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Meistertitel im Damen-Doppel

Bettina Lehmann und Bianca Kühn krönen die Saison Meistertitel im Damen-Doppel

Erst schmetterten sie die „Märkische Heide“, dann verblüfften sie die Konkurrenz: Die Bohlekeglerinnen Bianca Kühn und Bettina Lehmann vom MPSV 96 Königs Wusterhausen gewann in Cuxhaven die deutsche Meisterschaft im Damen-Doppel.

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Siegerehrung für die besten Damen-Doppel. Bianca Kühn und Bettina Lehmann vom MPSV 95 Königs Wusterhausen (Mitte) gewannen die deutsche Meisterschaft.

Quelle: Verein

Cuxhaven. Bettina Lehmann und Bianca Kühn krönten die Saison. Die beiden Kegelerinnen vom MPSV 95 Königs Wusterhausen gewannen in Cuxhaven die deutschen Meisterschaft im Damen-Doppel. Im Mixed wurde Bettina Lehmann gemeinsam mit Steffen Kuttig Achte. Mathias Wüstenhagen und Olaf Stettnisch belegten im Herren-Doppel den 23. Platz.

Bei der Eröffnungsfeier hatte Bianca Kühn die Fahne für das Land Brandenburg getragen und gemeinsam mit ihren Vereinskameraden vom MPSV 95 lauthals die „Märkische Heide“ gesungen. Als es dann um den Titel im Damen-Doppel ging, wurde das Königs Wusterhausener Team Lehmann/Kühn aber nicht zu den Medaillenfavoriten gezählt. Als besonders aussichtsreich galten die Titelverteidigerinnen aus Hamburg und die Lokalmatadorinnen aus Cuxhaven..

Von den 24 Paaren, die in Cuxhaven die Qualifikation bestritten, erreichten zwölf Teams die Endrunde, in der um die Medaillen gespielt wurde. Wobei es in der Qualifikationsrunde durchaus noch nicht so aussah, als könnte das Duo vom KFV Dahme-Spreewald die Kegelwelt erschüttern. Mit 906 Holz kamen Lehmann/Kühn auf den zwölften Platz und damit gerade noch in die Titelenentscheidung. Doch was sich dann abspielte, verschlug sogar den Mannschaftskameraden die Sprache, ganz zu schweigen von der höher gehandelten Konkurrenz. Die MPSV-Keglerinnen zeigten den Favoritinnen aus dem Norden die kalte Schulter und spielten unbeirrt Achter- und Neuner-Würfe. Sie kegelten geradezu wie in Trance und setzten sich an der Spitze fest. So sehr sich die Konkurrenz auch bemüht, es gelang ihr nicht, den Rückstand aufzuholen.

„Als uns auf der letzten Bahn die erste Neun gelang, glaubte wir, dass es zur Goldmedaille reichen könnte“, erklärte Bettina Lehmann. Das Königs Wusterhausener Doppel bewies dann auch weiterhin Nervenstärke und holte mit 923 Holz den Titel. Da die Mecklenburgerinnen Kotjan/Sponholz, die Hamburgerinnen Kiehn/Wesemann und die Cuxhavnerinnen Fürst/Sinram jeweils auf 915 Holz kamen, musste die weitere Reihenfolge im Stechen ermittelt werden. Diese Entscheidung, die noch einmal viel Spannung bot, ging dann an Bettina Lehmann und Bianca Kühn aber schon vorbei. Auch der Königs Wusterhausener Anhang war völlig aus dem Häuschen. Mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft krönten die MPSV-Keglerinnen die erfolgreiche Saison und erwarben durch ihre Leistungen und ihr Auftreten viele Sympathien.

Im Mixed trat. Bettina Lehmann gemeinsam mit ihrem ehemaligen Vereinskameraden Steffen Kuttig an, der inzwischen nach Spandau wechselte. Beide erreichten in der Qualifikation 920 Holz und zogen damit ungefährdet in die Endrunde ein. Dort gelang es dann aber nicht, an die guten Leistungen anzuknüpfen. So fiel das Ergebnis etwas magerer aus, 906 Holz reichten für den achten .Rang. Im Herren-Doppel vertraten Mathias Wüstenhagen/Olaf Stettnisch den Landkreis und das Land Brandenburg. Die beiden MPSV-Kegler hatten aber nie den Hauch einer Chance und belegten den 23. Platz.

Von Olaf Stettnisch

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