieser Mannschaft steckt.

Von Oliver Schwandt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.