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Netzhoppers deklassieren die VSG Coburg/Grub

Volleyball-Bundesliga Netzhoppers deklassieren die VSG Coburg/Grub

Gleich den ersten Matchball verwandelte Daniel Heinecke per Schnellangriff über die Mitte, da gab es unter den 504 Zuschauern in der „Brandenburger Hölle“ schon lange kein Halten mehr. Nach nur 76 Minuten Spielzeit schlugen die Netzhoppers ihren hochgehandelten Gegner VSG Coburg/Grub mit 3:0-Sätzen.

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Eine der wenigen Szenen, wo Matthias Böhme (2. v. l.) und Daniel Heinecke (r.) mal ein Duell am Block verloren.

Quelle: Oliver Schwandt

Bestensee. Gleich den ersten Matchball verwandelte Daniel Heinecke per Schnellangriff über die Mitte, da gab es unter den 504 Zuschauern in der „Brandenburger Hölle“ schon lange kein Halten mehr. Nach nur 76 Minuten Spielzeit schlugen die Netzhoppers ihren hochgehandelten Gegner VSG Coburg/Grub mit 3:0 (25:23, 25:20, 25:12) und kletterten dadurch mit nunmehr sieben Zählern in der Tabelle auf Platz acht. Damit überholten die Brandenburger den punktgleichen TV Rottenburg und haben nun vier Punkte Abstand auf einen Abstiegsplatz.

Wobei das, was die Mannschaft um Kapitän Manuel Rieke in diesem letzten Heimspiel des Jahres auf dem Parkett ablieferte, Volleyball von der ganz feinen Sorte war und ganz und gar nicht nach Abstiegskampf aussah. Den Überraschungs-Effekt des Unerwarteten hatte Mirko Culic kurz vor Beginn der Partie gegenüber Gegner und Fans sowieso auf seiner Seite: Mit Sebastian Krause beorderte der Netzhoppers-Trainer auf Anhieb seinen Neuzugang mit der Rückennummer 9 in die Startformation. Erst am Freitag erwirkten die Brandenburger die Spielberechtigung für den 26-jährigen Rückkehrer, der einen Vertrag bis zum Saisonende unterzeichnete (siehe nebenstehendes Interview).

Und Culic traf mit Krause offensichtlich die richtige Entscheidung, denn es waren er und Matthias Böhme, den die Gegner im gesamten Spielverlauf nicht in den Griff bekamen: Diagonalangreifer Böhme punktete insgesamt 19 Mal, was ihn später zum MVP der Partie machte. Krause kam als zweitstärkster Akteur auf zwölf Zähler. Mit diesem klaren Erfolg gegen den bis dato Tabellenvierten hatten nur wenige gerechnet. Culic sah den Knackpunkt dafür im ersten Durchgang. „Da haben wir schon 20:22 hinten gelegen und dann durch gute Aufschläge von Paul Sprung den Satz noch gedreht - ab da waren wir in unserem Rhythmus und waren dann auch schwer zu stoppen“, so Culic.

Wobei man getrost auch das Wort „schwer“ durch „überhaupt nicht“ ersetzen könnte. Denn dass die Netzhoppers ihren Gegner nach diesem ersten Satz bis zum Ende der Partie keine Chance mehr ließen, war die eigentliche Glanzleistung des Abends. Coburg hatte in den sieben Spielen zuvor nur eine Niederlage einstecken müssen, für die Netzhoppers war es erst der zweite Saisonsieg. Kein Wunder, dass Culic hinterher voll des Lobes für seine Truppe war: „ Es war eine ganz starke Team-Leistung gegen Coburg. Auf diese lässt sich in der Zukunft aufbauen.“

Die Netzhoppers haben sich jetzt eine kurze Trainings- und Weihnachtspause redlich verdient: Nach zwei Einheiten zu Beginn der anstehenden Woche gibt Culic seinen Schützlingen über die Weihnachtsfeiertage frei und beruft sie erst am 27. Dezember wieder zum gemeinsamen Training. Um sie dann aber auch wieder richtig zu fordern. Über den Jahreswechsel ist der dänische Erstligist Middelfart VK zu Gast in Bestensee. Beide Teams haben neben gemeinsamen Einheiten am 29. und 30. Dezember (jeweils 17.30 Uhr) auch öffentliche Testspiele vereinbart. Das nächste Heimspiel ist dann nämlich erst wieder am 23. Januar. Bis dahin haben Fans auch noch die Gelegenheit, das Rückrunden-Ticket (5 Spiele besuchen, nur vier zahlen) zu buchen.

Tickets: www.netzhoppers.org

Von Matthias Penk

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