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Lüneburg war deutlich zu stark

Volleyball-Bundesliga Lüneburg war deutlich zu stark

Die Netzhoppers KW-Bestensee konnten am Mittwochabend in der Bestenseer Landkost-Arena im Abstiegskampf keinen Boden gutmachen. Mit 0:3 (17:25, 22:25, 28:25) verloren sie gegen die SVG Lüneburg, bleiben aber immerhin unverändert auf Tabellenrang neun und haben jetzt drei Endspiele um den Verbleib in der Volleyball Bundesliga.

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Theo Timmermann (l.), Paul Sprung (M.) und Nils Ehlers blocken den Schmetterball von SVG-Akteur René Bahlburg.

Quelle: Oliver Schwandt

Bestensee. Die Netzhoppers KW-Bestensee konnten am Mittwochabend in der Bestenseer Landkost-Arena im Abstiegskampf keinen Boden gutmachen. Mit 0:3 (17:25, 22:25, 28:25) verloren sie gegen die SVG Lüneburg, bleiben aber immerhin unverändert auf Tabellenrang neun und haben jetzt drei Endspiele um den Verbleib in der Volleyball Bundesliga.

Dass die Niederlage wie schon im Hinspiel so deutlich ausfiel, war durchaus verdient, auch wenn das Mirko Culic nicht weniger wurmte. Der Trainer der Netzhoppers fand aber immerhin einen Ansatz einer Erklärung: „Wir waren mental nicht auf voller Höhe, waren leer und haben nicht wie sonst mit voller Leidenschaft gespielt“, konstatierte Culic, „das letzte Spiel gegen Mitteldeutschland hat uns viel Kraft gekostet.“ Erst vier Tage zuvor war sein Team mit einem kräftezehrenden 3:2 in Spergau erfolgreich. Dass es mit einer ähnlichen Energieleistung gegen den Tabellenfünften aus Lüneburg zu einem Sieg reichen würde, war eher nicht zu erwarten – dafür sind die Norddeutschen aktuell zu gut in Form, schlugen am Wochenende erst den Deutschen Meister aus Friedrichshafen in eigener Halle mit 3:1 und standen dementsprechend selbstbewusst auch auf dem Parkett der Bestenseer Arena. In den Sätzen eins und drei lief das Heimteam von Beginn an einem Rückstand hinterher, einzig in Durchgang zwei hielt sie die Partie bis zur Satzmitte (15:15) offen. Doch dann leisteten sich die Netzhoppers zu viele Eigenfehler, Lüneburg punktete sechsmal in Folge und die fast 500 Zuschauer ahnten vielleicht schon, dass es an diesem Abend keinen weiteren Befreiungsschlag geben würde. Dass die Netzhoppers-Fans ihr Team trotzdem unermüdlich bis zum letzten Punkt feierten, war ebenso beeindruckend wie die Tatsache, dass die rund 30 vom Verein eingeladenen Flüchtlinge dabei mitmachten. Das war immerhin ein Trostpflaster, was den Netzhoppers in den drei noch ausstehenden Spielen sportlich aber weniger helfen dürfte.

Dass vom Liga-Restprogramm zwei Begegnungen zu Hause bleiben, versetzt die Netzhoppers in eine einigermaßen gute Ausgangsposition – sie haben den Klassenerhalt in den Partien in Bühl (5. März) und in den Heimspielen gegen Herrsching (9. März) und Düren (12. März) in der eigenen Hand. „Drei Punkte würden uns viel bringen“, rechnete Geschäftsführer Arvid Kinder schon mal vorsichtig nach.

Von Matthias Penk

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