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Netzhoppers setzen ihre Serie fort

3:0-Sieg über den Tabellenvierten VC Bitterfeld-Wolfen Netzhoppers setzen ihre Serie fort

Trainer Mirko Culic lobte seine Volleyballer einmal mehr für Einsatz und Kampfgeist. Die Netzhoppers bezwangen am Sonnabendabend in der heimischen Bestenseer Halle den Tabellenvierten VC Bitterfeld-Wolfen mit 3:0 (25:16, 25:17, 26:24), feierten damit in der 2. Bundesliga Nord ihren 18. Sieg in Folge und kamen dem Aufstiegsziel ein weiteres Stück näher.

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Matthias Penk (links) stellte den Block des VC Bitterfeld-Wolfen wiederholt von Probleme. Er steuerte zwölf Punkte zum 3:0-Heimsieg der Netzhoppers bei, die ihre Erfolgsserie in der 2. Bundesliga Nord fortsetzen konnten.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Bestensee. Nachdem die Gastgeber die ersten beiden Sätze klar für sich entschieden hatten, machten sie es im dritten Spielabschnitt aber noch einmal spannender, als dem Trainer lieb sein konnte. Doch auch diesmal zeichneten sich Netzhoppers dadurch aus, dass sie sich gerade in solch kritischer Situation wie beim 22:24-Rückstand im dritten Satz selber wieder aus der Bredouille bringen können.

Wobei der VC Bitterfeld-Wolfen nach den zwei recht deutlich verlorenen Sätzen nicht etwa aufsteckte, sondern bewies, zu den Spitzenmannschaften der 2. Liga zu gehören, und erst richtig in Fahrt zu kommen schien. So erlebten die knapp 500 Zuschauer eine spannende Schlussphase, wobei die Lokallieblinge mit Cleverness und spielerischer Reife auch den dritten Satz noch zu ihren Gunsten entscheiden konnten.

Bei dem kleinen Spielerkreis bereitete es Trainer Culic schon Sorgen, dass ihm mit Mittelblocker Escher und Gossow diesmal zwei Kandidaten fehlten. Umso erfreulicher, dass Außenangreifer Kinder wieder fit war und auch gleich mit sicheren Angriffsschlägen bestach. Bei 14 Angriffen holte er elf direkte Punkte, so dass ihm im Spielprotokoll eine Erfolgsquote von 79Prozent bestätigt wurde. Kapasniak, mit zwölf Punkten der erfolgreichste Angreifer auf Bitterfelder Seite, brachte es auf 57Prozent.

Nachdem Netzhoppers die erste Aufgabe verschlagen hatten, wirkten sie sehr konzentriert, lagen bei der ersten Auszeit mit 8:5 vorn und bauten ihren Vorsprung zügig aus. Wobei ihnen entgegenkam, dass sich die Gäste viele Aufschlagfehler leisteten. Bei 24:16 gab es nach 21Minuten den ersten Satzball, und Zuspieler Rieke setzte mit einer Blockaktion auch den Schlusspunkt.

Der Tabellenführer bot im zweiten Satz weiterhin eine souveräne Leistung. Eine Aufschlagserie von Heinecke brachte Netzhoppers von 3:2 auf 8:2 in Führung. Die Gastgeber wirkten auch in der Abwehr sicher und setzten sich ab bis auf 18:6. Während Maskottchen Netzino vor Begeisterung sogar einen Ausflug auf die Tribüne im ersten Hallenstockwerk unternahm, machten die Gäste aus Sachsen-Anhalt aber deutlich, dass sie nicht sang- und klanglos eingehen wollten. Da sich der Favorit nun auch mal drei Fehler in Folge leistete, wurde der Abstand wieder etwas kleiner. Als Penk den ersten Satzball zum 25:17 verwandelte, sah es trotzdem nach einer schnellen Entscheidung aus.

Doch in dieser Situation, in der andere Rivalen schon klein beigegeben hätten, schwang sich VC Bitterfeld-Wolfen im dritten Satz zu starker Gegenwehr auf. Nun wechselte mehrfach die knappe Führung, und bei der zweiten technischen Auszeit lagen Netzhoppers, denen nun wiederholt Fehler unterliefen, 14:16 zurück.

Bei 15:20 schien von schnellem Spielende schon keine Rede mehr zu sein, doch stellten die Gastgeber in dieser Phase mal wieder unter Beweis, warum sie so klar an der Tabellenspitze stehen. Bei 22:24 mussten zwei Satzbälle abgewehrt werden, was durch einen Angriff von Kinder und einen Blockpunkt von Wannrich auch gelang. Dann verschlug die Gegenseite einen Angriff, worauf Rieke erneut seine Qualitäten beim Blocken unter Beweis stellte, und den 26:24-Satzgewinn und damit den 3:0-Erfolg perfekt machte. eb

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