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Kleiner Standort mit Finalplatzierungen

Junioren-Ruderer gehen mit beachtlicher Bilanz in die Sommerferien Kleiner Standort mit Finalplatzierungen

Der Kreis der sportlich engagierten Rudersportler ist in Königs Wusterhausen überschaubar, doch gelingen auch bei nationalen Höhepunkten beachtliche Ergebnisse. So kamen bei den deutschen U 17-Meisterschaften vier Teams unter die besten zwölf besten Besatzungen.

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Der Doppelvierer mit drei Ruderinnen und Steuerfrau aus Königs Wusterhausen kam im Finale der deutschen Meisterschaft auf den sechsten Platz.

Quelle: Verein

Königs Wusterhausen. Wenn auch der Kreis der sportlich ambitionierten Ruderer in Königs Wusterhausen und der näheren Region nicht allzu groß ist, kann vor den großen Sommerferien, in denen nun vor allem Wanderfahrten locken, doch eine beachtliche Saison-Zwischenbilanz gezogen werden. So hatten sich zehn Königs Wusterhausener Vereinsmitglieder mit ihren Leistungen für die deutschen Junioren-Meisterschaften in Köln empfohlen. Vier der sechs Teams sicherten sich bei den perfekt organisierten Titelkämpfen auf dem Frühlinger See, bei denen 1200 junge Sportler starteten, in den jeweiligen Bootsklassen einen Platz unter den besten zwölf Besatzungen.

Gleich zum ersten Vorlauf gingen zwei Boote mit Königs Wusterhausener Besatzung auf die Strecke, Im Doppelzweier der B-Juniorinnen kämpften Lisa-Patrizia Henze (WSV KW) und Susann Elker (Cottbuser RV) sowie Saskia Schwertfeger und Isabelle Förster (beide RC KW) um einen der zwölf Plätze, die für das A- oder zumindest für das B-Finale reichten. Wobei jeweils die ersten beiden Boote der Vorläufe den Durchmarsch ins Halbfinale schafften. Henze/Elker gewannen den Vorlauf und belegten dann im B-Finale den dritten Platz. Schwertfeger/Förster wurden im Vorlauf Vierter. Für sie war im Hoffnungslauf Endstation.

Andro Heinz/Theo Eckert (beide RC KW) verfehlten als Vorlauf-Dritte knapp den direkten Einzug ins Halbfinale. Im Hoffnungslauf sicherten sie sich mit einer souveränen Leistung die Halbfinalteilnahme. Im B-Finale wurde der Königs Wusterhausener Zweier dann an fünfter Stelle notiert. Im Einer der B-Junioren lag Theo Eckert in seinem Hoffnungslauf an dritter Stelle.

Hannah Reif, die beim RC Königs Wusterhausen erste Erfolge gefeiert hatte und weiterhin Mitglied ihres Heimatvereins ist, auch wenn sie inzwischen beim RK am Wannsee trainiert, zog als Vorlaufsiegerin gleich ins Halbfinale ein. Hier lief es auf den ersten 500 Meter nicht so wie erhofft, doch Hannah Reif bewies Nervenstärke und schob sich Schlag für Schlag an die zweite Position. Im A-Endlauf kam sie dann auf den vierten Platz..

Im Doppelvierer „mit“ gelang Anne Müller, Jo-Enie Sündermann, Lena Hansen (alle WSV KW), Svea Gallas (Frankfurter RC) und Steuerfrau Ariane Peggau (WSV) der Einzug ins Finale, in dem sie Sechster wurden. Tom Hebenstreit (WSV KW ) startete mit Ruderkameraden aus Rüdersdorf und Werder ebenfalls im Doppelvierer. Gegen die starke Konkurrenz reichte es aber nicht bis ins Halbfinale.

Dass der vergleichsweise kleinen Ruderstandort Königs Wusterhausen so bemerkenswerten Ergebnisse erzielte, war auch das Verdienst, der Trainer beider Vereine, die großes ehrenamtliches Engagement beweisen. Fahrten zu solch entfernten Wettkämpfen sind nicht leicht zu organisieren. Wie schon so häufig gab es Unterstützung durch die Firma VW Tradeport Wildau/Berlin.

Von Knut Eckert

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