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Matthias Penk ist bei Bestensee voll zufrieden

Volleyballer sieht gute Entwicklungsmöglichkeiten Matthias Penk ist bei Bestensee voll zufrieden

Für die Volleyballer vom VC Bitterfeld-Wolfen gibt es da gar keine Frage: Die Netzhoppers sind Favorit. Der eigenen Außenseiterrolle werden aber durchaus auch positive Seiten abgewonnen. So meinen die Gastgeber, dass sie am Sonnabend im Zweitbundesliga-Spiel gegen den Tabellenführer aus Bestensee aufs Nervenflattern verzichten können. Anpfiff ist um 19.30 Uhr in der Bitterfelder Brauerei-Turnhalle.

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Wuchtiger Angriffsschlag von Matthias Penk, der mit seinen Netzhoppers die bisherigen vier Saisonspiele gewonnen hat; vorn am Netz Daniel Heinecke.

Quelle: Gerlinde Irmscher

„Als Tabellenführer sind wir sicherlich auch Favorit“, bestätigte Matthias Penk für die Gäste. „Wir wollen natürlich in Bitterfeld unsere Erfolgsserie fortsetzen. Unnötigen Druck müssen wir uns trotzdem nicht machen. Es kommt doch vor allem darauf an, intensiv weiter zu trainieren und das Niveau kontinuierlich zu verbessern.“
Netzhoppers haben die Messlatte allerdings gleich zu Saisonbeginn hoch gelegt. Ihre ersten vier Spiele gewannen sie durchweg in drei Sätzen. Wobei Penk, der in der Sommerpause als potenzieller zweiter Zuspieler von TSGL Schöneiche nach Bestensee wechselte, inzwischen aber für die Aufgabe als Außenangreifer immer mehr Begeisterung entwickeln hat, keineswegs überrascht wirkt. „Der erfolgreiche Auftakt ist das Ergebnis unserer guten Vorbereitung und des anspruchsvollen Trainings.“
Jedes der vier bisherigen Spiele hätte so seine eigenen Schwierigkeiten bereitet, stellte der gebürtige Berliner fest. „Humann Essen machte uns durch hohen kämpferischen Einsatz den Erfolg schwer. TSV Giesen/Hildesheim war zweifellos in spielerischer Hinsicht besser. Trainer Mirko Culic setzte dann auch für jedes Spiel andere Schwerpunkte.“
Der 25-jährige Matthias Penk kam mit einer stattlichen Erfolgsbilanz zu den Netzhoppers. Schon in jungen Nachwuchsjahren wurde er mit dem Berliner TSC dreimal deutscher Meister war. Es folgten erfolgreiche Jahre im Beachsand. So wurde der Berliner gemeinsam mit Alexander Walkenhorst WM-Vierter in der Altersklasse U21.
Mit TSGL Schöneiche gelang Penk der Aufstieg in die 2. Bundesliga. In diesem Jahr aber verzichtete der Schöneicher Verein aus wirtschaftlichen Gründen darauf, wiederum die Lizenz für die 2.Liga zu beantragen. Der bisherige Zuspieler wechselte zu den Netzhoppers, um auf dieser Leistungsebene bleiben zu können.
Der Neuzugang lässt keine Zweifel daran, dass sich seine Erwartungen bisher erfüllt haben. „Wir stehen an der Tabellenspitze, bieten guten Volleyball und haben auch alle Voraussetzungen, uns weiterzuentwickeln.“ Wobei Penk durchaus in Rechnung stellt, dass die Saison noch lang ist, und die ganz starken Rivalen erst noch kommen dürften. Daran, dass er mit seiner Mannschaft aufsteigen möchte, macht der 25-Jährige keine Abstriche. Andererseits steht das Thema Aufstieg aber nicht ständig im Vordergrund. „Wenn wir am Saisonende Tabellenerster sind, würde das bestätigen, dass wir viel richtig gemacht haben. Doch auch, um Zweiter oder Dritten zu werden, muss vieles richtig laufen. Und wenn die Entwicklungsrichtung dabei aufwärts geht, wäre das ja in Ordnung.“
Dass Netzhoppers nach der Zäsur – verweigerter Erstliga-Lizenz und dem Weggang mehrerer Stammspieler – überhaupt an den sportlichen Aufstieg denken können, verdanken sich im entscheidenden Maße Trainer Mirko Culic. Gerade was die Förderung und Entwicklung junger Kandidaten betrifft, hat er in Bestensee schon Erstaunliches bewerkstelligt. Konnte Matthias Penk als neuer Spieler ein Erfolgsgeheimnis ausmachen? „Der Trainer verfolgt einen genau strukturierten Plan“, stellt der 1,91-m-Mann fest. „Im Training legt er großen Wert auf Details, spricht Probleme an und geht dabei auf jeden Einzelnen ein. Wobei er auch immer die richtigen Worte findet.“

MAZ

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