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Knapper 3:2-Erfolg gegen den SV Energie Cottbus

Volleyball-Brandenburgliga Knapper 3:2-Erfolg gegen den SV Energie Cottbus

Die SpG Prieros/Netzhoppers Königs Wusterhausen konnte in der Volleyball-Brandenburgliga vor heimischer Kulisse und gut 50 Zuschauern beide Spiele gegen den SV Energie Cottbus und Motor Henningsdorf für sich entscheiden.

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Jonathan Sommerfeld (2. v. l.) und Peter Leyh (r.) bei einem erfolgreichen Block im Spiel gegen den SV Energie Cottbus.

Quelle: Oliver Schwandt

Königs Wusterhausen. Die SpG Prieros/Netzhoppers Königs Wusterhausen konnte in der Volleyball-Brandenburgliga vor heimischer Kulisse und gut 50 Zuschauern beide Spiele für sich entscheiden. Mit dem 3:2-Erfolg gegen den SV Energie Cottbus und dem glatten 3:0-Sieg gegen Motor Hennigsdorf landeten nicht nur fünf wichtige Punkte auf dem Konto der Gastgeber – gleichzeitig gelang auch die Revanche für die beiden bitteren Niederlagen gegen die selben Teams in der Hinrunde. Interimscoach Tobias Huschke, er vertrat an der Seitenlinie den aus beruflichen Gründen in New York weilenden abwesenden Trainer Björn Langner, zeigte sich nach den Partien sehr zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft: „Es war in beiden Begegnungen eine tolle und geschlossene Teamleistung. Besonders gefreut hat mich auch, dass die Auswechselspieler sich bei ihren Einsätzen hervorragend präsentiert hatten. Diese beiden Erfolge waren im Endeffekt sehr wichtig, da sie gegen direkte Tabellenkonkurrenten erzielt wurden.“

In Spiel eins lieferten sich die Gastgeber mit den Cottbusern ein packendes, fast zweistündiges Fünf-Satz-Spiel. Die Gastgeber verpassten es hierbei leider nach schwachem Beginn im vierten Satz, die Partie bereits etwas früher zu beenden. Der darauf folgende Tie-Break war wie schon das gesamte Match von starker Abwehrarbeit auf beiden Seiten geprägt. Schnell erspielte sich die Spielgemeinschaft Prieros/Netzhoppers einen im fünften Durchgang einen 10:5-Vorsprung, der aber um so länger die Begegnung dauerte noch einmal etwas schrumpfte. Am Ende stand dann jedoch ein durchaus verdienter 15:12-Erfolg im Entscheidungssatz auf der Anzeigetafel in der Sporthalle Brückenstraße. Die Punkteteilung zwischen den Dahmeländern (2) und den Lausitzern (1) war letzten Endes auch verdient.

In der letzten Partie des Tages ging es für die Gastgeber gegen den diesjährigen Aufsteiger aus Hennigsdorf, der im bisherigen Saisonverlauf eine überraschend starke Leistung zeigte. Ihr erstes Spiel gegen den SC Energie Cottbus hatten die Randberliner bereits mit 1:3 verloren. Doch auch ein verletzungsbedingter Wechsel auf der Mittelblock-Position, Jonathan Sommerfeld wurde durch Thomas Welzel hervorragend ersetzt, auf Seiten der Gastgeber konnte die Spielgemeinschaft nicht stoppen. Dank einer sehr starken Gesamtleistung und gut gewählten Einwechslungen gelang ein nur im 3. Satz (27:25) gefährdeter Sieg.

Mit fünf von sechs möglichen Punkten verlief der zweite Auftritt daheim ähnlich erfolgreich wie der erste. Die nun 21 Zähler platzieren das Prieros-KWer Team nun zumindest bis zum nächsten Spieltag am 10. Januar in Eisenhüttenstadt auf die dritte Position in der Tabelle. Dort geht es gegen die Gastgeber und den VfB Blau-Weiß Brandenburg ans Netz.

„Wir spielen bisher eine richtig tolle Saison. Bisher ist die Aufstiegsfrage noch lange nicht geklärt, da wir auch noch ein Wort mitzureden haben. Sollten wir am Ende der Spielzeit auf dem ersten Platz stehen, würden wir intern in der Mannschaft sicherlich über den Schritt in die Regionalliga Nordost nachdenken. Dafür müssten wir uns aber umbenennen, da Spielgemeinschaften dort nicht erlaubt. Die höhere Liga muss natürlich auch in unseren finanziellen Rahmen passen “, sagte Prieros-Spieler Peter Leyh.

Von Jonathan Sommerfeld

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