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Lüneburg war einfach zu stark

Volleyball-Bundesliga Lüneburg war einfach zu stark

Die Netzhoppers-Serie bei der SVG Lüneburg ist gerissen: Mit einem 0:3 (23:25, 20:25, 19:25) und damit zum ersten Mal ohne einen Erfolg sind die Brandenburger in der Nacht zum Sonntag aus dem Hamburger Umland zurückgekehrt.

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Der Netzhoppers-Block mit Manuel Rieke (l.), Daniel Heinecke (M.) und Theo Timmermann hatte in Lüneburg viel zu tun.

Quelle: Oliver Schwandt )

Bestensee. Die Netzhoppers-Serie bei der SVG Lüneburg ist gerissen: Mit einem 0:3 (23:25, 20:25, 19:25) und damit zum ersten Mal ohne einen Erfolg sind die Brandenburger in der Nacht zum Sonntag aus dem Hamburger Umland zurückgekehrt. In der mit 800 Zuschauern, darunter einige mitgereiste Netzhoppers-Fans, ausverkauften Gellersenhalle in Reppenstedt schafften es die Netzhoppers nicht, die gute spielerische Leistung in einen Satzgewinn zu verwandeln und verbleiben auf Tabellenplatz zehn. In den zwei Jahren zuvor gewannen sie ihre Partien in Lüneburg. „Wir haben ganz ordentlich gespielt, aber in den wichtigen Situationen hat es Lüneburg geschafft, mehr Druck aufzubauen. Wir haben mit ihnen auf einem Niveau gespielt, und plötzlich waren sie drei-vier Punkte weg - diese Phasen haben wir verschlafen“, erzählt Paul Sprung. Der Mittelblocker erzielte acht direkte Punkte und wurde vom gegnerischen Trainer Stefan Hübner mit der Silbermedaille als bester Spieler (MVP) ausgezeichnet.

Hübners Pendant Mirko Culic musste in der Partie auf seinen zuletzt so gut aufgelegten Diagonalangreifer Matthias Böhme verzichten, der mit einem grippalen Infekt ausfiel. Für ihn rückte Neuzugang Nils Ehlers auf die Position, der sein Bundesliga-Debüt in der Startformation gab und mit 15 Punkten bester Scorer der Netzhoppers wurde. Doch die wuchtigen Angriffe vom 2,09 m großen Mann reichten allein nicht, um beim heimstarken Pokal-Halbfinalisten zu überraschen.

Eine Überraschung peilen die Netzhoppers aber am kommenden Wochenende an, wenn am Sonnabend (12. Dezember, 18.30 Uhr) der TV Ingersoll Bühl in der Landkost-Arena zu Gast sein wird. Auf was für einen Hochkaräter die Gastgeber dann in der heimischen „Brandenburger Hölle“ treffen, zeigte der aktuelle Spieltag: Die Bühler schlugen in heimischer Halle den Double-Gewinner VFB Friedrichshafen mit 3:2. Auch das Resultat zeigt, wie eng die Liga zusammengerückt ist, wie hoch das Niveau derweil ist - da müssen es die Netzhoppers schnell verschmerzen, dass die kleine Lüneburger Serie gerissen ist.

Webseite:
www.netzhoppers.org

Von Matthias Penk

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