Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
„Ich bin sehr aufgeregt, in dieser Atmosphäre spielen zu dürfen“

Volleyball „Ich bin sehr aufgeregt, in dieser Atmosphäre spielen zu dürfen“

Netzhoppers-Neuzugang Taylor Hammond über den Ruf der Bundesliga, seine Beweggründe für den Wechsel und Umzugspläne.

Königs Wusterhausen 52.2958906 13.6228382
Google Map of 52.2958906,13.6228382
Königs Wusterhausen Mehr Infos
Nächster Artikel
Das große Abenteuer in Rio ist vorbei

Taylor Hammond verstärkt die Netzhoppers.

Quelle: foto: privat

Königs Wusterhausen. Die Netzhoppers KW-Bestensee haben auf der Zuspielerposition mit dem US-Amerikaner Taylor Hammond starken Ersatz gefunden, nachdem Manuel Rieke nach dem letzten Spiel seine aktive Volleyballkarriere beendet hatte und mit der beginnenden Saison seine Trainerlaufbahn beim Frauen-Bundesligisten Köpenicker SC startet. Noch lebt der 23-jährige Kalifornier in State College (Pennsylvania), steht aber kurz vor seinem Umzug nach Königs Wusterhausen. Im Interview spricht Hammond über seine Beweggründe, in die deutsche Bundesliga zu wechseln und über seine Vorfreude auf die Stimmung in der Landkost Arena.

Herr Hammond, wie sind Sie eigentlich auf die Netzhoppers aufmerksam geworden und wie konnte man Sie zu einem Wechsel nach Königs Wusterhausen bewegen?

Taylor Hammond: Die Netzhoppers sind mit mir über E-Mail in Kontakt getreten. Dabei haben sie mir erzählt, dass sie mich von verschiedenen Videos her kennen und Interesse an mir haben. Gleichzeitig war mein Manager ohnehin gerade in Kontakt mit diversen Teams, um die neue Saison zu planen. Da Königs Wusterhausen einen Zuspieler suchte, bot sich ein intensiverer Austausch an.

Ist Deutschland Ihr erster Stopp als Volleyballspieler in Übersee?

Hammond: Ja, es ist das erste Mal, dass ich professionell in Übersee – sogar im Ausland – spiele und mein erster Trip nach Deutschland überhaupt. Ich bin jetzt schon sehr aufgeregt, weil der deutschen Liga in Amerika ein sehr guter vorauseilt. Außerdem habe ich gehört, dass Deutschland ein wunderschönes Land sein soll. Ich bin gespannt, das Land und die Region auch neben dem Sport kennenzulernen und freue mich auf viele neue Erfahrungen.

Wie gut kennen Sie Ihren neuen Club?

Hammond: Ich fühle mich jetzt schon gut in den Club integriert, da nicht nur das Management, sondern auch einige Spieler und der Trainer Kontakt zu mir aufgenommen und mich willkommen geheißen haben. Das, was ich von meinem neuen Verein weiß, ist vor allem, dass die Fans bei jedem Heimspiel für eine unglaublich mitreißende Stimmung sorgen sollen. Sie erscheinen mir sehr leidenschaftlich. Ich bin sehr aufgeregt, in dieser Atmosphäre spielen zu dürfen.

Haben Sie bereits die deutsche Bundesliga verfolgt?

Hammond: Die deutsche Liga genießt einen hervorragenden Ruf in Amerika. Einige Freunde aus meinem alten Team haben bereits selber mal in der deutschen Bundesliga bei verschiedenen Clubs gespielt und wussten nur Gutes zu berichten. Ich freue mich einfach auf meinen neuen Verein und darauf, auf hohem Niveau in der deutschen Bundesliga Volleyball spielen zu können.

Sie sind nun der Nachfolger des Team-Kapitäns Manuel Rieke, der seine aktive Laufbahn beendet hat. Wie schätzen Sie Ihre eigenen Stärken und Ihr Spiel am Netz ein?

Hammond: Manuel ist ein richtig guter Zuspieler. Ich habe viel über ihn in Artikeln nachlesen können und mir Videos angeschaut. Ich hoffe, dass ich ihn treffen und Neues von ihm lernen kann. An einem Austausch mit ihm wäre mir gelegen.

Wann können die Fans Sie zum ersten Mal beim Training erleben?

Hammond: Ich werde Ende August nach Deutschland und nach Königs Wusterhausen kommen, dort meine Wohnung beziehen und dann zeitnah mit dem Team-Training starten. Interview: Oliver Schwandt

Von Oliver Schwandt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.