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Michael Zippan Vizemeister

Straßenmeisterschaft der Masters 2 Michael Zippan Vizemeister

Michael Zippan vom Radsportverein 93 Königs Wusterhausen/Wildau wurde deutscher Vizemeister der Altersklasse Masters 2. Den Titel holte Heinz Häusler aus Mettmann, der sich nach 96 km als bester Sprinter erwies.

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Siegerehrung für Meister Heinz Häusler, Vizemeister Michael Zippan vom RSV 93 (links) und Holger Faupel.

Quelle: Verein

Hamburg. Michael Zippan vom Radsportverein 93 Königs Wusterhausen wurde deutscher Vizemeister der Masters 2. Bei der Straßen-Einzelentscheidung, die im Hamburg-Harburg über 96 km führte, musste er lediglich Heinz Häusler aus Mettmann/Nordrhein-Westfalen den Vortritt lassen. Sein Vereinskamerad Jörn Reuß wurde Zehnter. Jörn Mattke, der lange Zeit wertvolle Teamarbeit geleistet hatte, stieg nach gut der Hälfte der Distanz aus dem Rennen aus.

Um den Titel der Masters 2, deren Altersklasse von 41 bis 50 Jahre reicht, bewarben sich knapp 100 Fahrer. Die Strecke führte über einen 4,8-km-Rundkurs, der 20mal zu absolvieren war. Die vereinzelten Ausreißversuche, die in der ersten Rennhälfte unternommen wurden, blieben erfolglos. Wobei speziell das Rockefeller Cycling-Team, zu dem die Fahrer vom RSV 93 gehörten, das Geschehen unter Kontrolle hatte. Ausgangs der zehnten Runde beschleunigte Zippan auf dem Hügel, der zum Ziel führte, das Tempo. Lediglich der Göttinger Holger Faupel schloss auf. Nach einigen Kilometern stieß dann noch Heinz Häusler zum Spitzenduo.

Das Hauptfeld blies zwar noch zur Attacke, so dass der Abstand, der vorübergehend eine gute Minute betragen hatte, auf 35 s zusammenschrumpfte. Dann setzten sich die drei Ausreißer aber wieder weiter ab. Auch die Verfolgungsjagd vom Wolfener Andreas Huth, der bis auf 15 s an das Spitzentrio herangekommen war, blieb erfolglos. Im Zielspurt holte Häusler nach der Fahrzeit von 2:25:34 h mit drei Längen Vorsprung das Meistertrikot. „Eigentlich hatte ich an dritter Position eine gute Ausgangsposition“, bekannte Zippan, der sich als Zweiter über sein bestes Ergebnis bei deutschen Meisterschaften freuen konnte. „Da hätte ich antreten sollen. Doch ich war satt, und da ist man schon etwas vorsichtiger.“

Von Rainer Rosenthal

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