Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Netzhoppers scheiden nach Fünf-Satz-Krimi aus

DVV-Pokal Netzhoppers scheiden nach Fünf-Satz-Krimi aus

Auch bei der achten Pokalteilnahme kam Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee nicht über das Achtelfinale hinaus. Nach einer sehr kämpferischen Vorstellung musste sich die Mannschaft von Trainer Mirko Culic dem Ligakonkurrenten CVMitteldeutschland nach fünf spannenden Sätzen mit 3:2 (25:21, 21:25, 23:25, 25:23, 15:10) geschlagen geben.

Bestensee 52.250988 13.6402796
Google Map of 52.250988,13.6402796
Bestensee Mehr Infos
Nächster Artikel
WSV Königs Wusterhausen beendet lange Wettkampfsaison

Direktes Duell der beiden besten Spieler der Partie: Theo Timmermann (r., Netzhoppers) gegen Jaroslaw Lech (l.).

Quelle: Oliver Schwandt

Bestensee. Auch bei der achten Pokalteilnahme kam Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee nicht über das Achtelfinale hinaus. Nach einer sehr starken kämpferischen Vorstellung musste sich die Mannschaft von Trainer Mirko Culic in der Spergauer Jahrhunderthalle dem Ligakonkurrenten Chemie Volleys Mitteldeutschland nach fünf spannenden Sätzen mit 3:2 (25:21, 21:25, 23:25, 25:23, 15:10) geschlagen geben.

„Ich habe bei meinen Jungs eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den ziemlich schlechten ersten drei Ligapartien erkennen können. Ich wusste natürlich im Vorfeld, dass es ein enges Match werden wird. Es war ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Auch wir haben unsere Chancen gehabt, diese leider in den entscheidenden Momenten nicht konsequent genutzt. Leider hatten die Gastgeber im Tie Break das etwas glücklichere Ende auf ihrer Seite. Aber wir haben auch ganz deutlich gezeigt, dass wir zur 1. Bundesliga dazugehören“, sagte Mirko Culic nach der packenden Pokalbegegnung.

Unter den 300 Zuschauern waren auch 20 mitgereiste Fans des Netzhoppers Clubs „Netzinos“, die mit ihren Trommeln und lautstarken Gesängen ihr Team wie immer mit vollem Einsatz und ganzer Kraft unterstützten. Nach einem verkorksten ersten Satz, den die Hausherren mit 25:21 erfolgreich gestalteten, übernahmen die Gäste in den nächsten beiden Durchgängen das Heft in die Hand. Der Block stand sehr sicher und gegen die platzierten Schmetterbälle von Theo Timmermann, der zusammen mit CV-Akteur Jaroslaw Lech zum besten Spieler der Begegnung gewählt wurde, fanden die Chemie Volleys kein Mittel. Mit 25:21 und 25:23 wurden diese beiden Sätze nach Hause gebracht. Auch der folgende Abschnitt war heiß umkämpft, knapp mit 25:23 sicherten sich die Gastgeber diesen. Die Anfangsphase des alles entscheidenden Tie Break ging noch an die Netzhoppers KW-Bestensee (5:3, 6:4). Doch die Chemie Volleys Mitteldeutschland steckten nie auf und drehten den 5. Satz mit einer wahren Energieleistung mit 15:10 noch ganz klar zu ihren Gunsten.

„Wir stecken jetzt die Köpfe nicht in den Sand. Sonnabend ist mit einem Auswärtsmatch um 19.30 Uhr in Friedrichshafen bereits wieder Ligaalltag angesagt. Dort müssen wir gegen ein Topteam der Bundesliga versuchen, weiter an unserer Abstimmung zu arbeiten“, so Mirko Culic im Vorfeld der schweren Partie am Bodensee.

Netzhoppers KW-Bestensee: Penk, Ivanov, Hecht, Ellerkmann, Itzigehl, Hafemann, Böhme, Ratajcak, Timmermann, Heinecke, Rieke, Sprung, Ehlers

Von Oliver Schwandt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.