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Netzhoppers empfangen den VfB Friedrichshafen

Volleyball-Pokal Netzhoppers empfangen den VfB Friedrichshafen

Einen richtig dicken Brocken hat Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW im Halbfinale des diesjährigen DVV-Pokal erwischt. Am Mittwoch, dem 23. November, empfängt das Team aus dem Dahmeland in der Landkost-Arena den dreizehnfachen Deutschen Meister und Pokalsieger sowie den Champions-League-Gewinner (2007) VfB Friedrichshafen.

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Die Spieler der Netzhoppers freuen sich auf das Pokalspiel gegen Rekordmeister VfB Friedrichshafen.Oliver Schwandt

Königs Wusterhausen. Einen richtig dicken Brocken hat Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW im Halbfinale des diesjährigen DVV-Pokal erwischt. Am Mittwoch, dem 23. November, empfängt das Team aus dem Dahmeland in der Landkost-Arena den dreizehnfachen Deutschen Meister und Pokalsieger sowie den Champions-League-Gewinner (2007) VfB Friedrichshafen.

Und gerade im Pokal gibt es ja bekanntlich eigene Gesetze

„Ich freue mich total auf diese Begegnung gegen ein Liga-Spitzenteam“, sagte Netzhoppers-Kapitän Björn Andrae, der erst im Sommer vom VfB ins Dahmeland gewechselt ist, als er von dieser Ansetzung hörte. „Für unsere Fans ist es erst einmal sehr schön, ein Heimspiel zu haben. Natürlich geht die Mannschaft vom Bodensee auch in unserer ,Brandenburger Hölle’ als haushoher Favorit in die Partie. Aber ich denke, die Friedrichshafener werden uns sicherlich nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es ist nur ein Match, um das Endspiel in Mannheim zu erreichen. Und gerade im Pokal gibt es ja bekanntlich eigene Gesetze. Davon konnte ich schon einige in meiner langen Laufbahn kennenlernen. Erwischen wir einen optimalen Tag, bei dem bei uns alles perfekt läuft, und der VfB schwächelt vielleicht ein wenig, dann ist auch für die Netzhoppers im Spiel gegen Friedrichshafen alles möglich“, ist sich der 280-fache Nationalspieler vom Vorfeld sicher.

Vor 195 Zuschauern in der Sporthalle in Ibbenbüren war Andrae beim 3:1-Viertelfinalerfolg (25:18, 25:14, 23:25, 25:23) der Brandenburger beim Zweitligisten Tecklenburg (Nordrhein-Westfalen) am vergangenen Mittwoch der überragende Akteur auf dem Parkett. Völlig zurecht wurde er nach der Partie mit 27 Punkten zum wertvollsten Spieler gewählt. „In den ersten beiden Durchgängen war der Klassenunterschied schon zu erkennen“, so der Kapitän, „leider bekam uns dann die zehnminütige Pause überhaupt nicht gut. Wir agierten am Netz und in der Annahme viel zu unkonzentriert gegen immer stärker auftrumpfende Gastgeber, die sich nicht unverdient den dritten Satz sichern konnten.“

„Wer weiß, wie ein Tie Break am Ende ausgegangen wäre“

Im vierten Abschnitt hatten die Hausherren, die lautstark vom Heimpublikum nach vorne gepeitscht wurden, teilweise einen Vorsprung von bis zu drei Punkten (11:8, 21:18). Doch in der Schlussphase schalteten die Netzhoppers zum Glück für die etwa 20 mitgereisten und zuhause am Rechner oder am Smartphone den Liveticker verfolgenden Fans noch einmal zwei Gänge nach oben. „Als Tecklenburg im vierten Satz mit 23:21 führte, wusste ich genau, diesen Durchgang holen wir uns noch. Wer weiß, wie ein Tie Break am Ende ausgegangen wäre, weil wir ja personell durch die Verletzung von Filip Gavenda und dem Ausfall von Sascha Kaleck nicht viele Wechseloptionen hatten und die 100 Minuten zuvor doch viel Kraft kosteten“, sagte Andrae weiter. „Unsere Mannschaft hat aber im Endeffekt gegen einen guten Gegner eine solide Leistung abgeliefert. Es war der von mir im Vorfeld erwartete Pflichtsieg, die Jungs haben sich den Einzug ins Halbfinale redlich verdient.“

Von Oliver Schwandt

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