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Manch Fragezeichen vor der neuen Saison

Auf- und Abstiegsregelung im Fußballkreis Dahme/Fläming Manch Fragezeichen vor der neuen Saison

Da nicht damit zu rechnen ist, dass eine Mannschaft aus der Landesklasse in den Fußballkreis Dahme/Fläming absteigt, muss hier die Auf- und Abstiegsregelung modifiziert werden. Bis zum 1. Juni ist aber auch noch das Meldeergebnis für die neue Saison abzuwarten.

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Als Tabellenführer der Dahme/Fläming-Liga hat die SG Niederlehme beste Chancen, erstmals in die Landesklasse aufzusteigen.

Quelle: Rainer Rosenthal

Königs Wusterhausen. Bloß gut, dass Peter Frechen so schnell nichts aus der Ruhe bringen kann. „So viel Verwirrung hat es im Vorfeld einer neuer Saison noch nie gegeben“, bestätigte der Spielausschuss-Vorsitzende des Fußballkreis Dahme/Fläming. „Immer wieder waren neue Gerüchte zu hören, welcher Verein welche Mannschaft zurückziehen würde, oder auch nicht. Am kommenden Montag herrscht aber endlich mehr Klarheit. Da läuft die Meldefrist ab, und wir wissen, welche Mannschaften 2015/16 am Punktspielbetrieb teilnehmen.“

Die Probleme, mit denen sich der Spielausschuss herumplagen muss, sind durchaus nicht alle hausgemacht. Das große Rätselraten beginnt schon wesentlich weiter oben. So ist nicht mal ganz auszuschließen, dass es aus in der Brandenburgliga sogar noch einen zweiten Aufsteiger gibt.

Unmittelbare Auswirkungen auf den Fußballkreis hat die Situation in der Landesklasse. Sollte eine Mannschaft zurück in die Dahme/Fläming-Liga müssen, bliebe die Regelung, wie vor der Saison festgelegt. Das heißt der Kreismeister würde in die Landesklasse aufsteigen, die Mannschaften auf den Plätzen 15 und 16 müssten in der Kreisliga einen neuen Anfang nehmen. Doch nach Stand der Dinge ist nicht damit zu rechnen, dass es einen Absteiger aus der Landesklasse gibt. In der Staffel Ost könnte. Auch wenn die Bestenseer Union-Fußballer den 15. Tabellenplatz nicht mehr verbessern können, dürften sie vom Abstiegsgespenst verschont bleiben. Selbst Schlusslicht Astoria Rießen kann noch vage Hoffnungen hegen. Sollte Union Fürstenwalde die dritte Mannschaft zurückziehen, würde damit der Absteiger feststehen. Der Fürstenwalder Verein setzt allerdings alles daran, das Landesklassenteam zu erhalten. So wird Union III auch für die neue Saison gemeldet. Bis zum 30. Juni bleibt immer noch die Möglichkeit, die Meldung wieder rückgängig zu machen.

Ohne Landesklassen-Absteiger ändert sich die Situation auf der Kreisebene. Der Kreismeister steigt natürlich in jedem Fall auf. Wobei die Mannschaft der SG Niederlehme bei fünf Punkten Vorsprung alle Trümpfe in der Hand hat. Was den Abstieg betrifft, müsste nur der Tabellenletzte der Dahme/Fläming-Liga in den sauren Apfel beißen. Nach Stand der Dinge wäre davon der Ruhlsdorfer BC betroffen, doch bleibt den Ruhlsdorfer noch die Minichance, in den verbleibenden drei Meisterschaftsspielen die fünf Punkte Rückstand zur SG Woltersdorf aufzuholen.

Aus der Kreisliga werden auf jeden Fall zwei Mannschaften in die Dahme/Fläming-Liga aufsteigen. Wobei Blau-Weiß Schenkendorf und MSV Zossen 07 bereits am Ziel sind. Nach der aktuellen Konstellation ist nur noch ein Absteiger vorgesehen. Unter rein sportlichen Aspekten kämen dafür neben Schlusslicht Empor Dahme noch vier weitere Kandidaten in Frage. Allerdings steht inzwischen fest, dass der FSV Luckenwalde III zur nächsten Saison nicht mehr antritt. Die Anzahl der Spieler reicht einfach nicht mehr aus. „Die geplante Fusion mit dem SV Felgentreu hat nicht geklappt“, bedauerte Trainer Send Marschall. Der Gedanke, dann im Falle einer Trennung in der 2. Kreisklasse anfangen zu müssen, hat wohl beide Seiten abgeschreckt.

Die beiden Staffelersten der 1. Kreisklasse qualifizieren sich für die Kreisliga. In der Staffel A fällt die Entscheidung zwischen SG Glienick und dem MTV Wünsdorf II, wobei es am morgigen Sonntag in Glienick zum Direktvergleich kommt. Den Abstiegsplatz belegt die Mannschaft von Traktor Schlenzer, die sich ohnehin aus dem Punktspielbetrieb verabschieden wird. „Es macht keinen Sinn mehr“, bestätigte Trainer Roland Lemke, der schon seit Wochen nicht mehr weiß, wie er ein komplettes Team aufs Feld schicken kann. Auch Frischauf Stülpe galt bereits als Wackelkandidat. doch hat Trainer Ingo-Peter Böhme inzwischen versichert, dass es frisch weiter gehen soll.

In der 1. Kreisklassen-Staffel B wir kaum nicht mehr daran gezweifelt, dass der SV Waßmannsdorf, der neun Punkte vor Wacker Motzen liegt, den Sprung in die Kreisliga schafft. Erster Abstiegskandidat ist Grün-Weiß Großbeeren.

Aus den beiden Staffeln der 2. Kreisklassen kann jeweils der Erste in die 1. Kreisklasse aufsteigen. Frankonia Wernsdorf II ist in der B-Staffel bereits am Ziel. Mit Blau-Weiß Dahlewitz II gibt es in Staffel A einen klaren Favoriten. Merkur Kablow-Ziegelei und Askania Kablow wollen zur nächsten Saison wieder eine Spielgemeinschaft bilden.

Von Rainer Rosenthal

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