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Möbis siegt bei Rad-DM in Vechta

Radsport Möbis siegt bei Rad-DM in Vechta

18-jähriger Radsportler aus Neuendorf bei Teupitz beendet Wintersaison sehr erfolgreich. Neben dem DM-Titel der Junioren (U18) gewann Maximilian Möbis auch den Deutschland-Cup 2015/2016. Sein Abschneiden bei der WM in Zolder (Belgien) hätte aber durchaus besser sein können.

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Maximilian Möbis beim Cross-Rennen in Zolder (Belgien) in Aktion.

Quelle: Kurt van Hout

Neuendorf. Ein großer Traum auf dem Weg zum Profi-Radsportler ging für Maximilian Möbis aus Neuendorf bei Teupitz bereits im Januar in Erfüllung. Bei den Deutschen Meisterschaften im Cyclocross (Querfeldein) der Junioren im niedersächsischen Vechta holte er sich souverän seinen ersten großen Titelgewinn in seiner noch am Anfang stehenden Karriere. Der in der Cyclocross-Saison (September – Januar) für Rad-Salon Mallorca fahrende 18-Jährige, der in der U17 auch schon einmal Berliner Vizemeister wurde, dominierte das 40-minütige Rundrennen (3 km) nach Belieben.

Maximilian Möbis präsentiert stolz seine DM-Medaille

Maximilian Möbis präsentiert stolz seine DM-Medaille.

Quelle: Oliver Schwandt

Dritter Rang bei einem international stark besetzten Rennen in Rucphen (Niederlande)

„Es waren schon sehr widrige Verhältnisse. Bei winterlichen Bedingungen war der Waldboden an einigen Stellen sogar etwas vereist. Ich habe aber gleich nach dem Start richtig aufs Tempo gedrückt, nur ein Fahrer konnte mir dabei folgen. Als dieser Probleme mit seinem Schuh hatte, schüttelte ich ihn letztlich komplett ab und fuhr den DM-Sieg ein. Ich muss mich dafür aber auch bei meinem Trainer Torsten Wittig bedanken, ohne dessen Hilfe ich bestimmt nicht den Titel geholt hätte“, erzählt Möbis lächelnd, der sich nur eine Woche später auch über den dritten Rang bei einem international stark besetzten Rennen in Rucphen (Niederlande) freuen konnte.

Bei der Cyclocross-Weltmeisterschaft am letzten Januarwochenende in Zolder (Belgien) erreichte der Radsportler den 36. Platz. „Auf Rang 15 liegend gab es vor mir im Feld einen Massensturz. So hatte ich nicht wirklich mehr die Möglichkeit, einen vorderen Platz zu belegen“, ärgert er sich noch ein wenig über sein Abschneiden im Nachbarland. Als amtierender Deutschland-Cupsieger Cross 2015/2016 konnte er diese Mittelfeld-Platzierung bei den Weltmeisterschaften aber relativ schnell verschmerzen.

„Max hat bei allen 13 Cupläufen, acht davon gehen in die Endwertung ein, sehr gute Vorstellungen gezeigt und sich am Ende auch total verdient den Gesamtsieg gesichert“, lobt ihn Vater Marco. „Danach waren die Winterwettkämpfe komplett abgeschlossen. Nach nur drei Wochen Pause befinde ich mich bereits im Vorbereitungstraining auf die lange und harte Sommersaison.“

Möbis fährt mit erhobenem Arm in Vechta ins Ziel

Möbis fährt mit erhobenem Arm in Vechta ins Ziel.

Quelle: Christopher Jobb

1000 Trainingskilometer pro Monat im Dahmeland auf dem Rad unterwegs

Mit neun Jahren begann der Abiturient der Villa Elisabeth Wildau mit dem Radsport. „Mein Vater Marco war auch ein aktiver Rennradfahrer, so war ich von klein auf ständig mit diesem tollen Sport in Berührung und auch bei Rennen mit dabei“, erinnert sich Möbis, der in 30 Tagen 1000 Trainingskilometer auf den Straßen im Dahmeland herunterspult. „In den Sommermonaten steigert sich dann der Trainingsumfang locker mal auf auf bis zu 2000 Kilometer“, berichtet der Lizenzfahrer vom BSV AdW Berlin weiter, der auch für die Cross-Nationalmannschaft im deutschen Radtrikot schon Rundfahrten und Weltcup-Wettkämpfe bestritten hat.

Als nächstes großes Ziel steht für Möbis die Deutsche Meisterschaft (U19) auf der Straße vor der Tür, die vom 24. – 26. Juni im hessischen Nidda ausgetragen wird. „Dort würde ich gerne einen Rang unter den Top 20 belegen“, gibt er als Zielstellung im Vorfeld aus. „Aber bei so einem großen Rennen sind natürlich viele erstklassige Fahrer mit am Start, so dass ich wirklich einen sehr guten Tag erwischen muss, um mein Vorhaben in die Tat umsetzen zu können.“ Dafür bereitet sich der Neuendorfer mit einem Trainingslager vom 22. März – 3. April auf Mallorca (Alcudia) intensiv vor.

Von Oliver Schwandt

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