Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Jörg Frischmann holt WM-Bronze

Judo-WM der Senioren Jörg Frischmann holt WM-Bronze

Bei den Judo-Weltmeisterschaften der Veteranen (Ü30) im holländischen Amsterdam belegte Jörg Frischmann vom Judoverein Königs Wusterhausen/Zernsdorf einen sensationellen 3. Platz in der Altersklasse M1, 30–34 Jahre (Gewichtsklasse -100kg).

Königs Wusterhausen 52.2958906 13.6228382
Google Map of 52.2958906,13.6228382
Königs Wusterhausen Mehr Infos
Nächster Artikel
Netzhoppers starten mit Niederlage

Jörg Frischmann freut sich über seinen dritten Platz bei der WM in Amsterdam.

Quelle: Privat

Königs Wusterhausen. Bei den Judo-Weltmeisterschaften der Veteranen (Ü30) im holländischen Amsterdam belegte Jörg Frischmann vom Judoverein Königs Wusterhausen/Zernsdorf einen sensationellen 3. Platz in der Altersklasse M1, 30–34 Jahre (Gewichtsklasse -100kg). „Mit dem ersten Rang bei den Deutschen Meisterschaften im April hat mein Wettkampfjahr hervorragend begonnen. Dieses findet nun mit der WM-Bronzemedaille einen persönlich perfekten Abschluss“, freute sich der 34-Jährige, der mit sechs Jahren mit dem Judosport in Königs Wusterhausen begonnen hatte. In der letzten Saison kämpfte Frischmann für den JC Ludwigsfelde in der Regionalliga. „Leider schafften wir als Aufsteiger nicht den Klassenerhalt. Im nächsten Jahr gehe ich wieder für meinen Heimatverein an den Start“, so der Modellathlet.

Dabei begann die Weltmeisterschaft für ihn etwas holprig. Gleich im ersten Kampf unterlag er dem Holländer Benjamin Heeres klar nach Punkten. Die Kampfrichter aus den Niederlanden sahen ihn zu passiv und vergaben entsprechende Bestrafungen. „Ich fühlte mich schon etwas verschaukelt. Die Kampfrichter fällten teilweise schon etwas merkwürdige Urteile“, so Frischmann, der sich bei der Bundeswehr in Schwielowsee (Potsdam-Mittelmark) optimal auf die Titelkämpfe vorbereiten konnte. Von der Auftaktniederlage ließ sich der bullige Judoka jedoch nicht groß beeindrucken. In guter mentaler und körperlicher Verfassung ging er die nächsten Kämpfe an. Gegen den Franzosen Lois Voillard konnte er zwei Mal mit seiner Angriffstechnik Uki-Goshi (Hüftwurf) zu zwei halben Punkten kommen, die am Ende zu einem souveränen Sieg reichten.

In der dritten Runde musste Frischmann gegen den Deutschen Jan Okur ran, gegen den er sich ebenfalls erfolgreich durchsetzte. Yoko-Wakare (Opferwurf) und Ko-Soto-Gake (Kontertechnik) hießen die Techniken, die zum Erfolg führten. Damit war der Einzug für den in Potsdam wohnenden Judoka ins kleine Finale, dem Kampf um die Bronzemedaille geschafft.

Gegen den Briten Alan Mineards gab Jörg Frischmann noch mal so richtig Vollgas und er mobilisierte seine letzten Kraftreserven. Frischmann fegte seinen Gegner mit zwei tollen Kontertechniken ganz souverän von der Matte. Mit dem dritten Platz konnte er seiner sportlichen Laufbahn, die noch keineswegs beendet scheint, einen ziemlich herausragenden Höhepunkt bescheren.

Von Oliver Schwandt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.